Deutsche Journalisten recken ihre Wendehälse

Medienkritik (Foto: Collage)

Von Thomas Böhm

Journalisten sind Opportunisten und Wendehälse, das müssen sie sein, anders könnten sie sich und ihre Familien nicht ernähren.

Sie müssen einfach reagieren, wenn sich die Stimmung in unserem Land ändert, denn sie sind die ersten, die im Sog des Wandels untergehen werden. Das merkt man an den sinkenden Auflagenzahlen und den vielen wütenden Kommentaren ihrer Leser.

Zurzeit stecken die Medien allerdings noch in einem Dilemma. Auf der einen Seite stehen sie gewaltig unter dem Druck der Kanzlerin, die mit ihrer Hilfe an der Macht zu bleiben gedenkt, auf der anderen Seite wissen sie, dass ihre Existenz zusammenbrechen würde, wenn sie so weitermachten, wie bisher.

Deshalb sind es noch zaghafte Versuche, sich der anderen politische Seite zu öffnen, aber immerhin.

Hier zwei aktuelle Beispiele:

So danken sie’s uns also, mögen sich viele Bürger gedacht haben, als sie über Weihnachten diese Meldung hörten: Sieben junge Flüchtlinge aus Syrien und Libyen sollen in einer Berliner U-Bahn-Station versucht haben, einen Obdachlosen anzuzünden. Hätten nicht Passanten eingegriffen, der Mann hätte verbrennen können. Fast alle der Männer waren wegen Körperverletzungen polizeibekannt. Es ist, wenn es sich denn so abgespielt hat, ein Verbrechen, das doppelt wütend macht, denn es verletzt neben dem Tötungsverbot noch eine andere fundamentale Erwartung: Wer als Flüchtling nach Deutschland kommt, also als Schutzsuchender, sollte diesen Schutz zu schätzen wissen, statt im Gegenteil andere zu bedrohen. Ansonsten könnten die Bürger der Aufnahmeländer sich zu fragen beginnen, warum sie eigentlich den Großmut aufbringen sollten, Leute willkommen zu heißen, die ihr Leben unsicherer machen.

Na dann, stellen wir doch mal genau diese Frage, nach diesen Weihnachtstagen, die eingerahmt waren durch Gewaltakte von Ausländern:

Warum tun wir uns all diese Leute an?

Warum lässt Europa, vor allem Deutschland, es zu, dass Hunderttausende Menschen, die – verglichen mit hiesigen Standards – aus oft rückständigen, paternalistischen, teils voraufgeklärten Gegenden stammen, in unsere High-End-Gesellschaften einwandern? Warum halsen wir uns Menschen auf, die verroht sind oder traumatisiert und bei denen nicht nur Kulturschocks drohen, sondern auch Lebensenttäuschungen, Abstoßungsreaktionen und religiöse Radikalisierung?…

http://www.zeit.de/2017/01/asylrecht-kriminelle-einwanderer-einwanderung-gewalt/komplettansicht

Da macht die Kölner Polizei an Silvester einfach nur ihren Job und verhindert eine Wiederholung der Sex-Mob-Übergriffe vom Jahreswechsel 2015/16.

Aber Grünen-Chefin Simone Peter regt sich über genau diese Polizei auf.

Dumm, dümmer, Grüfri*! (*GRÜn-Fundamentalistisch-Realitätsfremde Intensivschwätzerin)

Peter in der „Rheinischen Post“: „Wenn insgesamt knapp 1000 Personen alleine aufgrund ihres Aussehens überprüft und teilweise festgesetzt“ würden, sei das nicht verhältnismäßig. „Völlig inakzeptabel ist der Gebrauch von herabwürdigenden Gruppenbezeichnungen wie ,Nafris‘ für Nordafrikaner durch staatliche Organe wie die Polizei.“

Fakt ist: Die Polizei stoppte Gruppen von mehreren Hundert überwiegend nordafrikanischen Personen schon bei der Fahrt in die Kölner Innenstadt. Die zumeist jungen Männer seien in „hochaggressiven“ Gruppen aufgetreten, Straftaten seien zu erwarten gewesen, so Polizeipräsident Jürgen Mathies. Personalien wurden festgestellt, Platzverweise erteilt, es gab Festnahmen…

http://www.bild.de/politik/inland/die-gruenen/chefin-peter-und-die-nafri-debatte-49571068.bild.html

Vor noch nicht all zu langer Zeit, haben „Zeit“ und „Bild“ auf alle und jeden eingeprügelt, der es gewagt hat, so etwas zu äußern. Merkwürdig, oder?

Sicherlich wird es kein einziges Mainstreammedium wagen, sich im Bundestagswahljahr auf die Seite der AfD zu stellen, aber vielleicht erleben wir ja doch noch ein Wunder und können uns über sachliche, differenzierte Berichterstattung freuen. Aber wir sollten dennoch wachsam bleiben, den unter den Journalisten tummeln sich jede Menge Heuchler, die nun versuchen werden, uns das Wahlkampfgetöse von de Maizière, Gabriel, Lindner & Co unterzujubeln.

Foto: Collage

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.