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Wie war das nochmal mit den hoch qualifizierten und arbeitseifrigen „Flüchtlingen“? Die Realität ist wieder einmal eine andere. Die „Mitteldeutsche Zeitung“ vermeldet:

Von den rund 100 Flüchtlingen, die vor einem Jahr bei der Bauunternehmensgruppe Günter Papenburg in Halle eine Qualifizierung begonnen haben, ist nur noch einer da. „Das ist ein ernüchterndes Fazit“, sagte Geschäftsführerin Angela Papenburg der Deutschen Presse Agentur…

Die Arbeitsagentur Halle teilte schriftlich mit, dass die Flüchtlinge bei Papenburg eine Art Praktikum absolviert hätten – und danach bei einem Bildungsträger eine Maßnahme zur Kompetenzfeststellung. Viele der Flüchtlinge seien auch nicht in Halle geblieben. Eine Wohnsitzauflagen gibt es erst seit September 2016 mit dem Integrationsgesetz. Einige wenige wählten den Angaben zufolge eine andere Perspektive für sich…

http://www.mz-web.de/halle-saale/ernuechterung-bei-papenburg-von-100-fluechtlingen-nur-noch-einer-da-25595052?originalReferrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

Die AfD sieht das ein wenig anders:

„Wenn nach einem Jahr Qualifizierung von 100 Flüchtlingen nur noch einer da ist, ist das nicht ernüchternd, sondern bezeichnend“. Mit diesen Worten reagiert Landesvize Thomas Hartung auf Meldungen, wonach die Bauunternehmensgruppe Günter Papenburg in Halle gerade noch einen Qualifikanten hat – obwohl sie binnen drei Jahren 100 zu Berufskraftfahrern, Betonwerkern, Baumaschinisten und Bauhelfern ausbilden wollte. „Das ist zum einen bezeichnend für den kaum vorhandenen Ausbildungsstand der Flüchtlinge, den selbst Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping jetzt konstatieren musste: über 50 Prozent der Geflüchteten seien Analphabeten oder hätten nur eine sehr geringe Schulbildung von drei, vier Jahren. Das kann man nicht als ‚Vermittlungshemmnisse‘ schönreden.“
Für Hartung ist der Schwund zum anderen bezeichnend für das kommunikative und strukturelle Chaos bei den Arbeitsagenturen, das eins zu eins das Chaos der Berliner Flüchtlingspolitik spiegelt. „Wenn die Arbeitsagentur Halle meint, dass die Flüchtlinge bei Papenburg ‚eine Art Praktikum‘ absolviert hätten, frage ich mich, was darunter überhaupt zu verstehen ist. Wenn sie weiter meint, dass danach bei einem Bildungsträger eine ‚Maßnahme zur Kompetenzfeststellung‘ nötig wäre, frage ich mich, was für einen Sinn das ‚Praktikum‘ hatte. Und unabhängig von der Tatsache, dass viele Flüchtlinge nicht in Halle geblieben seien, da es Wohnsitzauflagen erst seit September gäbe: wenn manche Flüchtlinge ‚eine andere Perspektive für sich‘ gewählt hätten, frage ich mich, welche das ist. Wir haben es mit einem Offenbarungseid gescheiterter Integration zu tun. Zeit für Veränderung, Zeit für die AfD.“

Symbolfoto: Pixabay Public Domain

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