Ami go home – Als die Linken noch „racial profiling“ betrieben

Von Thomas Böhm

Wie immer, wenn es darum geht, mutmaßliche Islamterroristen, Vergewaltiger, Strauchdiebe und Beutelschneider moslemischer Herkunft vor der Verfolgung zu schützen, reißen die Linken in diesem Land ihr Maul ganz besonders auf.

Exemplarisch für viele dieser armen Menschen, dessen Gehirne durch die ideologische Schrottpresse auf Erbsengröße geschrumpft wurde, präsentieren wir Ihnen heute den „Zeit“-Autor Christian Bangel. Sein Jammern und Wehklagen über das so genannte „racial profiling“ der Ordnungshüter an Silvester, die sich tapfer vor die Frauen und Bürger gestellt haben, ist dermaßen peinlich, dass man eigentlich schon wieder darüber lachen könnte:

Ohne jede Frage: Was auf der Domplatte in Köln 2015 passiert ist, durfte sich nicht wiederholen. Und ohne eine tiefere Untersuchung wäre es unseriös, beurteilen zu wollen, was in jener Nacht unbedingt notwendig war, um das sicherzustellen. Trotzdem ist die Frage nach den Mitteln, die dafür eingesetzt wurden, weder ideologisch noch links. Im Gegenteil: In einer Welt, in der immer mehr Leute regieren, die Demokratie mit Mehrheitsdiktatur verwechseln, betrifft sie uns alle…

Jeder von uns ist manchmal Teil einer Minderheit. Ob Stadionbesucher, Schwule, Sachsen, Haus- oder Hundebesitzer oder Erben: Sie alle sind darauf angewiesen, dass die Mehrheit keine Pauschalurteile über ihre Gruppe fällt und nicht versucht, repressiv gegen sie vorzugehen.

Aber genau das hat die Kölner Polizei in der Silvesternacht gemacht. Auch in der Kriminalitätsbekämpfung geht es um Verhältnismäßigkeit.

Wichtiger aber ist: Kollektive Zuschreibungen widersprechen dem Geist eines Rechtsstaats. Sie heben die Zugehörigkeit eines Menschen zu einer Gruppe über seine eigene Persönlichkeit. Sie verneinen die Annahme, dass jeder Mensch ein selbstständiges Wesen ist, das über seine Prägung oder seine Gruppenzugehörigkeit hinauswächst…

…Kollektive negative Zuschreibungen führen zudem oft dazu, dass Mitglieder der Gruppe, der etwas unterstellt wird, sich als von der Mehrheit ausgegrenzt wahrnehmen und manchmal erst recht in Abschottung und zumindest verbale Gewaltbereitschaft abgleiten…

…Wenn es in Deutschland Praxis werden soll, in bestimmten Fällen die Herkunft eines Menschen zu einem Kriterium zum polizeilichen Umgang mit ihm zu machen, dann geht es um die Hardware. Dann geht es um das Grundgesetz, Artikel 3. Dann braucht es Debatten, die sich gewaschen haben. 

Aber stattdessen werden Menschen, die zur Kölner Silvesternacht noch Fragen haben, als Realitätsverweigerer und Ideologen der politischen Korrektheit angebrüllt. Und zwar auch von Leuten, die sonst vom Ende der Demokratie jammern, weil angeblich die AfD ausgegrenzt wird. So ist es hier in Deutschland, am Beginn von 2017, dem Superwahljahr. 

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-01/polizeieinsatz-koeln-silvester-racial-profiling/komplettansicht

Krank, oder? Denn Bangel hat sich früher keinesfalls empört geäußert, als seine Kollegen fleißig Pegidateilnehmer oder AfD-Wähler pauschal, medial und schneller als die Polizei erlaubte, in die rechte Ecke der Republik gedrängt haben. Da wurde schließlich ebenfalls die Zugehörigkeit eines Menschen zu einer Gruppe über seine eigene Persönlichkeit gehoben und die Annahme verneint, dass jeder Mensch ein selbstständiges Wesen ist, das über seine Prägung oder seine Gruppenzugehörigkeit hinauswächst.

Wie klein der Denkradius dieses Autors ist, zeigt sich auch daran, dass er nicht mal in der Lage ist, in diesem Zusammenhang die Geschichte der Linken zu durchleuchten, also in den Spiegel zu gucken.

Wir machen das aber gerne für ihn und schauen mal bei Wikipedia rein:

Ami – go home! – Schon seit 1950 hatten verschiedene europäische Kommunistische Parteien und ihre Anhänger den Slogan gegen die Präsenz von US-Soldaten verwendet: So hatten 1951 „Störtrupps der SED und FDJ“ auf Bahnhöfen des Berliner Westsektors neben Transparenten auch Klebestreifen mit dem Slogan „Ami go home!“ angebracht. Diese wurden jedoch vom Westberliner Polizeipräsidenten für „polizeiwidrig“ erklärt. Außerdem trat die Parole Yankee go home vor allem in Ländern auf, in denen eine starke Politische Linke sich gegen die US-Militärpräsenz im Rahmen der NATO wandte wie in Frankreich (bis 1966) oder Italien.

In den 1960er Jahren wurde der Slogan als Reaktion auf den Vietnamkrieg von der Außerparlamentarischen Opposition verwendet und blieb während der Zeit der Friedensbewegung in den 1970er Jahren aktuell…

https://de.wikipedia.org/wiki/Ami_–_go_home!

Es ging also schon damals um Ausländer, die von den Linken in ihrem „racial profilings-Wahn“ als „Amis“ (statt Nafris) beschimpft wurden und aus dem Land getrieben werden sollten, obwohl es keinerlei Beweise dafür gegeben hat, dass die amerikanischen Soldaten zu tausenden an Silvester auf Frauenjagd gegangen sind. Und es sollen sich sogar Schwarze unter den „Besatzern“ befunden haben! Wenn das keine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist, was dann!

Also Bangel & Co: Klappe halten und schämt Euch, Ihr Ausländerfeinde und Rassisten, oder schließt Euch uns an und fordert wie wir die „Entnafrizierung Deutschlands“!

Foto: Youtube/Screenshot

 

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