AfD Sachsen: Freie Presse Chemnitz – falsche Tatsachen für richtige Meinung?

Medienkritik (Foto: Collage)

Die AfD Sachsen hat der „Freien Presse“ Chemnitz vorgeworfen, zugunsten „richtiger“ Meinung falsche Tatsachen zu verbreiten. „Den AfD-Kreischef von Zwickau, Sven Itzek, als Gefolgsmann eines ‚Thüringer Gauleiters‘ darzustellen ist publizistisch unterirdisch“, empört sich Landesvize Thomas Hartung. „Kein Wunder, dass Sven Itzek eine Abmahnung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung anstrengt. Eine gedankliche Verknüpfung zwischen ihm und dem Dritten Reich herzustellen, ist auch darum hanebüchen, da Itzek seit über 20 Jahren ehrenamtlich beim Arbeiter- Samariterbund Zwickau tätig ist und bedürftigen Menschen Hilfe leistet. Insofern fühlt er sich durch die Gleichstellung zur menschenverachtenden NS-Zeit besonders herabgewürdigt.“
Der langjährige Journalismusdozent kritisiert weiter, dass die „Freie Presse“ sowohl unwahre Tatsachenbehauptungen als auch unzulässige Äußerungen verbreitet hat. „Itzek wurde zu seiner Meinung über die Dresdner Höckerede gefragt. Er antwortete ‚Der Kluge horcht nach der Vergangenheit, handelt nach der Gegenwart und denkt an die Zukunft‘ und erklärte, dass die Probleme der Gegenwart wie der Umgang der derzeitigen Regierung in Bezug auf über 300 islamistische Gefährder in Deutschland in einer Rede besser aufgehoben gewesen wären. Die Behauptung, dass der Zwickauer Kreischef Höckes umstrittene Aussage unkommentiert ließ, ist also nachweislich unwahr. Aber auch die Wiedergabe erdichteter persönlicher Äußerungen im Rahmen eines nicht stattgefundenen, fiktiven Interviews ist unzulässig. Wir fordern die ‚Freie Presse‘ Chemnitz auf, künftig lieber sorgfältig statt marktschreierisch zu arbeiten.“

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