Gegensätzliche Behandlung und Gehirnwäsche

Unsere Wahrnehmung, Wertung und Behandlung von Menschen ist höchst verschieden, ungerecht und gegensätzlich, ohne daß wir selbst es auch nur merken. Um das nachzuweisen, müssen wir zwei Gegensatzpaare vergleichen. Ihr werdet erschrecken.

Von Jan Deichmohle

  1. Wahrnehmung und Behandlung von Frauen (Feministinnen) und von einheimischen Männern
  1. Wahrnehmung und Behandlung von Migranten und von einheimischen Männern
  1. Frau­en und Fe­mi­ni­stin­nen : ein­hei­mi­sche Män­ner

Frau­en und Kin­der dür­fen sich be­kla­gen, wor­auf­hin je­der an­stän­di­ge Mensch ih­nen zu hel­fen hat. Män­ner dür­fen sich nicht be­kla­gen, sonst wä­ren sie „Jam­mer­lap­pen” und ver­dien­ten un­se­re höch­ste Ver­ach­tung und ig­no­riert zu wer­den.

Frau­en er­hal­ten ein mo­ra­li­sches und bio­lo­gi­sches Recht dar­auf, in Fra­gen von Kör­per und Se­xu­a­li­tät frei zu wäh­len. Ein ent­spre­chen­des Recht dar­auf kann es für ei­ne brei­te Mehr­heit Män­ner aus bio­lo­gi­schen Grün­den nicht ge­ben: Denn se­xu­el­le Se­lek­ti­on ist weib­lich. Ein for­mal im Ge­setz­buch ste­hen­des Recht für Män­ner wä­re Ma­ku­la­tur, weil sie aus an­ge­bo­re­nen Grün­den au­ßer ei­ner dün­nen Ober­schicht solch ei­ne Wahl nie­mals ha­ben kön­nen.

Frau­en wird „selbst­be­stimm­tes Le­ben” zu­ge­spro­chen; die­se fe­mi­ni­sti­sche Phra­se hat die se­xu­el­le Se­lek­ti­on und da­mit ver­bun­de­ne Dis­kri­mi­nie­rung männ­li­cher Ver­lie­rer wei­ter ge­stei­gert, eben­so die da­mit ver­bun­de­ne bio­lo­gi­sche Do­mi­nanz der Frau: Denn Män­ner sind ab­hän­gig von weib­li­cher Ent­schei­dung. Lang­fri­stig konn­ten sich 80 Pro­zent der Män­ner nicht fort­pflan­zen, wenn wir von ei­ner Er­folgs­ra­te von 100 Pro­zent bei Frau­en aus­ge­hen, sonst noch mehr. (Die weib­li­che Er­folgs­ra­te liegt laut Gen­pool vier bis fünf Mal so hoch.)

Frau­en ha­ben spe­zi­fi­sche Rech­te. Män­ner ha­ben Pflich­ten, näm­lich die Be­vor­zu­gung von Frau­en und weib­li­che Rech­te durch ih­re Ar­beit und Mü­hen zu schul­tern, zu er­mög­li­chen und be­zah­len. In al­len Epo­chen fin­det sich die­se Un­gleich­heit. Von Epo­che zu Epo­che mag die Art und Wei­se sich än­dern, in der Frau­en be­vor­zugt zu wer­den be­geh­ren – und zu al­len Zei­ten wur­de ih­rem Wunsch rasch ent­spro­chen. Doch das Prin­zip, daß Frau­en be­vor­zugt wer­den, än­dert sich nie. Fe­mi­nis­mus war zu al­ler Zeit ei­ne Lü­ge, hat weib­li­che Be­vor­zu­gung wei­ter­ge­trie­ben, männ­li­che Nach­tei­le und das Un­gleich­ge­wicht der Ge­schlech­ter ver­grö­ßert. Fe­mi­nis­mus be­ruht auf an­ge­bo­re­ner Fehl­wahr­neh­mung, die ei­ne be­vor­zug­te Grup­pe für be­nach­tei­ligt hält.

