Trump ist Präsident: Erste linke Medien knicken bereits ein

Medienkritik (Foto: Collage)

Auffallend am Artikel der dpa zur Inauguration Trumps ist vor allem – bei allen kritischen Untertönen –  der vorsichtige und fast versöhnliche Ton, in welchem er verfasst wurde. Nichts von der üblichen Häme und dem üblichen Hass, der Trump ansonsten von den übrigen deutschen Linksmedien (vor allem SPIEGEL) entgegenschlägt. Es ist das, was man als „normative Kraft des Faktischen“ bezeichnet: Geschaffene Fakten haben die Macht, normativ zu wirken. So auch auf die Deutsche Presseagentur dpa.

Die dpa ist ein der größen Presseagenturen der Welt und die mit Abstand wichtigste in Europa. Was sie schreibt, bringen 90 Prozent der deutschen Tageszeitungen. Besonders auf dem wichtigen Sektor Politik. Daher ist die dpa – neben Wikipedia etwa – ein absolut bevorzugtes Unterwanderungsziel linker Akteure.

Die Führung der linksradikalen dpa – nichts anderes ist sie, auch wenn die Herren und Damen Journalisten bei dieser Bezeichnung Schluckauf bekommen sollten – hat wohl eine Abwägung gemacht zwischen weiterer Trumpschelte und damit Schelte der wichtigsten Supermacht der Welt und dem nach wie vor wichtigsten Bündnispartner für Deutschland und Europa – oder der Anerkenntnis der Niederlage der linken US-Politik Obamas.

Trump will feindlich gesonnen Medien von der Pressekonferenz im Weißen Haus ausschließen

Trump hatte bereits angekündigt, besonders feindliche Medien nicht mehr zur Pressekonferenz im Weißen Haus einzuladen. Die dpa wäre dann sicher unter den Ausgeladenenen, wenn sie auf SPIEGEL- oder taz-Niveau über ihn berichten würde.

Und dies würde ihrem Anspruch auf Informationen aus erster Hand fundamental entgegenstehen. Die dpa wäre dann, wie der SPIEGEL unter Kohl, auf das Zitieren von Meldungen anderer Presseagenturen zu politischen News aus dem Weißen Haus angewiesen. Ein Quasi-Todesurteil für eine international agierende Nachrichtenagentur.

Trump hatte mit seiner Politik des Ausschlusses destruktiver und feindlich gesonnener Medien übrigens einen höchst prominenten Vorgänger. Es war kein Geringerer als Abraham Lincoln, der als eine seiner ersten Amtshandlungen diese Maßnahme  gegenüber Medien praktizierte. Mit erstaunlicher Wirkung: Die bislang ungebändigten Medien gaben sich im Laufe der Jahre gemäßigter und besonnener.

Eine Maßnahme, die ein künftiger AfD-Bundeskanzler ebenfalls einführen sollte. Ausschluss jener Medien von der Bundespressekonfernz, die dieses Land in den Untergang schrieben, Merkel in den Himmel lobten und deren Kritiker medial vernichteten. Ein Großteil der deutschen Medien – einschließlich ARD und ZDF – würden sprichwörtlich in die Röhre gucken.

Es gibt da immer noch genügend Medien, die eingeladen werden könnten: PI, Compact, Preußische Allgemeine Zeitung, Junge Freiheit. Ich prophezeie einen enormen Lernprozess bei den von dieser Konferenz ausgeschlossenen Medien – und eine historische Entlassungswelle innerhalb derer Redaktionen.

Es wird höchste Zeit, die Diktatur der Linken für immer zu beenden.

https://michael-mannheimer.net/2017/01/21/donald-trump-ist-der-45-us-praesident-und-will-dem-volk-die-macht-zurueckgeben-erste-linke-medien-berichten-bereits-vorsichtiger/#more-55037

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