Das CO2-Märchen bringt 50 Mrd. jährlich

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Von Klaus Peter Schäfer

Gut, dass wir die Grünen haben, die uns endlich das Fahren von Autos mit Verbrennungsmotoren verbieten wollen. Ab 2030 wird es – wenn es nach ihnen geht – nur noch Strom aus Ökoproduktion und Autos ohne CO2-Ausstoss geben. Aber jetzt mal ganz ehrlich: Ist das CO2 denn tatsächlich so schlimm? Hat es Klimaerwärmungen nicht schon in der Erdgeschichte gegeben, als es noch nicht mal den Homo Sapiens gab? Ein paar Wahrheiten, die keiner gerne hören will. Warum, erkläre ich im Anschluss. Lassen Sie mich Professor Wolfgang H. Berger von der Universität von California San Diego zitieren:

co2bildcalukopie„….Demnach lag der CO2-Gehalt der Erdatmosphäre vor etwa 500-600 Millionen Jahren bis zu 20mal höher als in den letzten paar Jahrhunderten vor der industriellen Revolution. Im Laufe der Zeit gab es dabei auch teils erhebliche Schwankungen. So begann der CO2-Gehalt vor etwa 450 Millionen Jahren erheblich abzusinken, bevor er vor rund 250 Millionen Jahren erneut auf etwa den fünffachen heutigen Wert anstieg. Seither nimmt er – wenn auch mit einer Reihe von Schwankungen – im Prinzip kontinuierlich ab. Heute haben wir die seit 500-600 Millionen Jahren nahezu niedrigsten CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre. Würde man der obigen „Fieber“-Argumentation folgen, dann hätte die Erde vor Jahrmillionen fast schon kochen müssen. So sprach der Schweizer Professor und IPCC-Berichts-Chef Thomas Stocker in einem Interview mit der Weltwoche am 11. 4. 2013 von einem Temperaturanstieg von 2 bis 4,5 °C pro Verdopplung des vorindustriellen CO2-Gehalts von 280 ppm [STOC]. Zahllose Fossilien belegen jedoch, dass sich die Tier- und Pflanzenwelt früherer Zeiten trotz eines um bis zu 2000 % höheren CO2-Gehalts im Groβen und Ganzen bester Lebensbedingungen erfreute.“

 Das was man aus der seriösen Wissenschaft, die nicht von Leuten dominiert wird, die politische und wirtschaftliche Interessen verfolgen, lernt, ist, dass man sich mit der CO2-Problematik nicht nach wissenschaftlichen Grundsätzen auseinandersetzt.

Seriöse Wissenschaftler betrachten ihre Aufgabenstellung von allen Seiten und unter allen – auch geschichtlichen – Aspekten.

Eisfreie Polkappen sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel

Der Klimawandel, der durch den CO2-Ausstoss angeblich verursacht wird, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Das verfügbare CO2 hat in den letzten 230 Millionen Jahren stetig abgenommen. Für die Wissenschaftler, deren Untersuchungen nicht von der Wirtschaft und der Politik bezahlt werden, ist im Übrigen eine neue „Eis-Erde“ wesentlich wahrscheinlicher als eine katastrophale Erwärmung. Und kommen Sie mir bitte nicht mit den eisfreien Pol-Kappen. In der Erdgeschichte sind eisfreie Polkappen nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Vereiste Pole dagegen sind die Ausnahme! Unter Klimawandel versteht man heute, dass das Klima der Kommunikation immer kälter wird.

Apokalyptische Naturprognosen gehören zum Repertoire jedes systemtreuen Journalisten. Wir denken da an das Waldsterben (das offensichtlich schon beendet ist) oder an das Ozonloch (das irgendjemand geflickt hat). Themen, die vor wenigen Jahren noch ständig im Radio liefen. Nach jedem Wetterbericht im Sommer folgte die Durchsage der aktuellen Ozonwerte. Umweltschutz? Ja, bitte gern. Aber das geht auch ohne Untergangsszenarien.

Wer heute über Ökostrom und CO2-Ausstoss diskutiert, sollte die Interessen der Lobbyisten und derer, die sie öffentlich und medial vertreten, ausklammern. Es ist schon witzig, dass gerade diejenigen solche Forderungen stellen, die in gepanzerten S-Klasse-Limousinen oder per Privatjet nach München, Berlin und Frankfurt reisen, um dort über die Finanzierung von neuen Starbahnen auf den Flughäfen zu diskutieren. Oder habe ich da die Debatte um die Elektrodüsenjets verpasst? Warum will Verkehrsminister Dobrindt die Lang-Lkw, auch Gigaliner genannt, für den Regelbetrieb zulassen, wo doch mehr Güter auf die Schiene sollten? Warum sollen mit einem Kohle-Strommix Akkus für Elektroautos geladen werden, die dann alle 300 km ihren Dienst versagen? Die Kupferpreise werden steigen und irgendein armes Volk auf dieser Welt wird dann die Umweltprobleme der Akkuproduktion übernehmen.

Alles nur, weil die gleichen Gutachter, die über TTIP und Atomkraftwerke geschrieben haben, nun ihre bezahlten Gutachten in Sachen Klimawandel veröffentlichen.

Rechnen Sie doch mal mit:

Die Atmosphäre besteht zu 0,038 Prozent aus CO2. Deutschland emittiert 2,4 Prozent der Kohlenstoffdioxid-Weltemission. Würden wir also kein einziges Gramm CO2 mehr in die Luft jagen, würde der atmosphärische Anteil des CO2 theoretisch von 0,038 Prozent auf 0,037088 Prozent fallen. Und wenn Sie tatsächlich bis hierher mitgelesen haben und nun Lust auf eine Rechnung haben, dann wollen Sie bestimmt den ungefähren Rauminhalt unserer Atmosphäre wissen. Der liegt bei: 4.166.666.666.666.666.666 Litern (4,1 Trillionen).  Link zum WEB2.0-Rechner

Ach fast hätte ich es vergessen: Die Bundesregierung rechnet in Zukunft mit jährlichen Zusatzeinnahmen von 50 Milliarden Euro, die durch Ökostrom und Elektroautos aus dem Volk in die Staatskasse fließen. Vielleicht erklärt das den vermeintlichen Klimawandel.

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Das CO2-Märchen bringt 50 Mrd. jährlich

 

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