Bleiben IS-Terroristen in Frankreich?

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Terror, im Namen Allahs (Foto: Pixabay)

Zwei in Frankreich verurteilte Dschihadisten ziehen vor den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof, um ihre Abschiebung nach Marokko zu verhindern.

Im Oktober hatte ein Gericht in Versaille entschieden, den 39jährigen Redouane Aberbri und Rachid Ait El Haj (41) in ihr Heimatland zurückzuschicken, da sie eine ernste Bedrohung der öffentlichen Sicherheit seien.

Doch die beiden radikalen Islamisten behaupten, in Marokko drohe ihnen Folter und wollen Frankreich nicht verlassen.

Die beiden waren 2007 wegen ihrer Verbindungen zu dem al-Quaida Bombenattentat in Casablanc vier Jahre zuvor, zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Beide legten 2015 ihre französische Staatsbürgerschaft ab.

Laut Sicherheitsbehörden hatten sich beide Männer während ihrer Haft mit verschiedenen anderen Terroristen angefreundet. Besonders gute Beziehungen unterhielten sie zu einem IS-Rekrutierer, der sie als IS-Kämpfer in Syrien anheuern wollte. Sie standen auch in ständigem Kontakt zu dem IS-Mörder Larossi Aballa, der im vergangenen Jahr einen Polizeibeamten und seine Lebensgefährtin vor den Augen ihres dreijährigen Sohnes mit einem Messer abschlachtete. Er hatte die Tat gefilmt und auf facebook veröffentlicht. Aballa war von einem Sondereinsatzkommando erschossen worden.

Der Anwalt der beiden IS-Freunde bestreitet alle Vorwürfe und sagt die beiden „seien Väter, keine Terroristen.“ Bis zur Verhandlung bleiben die beiden in Frankreich.

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain

http://www.express.co.uk/news/world/755468/jihadis-european-court-of-human-rights-stop-deportation-morocco-over-torture-claims

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