Deutsche halten Gesetze für zu schwach gegen „Gefährder“

Foto: Breitscheidplatz nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt (über dts Nachrichtenagentur)

56 Prozent der Deutschen sind laut einer Umfrage der Meinung, dass die derzeitigen Gesetze nicht ausreichen, um Deutschland vor Personen, die die innere Sicherheit gefährden, zu schützen. 25 Prozent sind anderer Ansicht, so eine Erhebung des Meinungsforschungsinstituts INSA, die der dts Nachrichtenagentur vorliegt. Lediglich unter den Anhängern der Grünen gibt es mit 52 eine Mehrheit, die glaubt, dass die derzeitigen Gesetze gegen sogenannte „Gefährder“ ausreichend sind.

Am stärksten zweifeln daran AfD-Wähler. Hier halten nur 12 Prozent die Gesetzeslage für ausreichend, ganze 82 Prozent sind anderer Meinung, so viele wie bei keiner anderen der großen Parteien. „Die Mehrheit der Deutschen sieht einen Handlungsbedarf bei der inneren Sicherheit“, kommentierte INSA-Chef Hermann Binkert das Umfrageergebnis.

Dies helfe den Parteien, die in diesem Bereich klare Konzepte hätten. Für die Umfrage wurden vom 13. bis zum 16. Januar 2017 insgesamt 2.031 Personen befragt. Nach Angaben des Instituts ist die Auswahl der Befragten repräsentativ.

Die Fragestellung lautete: „Ich glaube, dass die derzeitigen Gesetze ausreichen, um Deutschland vor Personen, die die innere Sicherheit gefährden (Gefährder), zu schützen (Ja/Nein)“. (dts-Nachrichtenagentur)

Foto: Breitscheidplatz nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt (über dts Nachrichtenagentur)

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