Die Brutstätten des Nazitums

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Die politischen Angst- und Wadenbeißer drehen langsam am Rad. Da ist doch tatsächlich ein megaerfolgreicher Unternehmer zum Präsidenten der USA vereidigt worden! Für das politischmediale Establishment der westlichen Welt kann das nur eine Bedrohung darstellen. Jetzt gilt es hierzulande, den Status quo mit Zähnen und Klauen zu verteidigen.

Von Klaus Barnstedt

Fake-Parole: Der kriegerische Nationalismus ist auf dem Vormarsch. Besonders gefährdet ist Europa, ganz besonders aber Deutschland, wo mit dem Erstarken einer angeblichen parteipolitischen Alternative die Renazifizierung schon längst begonnen hat.

 Ja, wo kommen sie denn alle her?

Die Frage ist nur, wo sich die unverbesserlichen Anhänger des Dritten Reiches bisher versteckt hatten.

Seit in Brandenburg die Zustimmung zur AfD höher liegt als für die SPD (sofern jetzt Bundestagswahl wäre), lässt sich etwas genauer sagen, woher der wieder aufblühende Nationalsozialismus seinen Zulauf erhält.

Nicht zu glauben: Die heutigen Nazis, das „Neonazipack“ (SPD-Vize Ralf Stegner), die geistigen Nachfolger*innen der historischen Nationalsozialisten kommen allesamt aus der Wählerschaft der bisherigen etablierten Parteien.

Ziemlich schlimm durch das Coming-out von verkappten Nazis ist die ehemalige Arbeiter- und jetzige Establishmentpartei SPD betroffen. Während ihr mehr und mehr Wähler den Rücken kehren, wächst die Unterstützung der von ihr diffamierten zukünftigen Volkspartei AfD. Es ist kaum davon auszugehen, dass sich die SPD auf diese Weise gesund schrumpft.

Denn hinzu kommt: Hervorgerufen durch den gewaltigen Aderlass, tritt bei Panikattacken von SPD-Parteiführern – in einer Art Übersprungreaktion – die Fratze des Faschismus immer deutlicher zutage. Anderen unterstellter Hass sowie Hetzkampagnen nehmen bei dieser Fakepartei zu.

Bodenlos verbohrt

Natürlich verliert die SPD auch Stimmen von Menschen, die nachträglich als politisch unseriös abgestempelt werden, an die anderen etablierten Parteien. Die schlimmstmöglich fehlgeleiteten ehemaligen SPD-Unterstützer machen allerdings, wie beispielsweise bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus (Sep. 2016), ihr Kreuz bei der AfD.

Ohne von solcherlei schändlichem Wahlvolk in den eigenen Reihen je gewusst zu haben, konnte die SPD aus Selbsterhaltungsgründen hierbei mehr als doppelt so viele Stimmen an die AfD loswerden wie an die CDU (24.000 gegenüber 11.000).

Zwar lautete der Kommentar des Fernsehwahlmoderators Jörg Schönenborn dazu, die AfD sei, wie von vielen behauptet, „keine rechte Partei“, sondern die Wählerschaft bestehe aus einem „Querschnitt der etablierten Parteien“.

Das muss man aber nicht glauben. Es ist die heilige Pflicht eines aufrechten Demokraten, ständig und unbeirrbar vor einer aktuell drohenden Machtübernahme durch  Rechtsextremisten zu warnen.

Selbst dann noch, wenn das Bundesverfassungsgericht in seinem jüngst ergangenen NPD-Urteil die Warnung vor einer rechtsextremen Gefahr indirekt zur Geisterdebatte erklärt hat.

Der Niedergang der SPD

Wenn es noch klar denkende und anständige Leute in seiner Partei gäbe, müsste es ein Parteiausschlussverfahren gegen Ralf Stegner (s.o.) wegen Verhöhnung von Meinungsfreiheit, Diffamierung Andersdenkender und Verharmlosung des Nationalsozialismus geben.

Parteigranden wie dieser SPD-Vize haben eindeutig mehr Gemeinsamkeiten mit den historischen Nationalsozialisten als die von ihm attackierten Gegner beim Schattenboxen im “Kampf gegen rechts“.

Stegner macht Gebrauch von einer menschenunwürdigen Ansprache des politischen Gegners und verharmlost durch mangelnde Verurteilung (links-) faschistischer Gewalttaten.

Hinzu kommt, eine uneingeschränkt demokratisch legitimierte Partei wie die AfD, die sich aus der Wählerschaft der bisherigen etablierten Parteien rekrutiert, in die Nähe des Nationalsozialismus und des Dritten Reiches zu rücken, grenzt schon an die Leugnung des Holocaust, zumindest ist damit der Tatbestand von dessen Verharmlosung erfüllt.

Wie konnte die SPD nur so tief sinken? Einiges deutet darauf hin, dass sie auf dem besten Wege ist, die eigentliche Nachfolgepartei der historischen Nationalsozialistischen Partei Deutschlands anzutreten. Nicht eins zu eins – Straflager sind offiziell noch nicht in Planung – aber Parallelen sind inzwischen unübersehbar:

Die Partei ist dabei, ein Wahrheitsministerium einzurichten, sie diffamiert Andersdenkende, sie ist islamaffin wie Hitler, sie hetzt wie dieser gegen andere westliche Staaten und deren demokratisch gewählte Repräsentanten (Außenminister Steinmeier über Trump: „Hassprediger“; Fraktionsvorsitzender Oppermann zweifelt am Verstand des amerikanischen Präsidenten: „ … nicht alle Tassen im Schrank.“).

Der Aderlass der SPD wird sich zwangsläufig fortsetzen. Wer will schon in so einer intellektuell und moralisch heruntergekommenen Partei seine politische Heimat finden?

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