Früh­fe­mi­ni­sti­sche Trak­ta­te und Uto­pi­ën sind schon aus dem Mit­tel­al­ter über­lie­fert. Kein Mann scheint sich dar­an ge­stört und den Kreis­lauf der Über­lie­fe­rung un­ter­bro­chen zu ha­ben. Es gab nach­weis­lich ge­leb­te To­le­ranz. Fe­mi­ni­stin­nen sind seit der er­sten Wel­le da­bei, An­ders­den­ken zu un­ter­drücken und boy­kot­tie­ren. Seit der zwei­ten Wel­le ist di­rek­te und in­di­rek­te Zen­sur nicht­fe­mi­ni­sti­scher Bü­cher und Ar­gu­men­te nach­weis­bar. Bü­cher wur­den sy­ste­ma­tisch ge­klaut, der Ver­lag so in den Ru­in ge­trie­ben. Ver­fas­ser wur­den mit ih­rer Fa­mi­lië be­droht. In der Fol­ge zer­brach bei man­chen die Ehe; an­de­re muß­ten emi­grie­ren, wie­der an­de­re wur­den zu­sam­men­ge­schla­gen. Der Ge­gen­satz zwi­schen männ­li­cher To­le­ranz ge­gen­über un­be­que­men und lä­cher­li­chen fe­mi­ni­sti­schen Wer­ken zur fe­mi­ni­sti­schen In­to­le­ranz ge­gen­über noch so trif­tig be­grün­de­ter Kri­tik ist ful­mi­nant.

Fe­mi­ni­sti­sche Trak­ta­te wur­den rasch in Me­di­ën ver­brei­tet. Mil­li­o­nen sol­cher Wer­ke und oft haß­er­füll­ter Mach­wer­ke fül­len Buch­lä­den, Bi­bli­o­the­ken, ge­ben den Ton an Uni­ver­si­tä­ten an. Kri­ti­sche Bü­cher wur­den jahr­zehn­te­lang ver­hin­dert, be­reits im Vor­feld ent­rü­stet ab­ge­lehnt oder lä­cher­lich ge­macht, be­vor ein fer­ti­ges Buch ent­ste­hen konn­te, so­dann ver­schwie­gen, als „un­wich­tig” ein­ge­stuft. Geht das nicht mehr, wer­den Ver­fas­ser mo­ra­lisch ge­meu­chelt, öf­fent­lich­keits­wirk­sam dif­fa­miert. Le­sun­gen und Ver­an­stal­tun­gen wer­den ge­stört, mit Ge­walt lahm­ge­legt, wo­bei par­tei­ische Ge­sin­nungs­me­di­ën mit­spie­len, die Ge­walt­tä­ter nicht fil­men, um dann dem Op­fer ver­ab­re­de­ter or­ga­ni­sier­ter Ge­walt die Schuld in die Schu­he zu schie­ben.

Frau­en er­hiel­ten ein ein­sei­ti­ges „Recht auf Selbst­ver­wirk­li­chung”, be­zahlt vom Mann, der kein sol­ches Recht, son­dern die Pflicht hat, das weib­li­che Recht zu be­zah­len. Ob als Steu­er­zah­ler oder als ge­schie­de­ner oder ge­trenn­ter Mann, der zum Fi­nanz­knecht wird, der als Ar­beits­skla­ve die Frau be­lohnt, die ihn raus­ge­wor­fen hat: Die Frau hat Mu­ße, zu tun was sie will, nichts zu tun, sich im Lu­xus­le­ben „be­nach­tei­ligt” zu wäh­nen, wäh­rend ihr raus­ge­wor­fe­ner Ex da­für schuf­ten, ar­bei­ten und ble­chen muß, von Ge­richt und Ge­richts­voll­zie­her zum Geld­ran­schaf­fen ge­nö­tigt ist. Selbst­ver­wirk­li­chung für den Mann? Fehl­an­zei­ge! Denn der ist ver­sklavt vom Fe­mi­nis­mus, ein aus­ge­schlos­se­ner Skla­ve, der über sein Le­ben nicht mehr frei ver­fü­gen kann. Grö­ße­re Un­gleich­heit und kras­se­re Un­ge­rech­tig­keit ist kaum vor­stell­bar.

