Vom Demokratieverständnis unserer politischen „Eliten“

Der scheidende Bundespräsident Joachim Gauck hat, im Rahmen seiner, am gestrigen 18.01.2017    im Festsaal seines Amtssitzes, Schloss Bellevue, vor zahlreicher Prominenz gehaltenen Abschiedsansprache, mit Bezug auf Deutschland  mit einer gewissen Häufigkeit den Begriff „Demokratie“ gebraucht. Ich möchte in diesem Zusammenhang nur einen (besorgnisschwangeren) Satz des 45-minütigen verbalen Präsidialmarathons herausgreifen:

„Nach fast fünf Jahren bin ich stärker beeinflusst von dem Bewusstsein, dass diesem demokratischen und stabilen Deutschland auch Gefahren drohen.“ 

 Das Verständnis hierbei ist natürlich, wie jeder halbwegs mit den gegenwärtigen Politikströmungen Vertraute sofort erkennt, dass diese Gefahr für die Demokratie von politischen Gruppierungen ausgeht, welche mit dem (aus der Sicht des scheidenden Staatsoberhauptes eben „demokratischen“  und „stabilen“) Kurs des derzeitigen politischen Systems nicht einverstanden sind und diesen zu verändern trachten.

Wobei der kassandraartige Verweis auf die „in ernster Gefahr befindliche deutsche Demokratie“ nicht auf  Herrn Gauck beschränkt ist: diese Warnung ist inzwischen zum, mit staatstragender Stimme vorgetragenen Mantra eines(r) jeden Systempolitikers*in geworden, der (die) etwas auf sich hält – natürlich stets mit Blick auf die oben erwähnten den Gleichschritt brechenden (und daher zu verurteilenden) Abweichler.

Verfolgen wir doch einmal, in  hypothetischer Form, den weiteren Verlauf der Entwicklungen in Deutschland und halten wir  – sagen wir – im Jahr 2070 inne. Der Zustrom nach Deutschland von – mehrheitlich bildungsfernen und daher stark religionshörigen – Personen aus dem islamischen Kulturkreis hat sich unvermindert fortgesetzt. Jede(r) „alleinreisende“ Zuwanderer*in hat, auf dem Wege des Familiennachzugs im Durchschnitt weitere sechs Personen nachgezogen (dies gilt auch für die sog. MUFL  – umgangssprachlich „Ankerkinder“ – unbegleitete „Jugendliche“). Abschiebung abgelehnter (oder kriminell gewordener) Zuwanderer war weiterhin etwas inhärent Suspektes und wurde nur mit allergrößtem Widerwillen gehandhabt.

Man summiere zu diesen Prämissen die ausgeprägte Fortpflanzungsfreudigkeitt der Neubürger obiger Provenienz (sowie das eher zögerliche Reproduktionsverhalten des autochthonen deutschen Bevölkerungselements), um zwangsläufig zu der Prognose zu gelangen, dass die bundesdeutsche Gesellschaft in etwas mehr als 50 Jahren mehrheitlich vom Islam dominiert sein wird.

Diese Gesellschaft wird, wenn wir uns an Verhältnissen anderer, mehrheitlich islamischer Staaten orientieren, alle Voraussicht nach  Gott zum Staatsoberhaupt und dessen Priesterschaft zum erweiterten Kabinett haben. Ihre Verfassung wird ein Buch sein, welches vor ca. 1.400 in einem durch primitiven Darwinismus geprägten Umfeld entstanden ist und an dessen Inhalt seither kein Komma veränderte werden durfte. Andersgläubige werden Freiwild der Rechtgläubigen oder allenfalls ein geduldetes Bevölkerungselement zweiter Klasse sein.

Ist dies die „Demokratie“, welche Herr Gauck et al im Sinn haben? Und sind Gruppierungen welche sich dafür einsetzen, dass dieser Alptraum nicht Wirklichkeit wird, „Feinde der Demokratie“?

Quo usque tandem

Foto: Vom Autor übermittelt

 

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