Weilers Wahrheit: Das Zentrum des Bösen liegt in Neuss

(Ironie an)

Nun ist es bewiesen, eindeutig klar, zweifellos: Das Zentrum des Bösen liegt in der kleinen Stadt Neuss in der Nähe von Düsseldorf.

Von Michael Weilers

Ok, gut, nach Trumps Amtsantritt liegen weltweit gesehen die Zentren des Bösen natürlich im Weißen Haus in Washington, und seitdem Putin den Weltfrieden durch Hackerangriffe, Fake-News und Wahlbeeinflussungen bedroht, selbstverständlich auch im Kreml in Moskau.

Abgesehen aber von der globalen Verdichtung des unsagbar Bösen, befindet sich derzeit das Auge des Grauens ohne Frage in Neuss/NRW.

Dieses Grauen, dieser unbeschreibliche Horror manifestierte sich am vergangenen Samstag durch ein entsetzliches Verbrechen, das sich wie ein grässlich glühendes Brenneisen in die regenbogenbunte und willkommensgetränkte Aura brannte, die Neuss, die NRW und die ganze bunte Republik umgibt.

Ein Verbrechen sondergleichen!

Eins von der Art, die alles Dagewesene in den Schatten stellen könnte.

Eine Tat, die selbst hartgesottene Gutmenschen schockiert.

So schockierend, dass man schon allein an der entsetzten Reaktion der Betroffenen die teuflische Widerwärtigkeit erahnen mag, die diesem menschenverachtendem Verbrechen zugrunde liegt.

„Ich war schockiert, ebenso wie meine Kollegen und ein paar noch anwesende Gäste, die das Ganze mitbekommen haben“, gibt einer der Anwesenden gegenüber der „Rheinischen Post“ zu Protokoll.

Schrecklich oder?

Doch was war passiert?

Meinte der Angestellte etwa den Terrorverdächtigen, den man in Neuss festgenommen hat und der einen Anschlag mit vielen Toten in Deutschland geplant haben soll?

Oder meinte er etwa den 28-jährigen Flüchtling aus dem Irak, der angeklagt wurde, weil er einem elf Jahre alten Mädchen im Neusser Südbad an den Po gefasst hat?

Ne ne, den meinte er natürlich nicht, weil sowas den linken Gutmenschen am Arsch vorbeigeht.

Ne, der so unsagbar Schockierte ist ausgebildeter Fachmann für Systemgastronomie, arbeitet in einer Kneipe, in der ihn das Grauen so entsetzlich gepackt hatte und worüber die „Rheinische Post“ titelt:

„Gaststätte in Neuss – Euro-Münze mit Nazi-Symbolen entdeckt!“

Ist es nicht grausam?

Die „Rheinische Post“ berichtet weiter:

„Auf der Vorder- und Rückseite waren ganz offensichtlich nachträglich Zeichen eingestanzt worden. Schramm konnte zunächst kaum glauben, was da zu sehen war: „Nazi-Symbole!“

„Unsere Gäste sind bunt gemischt, quer durch die Gesellschaft. Wir legen Wert auf Toleranz und friedliches Zusammenleben.“ Für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit habe dort niemand Verständnis. Umso erschreckender findet Schramm, dass in seinem Betrieb plötzlich Nazipropaganda auftaucht. (…)- Meine Kollegen und ich konnten es einfach nicht fassen“, sagt Schramm.“

Grauenhaft nicht wahr?

Ein Verbrechen, das fassungslos macht, oder?

Was sind dagegen schon das bisschen Terrorgefahr oder kulturelle Massengrabschereien?

Was beschäftigen wir uns mit dem Truppenaufmarsch an Russlands Grenzen oder Sozialbetrug durch Asylanten, wenn um uns herum wirklich wirklich so enorme Verbrechen geschehen wie das Auftauchen eines 2-Euro-Stücks mit Nazi-Symbolen?

Wir sollten unsere Prioritäten überdenken.

Was meint ihr?

(Ironie aus)

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain

Weilers Wahrheit: Das Zentrum des Bösen liegt in Neuss

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