Weib­li­che Lie­be zum Mann ging un­ter mit der Er­gän­zung durch ge­gen­sei­ti­ge Auf­ga­ben, weil Ge­füh­le nicht mehr rei­fen konn­ten. Al­so ging in wei­ten Tei­len die Lie­bes­fä­hig­keit der Frau für den Mann un­ter. Aber vom Mann wird ge­fühls­mä­ßig im­mer mehr ge­for­dert; an ihm wird her­um­ge­mä­kelt, wenn er nicht ge­nug „Lie­be”, sprich Be­vor­zu­gung der Frau, auf­brin­ge.

Freië Se­xu­a­li­tät galt nur noch für die Frau, die fast al­les darf, der Mann je­doch fast nichts und nur das, was der Frau ge­fällt. Fe­mi­nis­mus hat einst ob­jek­ti­ve und Aus­gleich schaf­fen­de Ge­set­ze zu sub­jek­ti­ver Be­find­lich­keit ver­dreht, die je­den Aus­gleich und das Rechts­prin­zip selbst zer­stö­ren. Nun hat sub­jek­ti­ve Be­find­lich­keit der Frau Ge­set­zes­kraft: Wenn sie sich sub­jek­tiv „be­lä­stigt” oder „ver­ge­wal­tigt” fühlt, so ist sie das. Die Frau kann nach Be­lie­ben die re­ale Welt um­deu­ten, auch nach­träg­lich, ih­ren in der Lie­bes­nacht er­wünsch­ten Lieb­ha­ber bei Miß­ge­fal­len oder nach­träg­lich auf­ge­kom­me­nen Kom­ple­xen rück­wir­kend zum Ver­ge­wal­ti­ger er­klä­ren. Je­der Flirt und je­des Kom­pli­ment (wie z.B: „Du kannst ein Dirndl gut aus­fül­len”) kann nach­träg­lich, Jah­re spä­ter, zur me­di­a­len Treib­jagd auf den ein­hei­mi­schen Mann füh­ren, wenn et­wa die Jour­na­li­stin be­ruf­lich ver­sagt und ei­nen Skan­dal gut ge­brau­chen kann, um wie­der ins öf­fent­li­che Ge­spräch zu ge­lan­gen.

Der Un­ter­schied in Wahr­neh­mung, mo­ra­li­scher Be­wer­tung und Be­hand­lung könn­te kaum grö­ßer sein als zwi­schen der des ein­hei­mi­schen Man­nes und der von Frau­en. Fe­mi­nis­mus hat das Ge­gen­teil von dem be­wirkt, was je­ne men­schen- und män­ner­ver­ach­ten­de Ide­o­lo­gie vor­gab: Sie hat al­te Be­vor­zu­gung von Frau­en ra­di­kal ver­stärkt, statt sie auf­zu­he­ben. Wer mehr Gleich­heit will, hät­te das Ge­gen­teil tun müs­sen. Die Ide­o­lo­gie der „Gleich­heit” von Ge­schlech­tern, die bio­lo­gisch un­gleich sind, hat pa­ra­do­xer­wei­se die tat­säch­li­che Un­gleich­heit ex­trem ver­schlim­mert.

