Betrachtungen zum Thema „Verhaltensmuster des Kuckucks und seiner Opfer“

 

Der Kuckuck ist ein formschöner, stattlicher Vogel; sein unverkennbarer Ruf erfreut Jung und Alt und hat Anlass zu vielen Liedschöpfungen gegeben.. Der Kuckuck hat jedoch einen Charakterfehler – er ist zu faul, seine Jungen selbst aufzuziehen und legt daher seine Eier (in seinem Falle allerdings lediglich nur ein einziges  pro “Wirtsnest”) zwischen die Gelege anderer Vögel, mit Vorliebe kleinerer und – der Verdacht liegt nahe – solcher die etwas einfacher gestrickt sind und daher den Betrug nicht so ohne Weiteres erkennen.

Nachdem der Nachwuchs (der eigene und der untergeschobene) geschlüpft ist, wächst das Kuckucks-Junge im Verhältnis schneller als die legitime Brut; es drängt sich, wenn die Eltern mit Futter anrücken notorisch vor die kleineren “Geschwister”, schnappt diesen das Futter weg, und schiebt sie, bei sich bietender Gelegenheit, über den Nestrand, zu einem frühen Ende durch ein gebrochenes Genick. Nach einer Weile bleibt der Kuckuck allein im Nest, während die bescheuerten “Eltern”, welche auch noch stolz auf ihren “sich so prächtig entwickelnden Sprössling” sind, sich umbringen, um dem progressiv zunehmenden Bedarf an Fressi zu genügen.

 

 

 

 

 

Exkurs: Ich schlage einer Reihe von Staaten des islamischen Kulturbereichs (die Angesprochenen werden schon wissen, wen ich meine)  anstelle von Monden und Sternen das nachfolgend gezeigte Emblem in ihre Wappen und Flaggen aufzunehmen.

Analog würde ich in Bezug auf die BRD die hier abgebildete Änderung vorschlagen.

Um abschließend nochmals auf die eingangs gemachten Ausführungen zum Thema Kuckuck und dessen Gepflogenheiten zurückzukommen: Ein Vergleich zwischen der Vogel- und der menschlichen Welt ergibt, dass offenbar noch nie ein Fall registriert wurde, in welchem die Wirtseltern eines Kuckuckeis FREIWILLIG in Entrechtung und Verdrängung ihrer eigenen Brut eingewilligt hätten.

Quo usque tandem

Foto: Pixabay/ CC0 Public Domain

 

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