Sieben Anklagen und die Freiheit

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Freispruch in der "causa Tulln" (Foto: Pixabay)

Glück ist, wenn man als Nichtdeutscher vor Gericht steht. Die „WAZ“ berichtet von einem Fall, der uns zeigt, wie milde doch manche Richter gestimmt sein können:

Gleich sieben Anklagen hatte das Amtsgericht Witten am Freitag (6.1.) gegen einen 32-Jährigen zu verhandeln. Der Tunesier mit deutschem Pass fiel mit Marihuana, Schlägereien, Nötigung und Beleidigung, Diebstahlsdelikten und Sachbeschädigung auf.

Schon im Alter von 14 Jahren erfolgte die erste Verurteilung. Bis zum 21. Geburtstag saß er insgesamt dreieinhalb Jahre im Knast. Während der jüngsten Taten aus 2016 stand der Angeklagte unter Bewährung…

…Das Gericht verurteilte den Mann schließlich zu einem Jahr und acht Monaten Haft. Der seit August 2016 bestehende Haftbefehl wurde aufgehoben, damit sich der Angeklagte um eine Drogentherapie kümmern kann. So kam er mit einem blauen Auge davon. „Sie müssen jetzt so lieb sein wie noch nie“, mahnte Richterin Dr. Monstadt…

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain

http://www.waz.de/staedte/witten/mann-kommt-trotz-sieben-anklagen-mit-blauem-auge-davon-id209189653.html

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