Fe­mi­nis­mus hat nicht ei­ni­ge Feh­ler be­gan­gen, son­dern ist von An­fang an der Feh­ler selbst: Nie­mals wa­ren Frau­en be­nach­tei­ligt, son­dern sie wa­ren kul­tu­rell be­vor­zugt und bio­lo­gisch do­mi­nant. Vor al­lem sind kul­tu­rel­le Un­ter­schie­de kei­ne Be­nach­tei­li­gung von Frau­en, son­dern nüt­zen al­len, Frau­en wie Män­nern, sind die Grund­la­ge da­für, daß es ein Für­ein­an­der, ei­ne Kul­tur, Aus­gleich und rei­fe Ge­füh­le ge­ben kann. Oh­ne kul­tu­rel­le Dif­fe­renz gibt es we­der ge­sun­de Men­schen, noch Iden­ti­tät, noch Gleich­ge­wicht. Fe­mi­nis­mus hat al­les so kraß falsch ge­macht wie nur mög­lich und größt­mög­li­chen Scha­den für die Mensch­heit an­ge­rich­tet, der ide­o­lo­gisch noch Jahr­hun­der­te nach­wir­ken wird. Es wird sehr lan­ge brau­chen, bis die dem Fe­mi­nis­mus ver­bun­de­nen Ide­o­lo­gie­kli­schees, die un­ge­heu­ër scha­den, aus Köp­fen und Psy­chen der Men­schen wie­der ver­schwun­den sind.

Be­gin­gen Frau­en Ver­ge­wal­ti­gun­gen an Frau­en, so­gar min­der­jäh­ri­gen Mäd­chen, viel­leicht noch in Tat­ein­heit mit ab­sicht­li­chem Be­sof­fen­ma­chen, wie in den von Fe­mi­ni­stin­nen ge­fei­er­ten und ‚welt­be­rühm­ten’ „Va­gi­na-Mo­no­lo­gen”, so gilt das als an­geb­lich „be­frei­ë­risch”, ob­wohl da­mit Mäd­chen les­bisch um­ge­polt und der Mann so­gar se­xu­ell über­flüs­sig ge­macht wird, was in den „Va­gi­na-Mo­no­lo­gen” aus­drück­lich freu­dig fest­ge­stellt wird. „Ich wer­de nie mehr ei­nen Mann brau­chen”. Ver­ge­wal­ti­gun­gen, die von Frau­en mit fe­mi­ni­sti­scher Ab­sicht be­gan­gen wer­den, wur­den al­so gar noch als an­geb­li­che „Be­frei­ung” ge­fei­ërt. Mit fa­schi­sto­ïder Ener­gie wur­de da­ge­gen jeg­li­che männ­li­che Stär­ke ver­teu­felt, auch wenn Frau­en sie sich er­seh­nen. Ei­ne ein­sei­ti­ge Schmutz­kam­pag­ne ent­stand, die al­les nur dann kri­mi­na­li­sier­te, wenn die Han­deln­den Män­ner wa­ren, aber ent­schul­dig­te und fei­ër­te, so­fern es sich um Frau­ën han­del­te.

Sol­che Ver­glei­che könn­te ich ta­ge­lang fort­set­zen, weil sol­che Un­ge­rech­tig­keit für al­le fe­mi­ni­sti­schen Kam­pag­nen ty­pisch ist. Im­mer wird um­ge­kehrt ge­wer­tet, je nach­dem, ob Frau­ën oder Män­ner als Tä­ter oder Op­fer gel­ten.

Um nicht zu lang­wei­len, bre­che ich die Auf­li­stung hier ab.

  1. Mi­gran­ten : ein­hei­mi­sche Män­ner

Seit 1968 wur­den hei­mi­sche Män­ner an­ge­fein­det, ent­rech­tet, ih­re Se­xu­a­li­tät an­ge­grif­fen, als et­was für die fe­mi­ni­sti­sche Frau be­droh­li­ches hin­ge­stellt, in vie­len Schmutz­kam­pag­nen be­kämpft. Da­bei wur­de et­was zer­stört, das weib­li­che In­stink­te erst aus­löst. Die hei­mi­schen Män­ner wa­ren al­so nicht mehr in der La­ge, an­ge­bo­re­ne weib­li­che In­stink­te bei li­ni­ën­treu­ën Fe­mi­ni­stin­nen aus­zu­lö­sen. Wen kann es wun­dern, wenn sie sich un­be­wußt auf die Su­che nach vi­ri­le­ren, ag­gres­si­ve­ren Män­nern in noch nicht vom ra­di­ka­len Fe­mi­nis­mus un­ter­joch­ten Welt­ge­gen­den mach­ten?

