Offener Brief an den Außenminister

Foto: Heinrich-Böll-Stiftung/Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/
Dr. Frank-Walter Steinmeier, Fraktionsvorsitzender SPD; Foto: Stephan Roehl

Ein offener Brief von Hildebrand Embke

Sehr geehrter Herr Minister,
sehr geehrter Herr Steinmeier,

was mag Sie (nachzulesen in FOCUS) nur bewogen haben, zu behaupten, „…wir lassen uns von Terroristen nicht unsere Vorstellungen von Leben und Zusammenleben kaputt machen“, wenn sie erst vor wenigen Tagen die irrsinnige – vom schlechtesten und hinterhältigsten US-Präsidenten aller Zeiten, Barack Obama, initiierte – UN-Resolution gegen Israel gutgeheißen haben? Dabei haben Sie genau den Terroristen und Mördern Unterstützung zukommen und sie deren Weg weitergehen lassen, die seit jeher einen Frieden im Nahen Osten verhindern, nämlich den „Palästinensern“.

Sehr geehrter Herr Steinmeier, sie „loben die Reaktion vieler Bürger auf die Gewalttat von Berlin. Es habe Sie beeindruckt, »wie besonnen die allermeisten Menschen reagiert haben: mit Vernunft, Solidarität und Mitgefühl statt Hass, Hetze und Panikmache.“ Schön – und für Deutschland richtig. – Doch gerade Sie haben sich genau von einem solchen Hass, solcher Hetze und der Panikmache – von Politikern und Medien – gegenüber dem neuen demokratisch gewählten US-Präsidenten, Donald Trump, während des Wahlkampfes und auch noch danach, anstecken, ja leiten lassen, als Sie Trump die Gratulation zur Wahl versagten. Dabei haben Sie zugleich alle Regeln der Diplomatie und des Anstandes falschen Idealen – und wohl auch falschen Informationen und Erwartungen – geopfert.

Wer Despoten und die Menschlichkeit verachtenden Mördern die Hand reicht – oder sogar, wie im Falle der Türkei, mit solchen zusammenarbeitet, aber einem demokratisch gewählten Präsidenten den Respekt verweigert, offenbart Eigenschaften, die eines deutschen Außenministers nicht würdig sind.

Denken Sie wirklich, dass Sie bei einem derartigen Mangel an diplomatischem Geschick, und im Falle Israels auch noch offenkundiger Unkenntnis der Geschichte, der realen Situation, der tatsächlichen Geschehnisse und Entwicklung sowie der wahren Friedensverhinderer, für das Amt des Deutschen Bundespräsidenten geeignet sind?

Ich denke, nein!
Bis jetzt nicht!

Dieses herausgehobene und jeglicher Ehren würdige Amt bedarf – gerade nach den Erfahrungen der letzten Jahre mit deutschen Bundespräsidenten – endlich eines Amtsinhabers, der nicht nur ein würdiges Auftreten und diplomatisches Geschick mitbringt, sondern auch Sachverstand – oder zumindest die Bereitschaft, sich erforderliche (Er-)Kenntnisse – und sei es nachträglich – anzueignen, und sich für Fehler zu entschuldigen. Es wäre mit Sicherheit ein Zeichen von Charakter und Rückgrat, wenn Sie sich schnellstens besser über den Nahen Osten informieren – wobei ich Ihnen gerne helfe -, und sie sich in aller Öffentlichkeit beim israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu persönlich sowie bei dem gesamten israelischen Volk entschuldigen – und die betreffende UN-Resolution (zum israelischen Siedlungsbau) verurteilen. Sie könnten ein großartiger Bundespräsident werden, wenn Sie derart – in bester Weise ungewöhnlich – handeln würden. – Ich würde Ihnen sogar empfehlen, und ich bin mir sicher, dass Sie diese Erlaubnis bekommen würden, sich um eine (Entschuldigungs-)Rede in der Knesset in Jerusalem zu bemühen.

Um Ihnen einen kleinen Hinweis zu geben, wie Sie die Situation im Nahen Osten betrachten – und sicher leichter verstehen – könn(t)en, finden Sie einen vor kurzem auf „jouwatch“ (Journalistenwatch) veröffentlichten Beitrag von mir:

http://l.facebook.com/l.php

Und bei Herrn Trump empfehle ich Ihnen, wenn Sie mir erlauben, eine Bitte um ein persönliches Gespräch mit Herrn Trump im Weißen Haus in Washington – umgehend nach dem 20. Januar 2017 -, mit einer anschließenden öffentlichen Bekanntmachung (bestenfalls vor dem Weißen Haus im Beisein von Herrn Trump).

Sollten Sie tatsächlich derart charakterfest sein, wirkliches Stehvermögen und Rückgrat haben, dass Sie meinen Empfehlungen folgen, dürfen Sie meiner Unterstützung – und ich denke auch vieler meiner Facebook-Freunde, meiner Leser und mittlerweile auch TV-Zuschauer (Embke Publishing TV) – für Ihre Kandidatur als Bundespräsident sicher sein.

Dieser Beitrag auf Ihrer Seite wird nicht nur unverändert auf meiner Facebook-Seite veröffentlicht, sondern auch an einen leitenden Mitarbeiter im Büro des israelischen Ministerpräsidenten sowie an den US-Botschafter in Deutschland gesandt.

Mit den besten Grüßen
sowie mit den allerbesten Wünschen für Sie und Ihre Familie für das neue Jahr,

Ihr

Hildebrand Embke

Foto: Heinrich-Böll-Stiftung/Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

 

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