Forsa-Chef Güllner freut sich auf Martin Schulz

Aufgepasst Leute, wenn in der nächsten Zeit die Umfragewerte der SPD wieder steigen sollten, wissen wir, wer dahinter steckt. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

Manfred Güllner, Wahlforscher und Gründer des Forsa-Instituts, hat die voraussichtliche Nominierung von Martin Schulz als Kanzlerkandidaten der Sozialdemokraten als „positives Signal an die SPD“ bezeichnet: „Schulz hat nun die große Chance, der SPD Siegesgewissheit zurückzugeben“, sagte Güllner der „Heilbronner Stimme“ (Mittwochsausgabe). Gabriels Sympathiewerte seien „seit 2013 konstant schlecht, Merkel lag trotz Einbußen immer deutlich vor Gabriel in Umfragen zur Kanzlerpräferenz“, so der Forsa-Chef. Zudem habe es auch in der eigenen Anhängerschaft und bei den Parteimitgliedern zunehmend Zweifel gegeben, ob man mit Gabriel Chancen auf ein gutes Abschneiden bei der Bundestagswahl haben würde.

Allerdings sei es abzuwarten, inwiefern Schulz auch als Innenpolitiker sein Profil schärfen werde. „Wir haben damals an Steinbrück gesehen, dass man auch Sympathien und Wohlwollen verspielen kann, und Vorschusslorbeeren schnell verwelken können“, fügte Güllner hinzu. CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hält die Entscheidung der SPD hingegen für eine Panikreaktion.

„Kandidat Schulz ist das letzte Aufgebot“, sagte Scheuer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, auch er werde keinen Erfolg haben. „Wir erleben Panik und Chaos bei der 20-Prozent-SPD.“ Der Kurs der CSU bleibe unverändert: „Verhindern, dass eine Linksfront mit Rot-Rot-Grün Deutschland runterwirtschaftet.“

Irgendeinen Sessel wird Schulz mit seinem Hintern schon beheizen. Autor Jürgen Fritz kommentiert das SPD-Desaster so:

Sigmar Gabriel tritt sowohl von einer möglichen SPD-Kanzlerkandidatur zurück als auch vom Parteivorsitz. Er hat wohl die vollkommene Aussichtslosigkeit erkannt und überlässt es Martin Schulz, das schlechteste SPD-Ergebnis aller Zeiten einzufahren. Nun muss also der gelernte Buchhändler ohne Abi ran – wurde auf Grund seiner Leistungen nicht mal zur Abiturprüfung zugelassen. Dies kennt man sonst eher von den Grünen. Schulz war ehemals Bürgermeister von Würselen und ist seit 1994 EU-Politiker. Ziel: die SPD unter 18 Prozent kriegen. Ihr schafft das. (y) – Die SPD liegt in sämtlichen Umfragen bei 20 – 21 Prozent, Tendenz: immer weiter fallend. Das deutsche Volk, das politisch gemeinhin als extrem träge und wenig mutig gilt, scheint nun immer mehr zurückzuschlagen und sich die Politik gegen die eigenen Staatsbürger nicht länger gefallen lassen zu wollen. – P.S.: Unter Willy Brandt und Helmut Schmidt erzielte die SPD einst ca. 43 – 46 %.

Foto: Martin Schulz (über dts Nachrichtenagentur)

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