Aber­mals ist der Ge­gen­satz der Be­hand­lung mi­grier­ter zu ein­hei­mi­scher Män­ner un­ge­heu­ër­lich. Seit 1968 wer­den die ei­ge­nen Män­ner an­ge­fein­det. Über ei­ne Zeit­span­ne von mehr als 30 Jah­ren do­ku­men­tie­re ich Dis­kri­mi­nie­rung durch des­ori­ën­tier­te Frau­ën, die kei­ner­lei Ge­fühl, Ver­ständ­nis oder gar An­teil­nah­me da­für ha­ben, wie es den ei­ge­nen, au­toch­tho­nen Män­nern er­geht, wenn sie von fe­mi­ni­sti­schen Frau­ën, sich ge­trennt „selbst­ver­wirk­li­chen­den” Eman­zen aus­ge­schlos­sen, ab­ge­blitzt und dis­kri­mi­niert wer­den. Die Eman­zen kön­nen nach Be­lie­ben ihr Se­xu­al­le­ben er­pro­ben, er­kun­den, sich aus­pro­bie­ren, für oder ge­gen Be­zie­hun­gen ent­schei­den, weil sie die bio­lo­gi­sche Wahl­macht, ra­di­ka­li­siert durch fe­mi­ni­sti­sche Prin­zi­pi­ën ha­ben, die nun Män­nern wie Frau­ën seit frü­her Kind­heit an­er­zo­gen wer­den. Die Ge­hirn­wä­sche war er­folg­reich. Fast al­le Män­ner wie Frau­ën hal­ten ein­sei­ti­ge fe­mi­ni­sti­sche Ide­o­lo­gie für ein höch­stes „mo­ra­li­sches” Ge­bot.

Für Män­ner gilt das Ge­gen­teil. Sie sind Spiel­ball weib­li­cher Se­lek­ti­on. Wenn sie un­er­wünscht sind, er­hal­ten die Män­ner die Schuld, sol­len sich ver­krü­meln, nicht das Ver­gnü­gen der wahl­mäch­ti­gen Frau spü­ren.

Die Frau hat die Wahl der Män­ner für sich be­an­sprucht und er­hal­ten. Doch die we­sent­lich fol­gen­rei­che­re Wahl der Frau wur­de den Män­nern nicht ge­ge­ben, im Ge­gen­teil – Fe­mi­nis­mus hat die ein­sei­tig weib­li­che Wahl sy­ste­ma­tisch be­trie­ben und ge­stei­gert.

Mei­ne li­te­ra­ri­sche Rei­he ver­mag nur ei­nen schwa­chen Ab­glanz zu ge­ben vom Lei­den, das ein­sei­tig weib­li­che Wahl, die männ­li­che Ver­lie­rer schafft, be­wirkt. So­gar das wird als „Lar­mo­yanz” an­ge­fein­det und mund­tot ge­macht, weil Frau­en bio­lo­gisch das Mo­no­pol be­sit­zen, sich be­kla­gen zu dür­fen, Män­nern das aber strikt und ve­he­ment ver­bo­ten ist, bei so­for­ti­ger Be­stra­fung durch Lä­cher­lich­keit und Ver­ach­tung.

Jahr­zehn­te­lang woll­te kei­ne Frau sich in die La­ge ei­nes männ­li­chen Ver­lie­rers hin­ein­füh­len, wo­zu sie sich re­gel­mä­ßig völ­lig un­fä­hig fühl­ten. Doch nicht nur Fe­mi­ni­stin­nen wa­ren be­vor­zugt, er­hiel­ten al­le Sym­pa­thie und Auf­merk­sam­keit, die ein­hei­mi­schen Män­nern ver­wei­gert wur­de! Nein, in­zwi­schen sind noch meist männ­li­che und un­be­glei­te­te In­va­so­ren hin­zu­ge­kom­men.

Laut obi­gem Be­richt soll sich die Frau bei Ver­ge­wal­ti­gern so­gar be­dankt ha­ben, weil es sich um Mi­gran­ten han­del­te, bei de­nen un­ter­stellt wird, sie sei­ën „be­nach­tei­ligt” und „trau­ma­ti­siert”, was un­sin­nig ist. Die mei­sten kom­men zum Ab­kas­sie­ren; man­che le­ben kri­mi­nel­le Ag­gres­si­vi­tät aus. Doch sol­chen Ver­ge­wal­ti­gern und Ge­walt­tä­tern gilt ih­re So­li­da­ri­tät, ihr weib­li­ches Ein­füh­lungs­ver­mö­gen! Die glei­chen Frau­en ha­ben ein­hei­mi­sche männ­li­che Ver­lie­rer wie mich seit 50 Jah­ren un­ter­drückt, ih­nen jeg­li­ches Mit­füh­len streng und ra­di­kal ver­wei­gert, ent­zo­gen, sie mit ide­o­lo­gi­scher Wut und see­li­scher Grau­sam­keit oh­ne­glei­chen be­kämpft.

Was für ein Ge­gen­satz in Wahr­neh­mung, Ge­fühl und Be­hand­lung! Ich wur­de von Pro Fa­mi­lia fort­ge­schickt, weil sie mir als Ju­gend­li­cher nicht hel­fen woll­ten, als ich bei Mäd­chen, spä­ter bei Frau­ën ab­blitz­te. Kein Mit­ge­fühl, nur Ver­höh­nung, Spott, per­sön­li­che Tief­schlä­ge und Scha­den­freu­de! Denn ich wer­de dem ver­haß­ten Geg­ner „wei­ßer he­te­ro­se­xu­el­ler Mann” zu­ge­rech­net, er­hal­te al­le Grau­sam­keit und Ge­mein­heit ih­rer ide­o­lo­gi­schen Ver­ir­rung und hy­ste­ri­schen Per­ver­si­on, die sich aus ih­rer ge­leb­ten Ge­sin­nung er­gibt. Doch ag­gres­si­ve Kri­mi­nel­le er­hal­ten je­ne Ein­füh­lung, die dem au­toch­tho­nen, kopf­la­sti­gen Ge­bil­de­ten ver­wei­gert wur­de und wird.

Ein Mäd­chen wur­de von ei­nem ag­gres­si­ven Ein­dring­ling grund­los an­ge­grif­fen und ge­schla­gen.

Was tut das in obi­gem Bild bru­tal und grund­los ge­schla­ge­ne Mäd­chen? Sie be­dankt sich auch noch da­für mit un­ten­ste­hen­der, sen­ti­men­ta­ler Ent­schul­di­gung beim Tä­ter!

So je­den­falls lau­tet der Be­richt, den ich nicht über­prü­fen konn­te. Doch auch wenn die­ser zwei ver­schie­de­ne Vor­fäl­le mi­schen soll­te, so wä­re es ei­ne „gu­te Er­fin­dung”, die ein re­a­les Pro­blem und tat­säch­lich wir­ken­de Men­ta­li­tät be­schreibt.

Der seit Jahr­zehn­ten dis­kri­mi­nier­te au­toch­tho­ne Mann und Dich­ter wird heu­te noch ge­nau­so ver­spot­tet, aus­ge­schlos­sen, dis­kri­mi­niert, be­schul­digt und für al­les ihm an­ge­ta­ne noch ver­ant­wort­lich er­klärt: Kei­ne Emp­a­thie, kei­ne So­li­da­ri­tät, kei­ne An­teil­nah­me, kein Ein­füh­len, kei­ne Ent­schul­di­gung, kei­ne be­stä­ti­gen­den Brie­fe, in de­nen ei­ne tat­säch­li­che Schief­la­ge der Ge­sell­schaft be­dau­ërt wird. Nie­mand wird mit Trau­ma­ti­sie­rung durch re­ale Grau­sam­kei­ten fe­mi­ni­sti­scher Frau­ën ent­schul­digt und da­für be­dau­ërt.

Die un­ter­stell­te „Frem­den­feind­lich­keit” da­ge­gen ist hy­ste­ri­sche Er­fin­dung. Die In­va­so­ren ge­hö­ren in ih­re ei­ge­ne Hei­mat, wo die Na­tur ge­nug Frau­ën für sie ge­bä­ren ließ, die sie schnö­de de­ser­tiert und im Stich ge­las­sen ha­ben. Bei uns da­ge­gen gibt es zu we­ni­ge Frau­ën, weil wir so dumm sind, männ­li­che In­va­so­ren auf­zu­neh­men. Da­durch ver­ur­sa­chen wir auf bei­den Kon­ti­nen­ten viel un­nö­ti­ges Leid: Bei uns feh­len Frau­en, in Af­ri­ka sind sie über­zäh­lig, wo­von an­de­re po­ly­gam auf un­se­re Ko­sten pro­fi­tie­ren. Am mei­sten an­ge­schmiert sind au­toch­tho­ne Män­ner, die al­les be­zah­len und da­bei selbst ver­drängt, aus­ge­tauscht und lang­fri­stig zum Kuckold oder nütz­li­chen Idi­o­ten ge­macht wer­den.

In den 1980er Jah­ren war die fe­mi­ni­sti­sche In­dok­tri­na­ti­on noch nicht so weit fort­ge­schrit­ten wie heu­te – dar­um er­kann­ten da­mals Tei­le der Ge­sell­schaft und so­gar der Lin­ken die psy­cho­ti­sche Un­ge­heu­er­lich­keit des fe­mi­ni­stisch be­trie­be­nen Ent­zu­ges von Mit­ge­fühl, So­li­da­ri­tät und Lie­be, den ich er­litt und be­schrieb, wa­ren ih­nen mei­ne da­ma­li­gen Schrif­ten ver­ständ­lich. Heu­te sind wir der­ma­ßen mit fe­mi­ni­sti­scher Ide­o­lo­gie auf­ge­wach­sen hirn­ge­wa­schen, daß der Ent­zug für uns un­sicht­bar ge­wor­den ist, statt­des­sen mei­ne Be­schrei­bung auf emp­ör­te Ab­leh­nung stößt.

Da­für be­merkt ei­ne als „Asyl­kri­ti­ker” ver­fem­te Min­der­heit die Per­ver­si­on, die im Will­kom­men­hei­ßen und Schrei­ben von Ent­schul­di­gungs­brie­fen an In­va­so­ren, so­gar an Schlä­ger und Ver­ge­wal­ti­ger, liegt, de­nen im Ex­trem­fal­le so­gar noch ge­dankt wird. Auch in die­sem Fal­le schrei­ten Pro­pa­gan­da und Ge­hirn­wä­sche fort – wir wis­sen nicht, ob in künf­ti­gen De­ka­den und Ge­ne­ra­ti­o­nen noch sicht­bar sein wird, wie krank­haft die Vor­gän­ge von heu­te sind.

Nur di­rek­ter Ver­gleich der Be­hand­lung des fer­tig­ge­mach­ten und aus­ge­schlos­se­nen au­toch­tho­nen Ver­lie­rers mit il­le­ga­len Ein­dring­lin­gen, die selbst dann noch So­li­da­ri­tät, Ent­schul­di­gung und Mit­ge­fühl er­hal­ten, wenn sie bru­tal zu­schla­gen und ver­ge­wal­ti­gen, soll­te denk­fä­hi­gen Men­schen al­ler Zei­ten die Au­gen öff­nen.

Dies war ein Auszug aus dem noch unverlegten Buch „Fulminantes Finale, für das ein Verlag gesucht wird.

 

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