Sind wir Deutschen genetische Rassisten?  

Sind wir Deutschen genetische Rassisten?

Auf dem Internet-Portal von ntv lese ich unter dem 02.01.2017 Folgendes:

„Grünen-Chefin Simone Peter hat das Vorgehen der Polizei in Köln in der Silvesternacht gegen Hunderte Nordafrikaner kritisiert. Das Großaufgebot der Polizei in der Stadt habe Gewalt und Übergriffe zwar deutlich begrenzt, sagte Peter der „Rheinischen Post“. „Allerdings stellt sich die Frage nach der Verhältnis- und Rechtmäßigkeit, wenn insgesamt knapp 1000 Personen alleine aufgrund ihres Aussehens überprüft und teilweise festgesetzt wurden.“

 Ähnliche Kritik kommt aus anderen Sektoren der Gutmenschen-Gemeinde.

 Recht hat Frau Peters et al!

 Da sind diese armen Flüchtlinge aus maghrebinischen Ländern. Sie sind traumatisiert – nicht so sehr, wegen ihrer Erfahrungen in ihren Herkunftsländern (wo ihr Tages-Ablauf bis zu ihrer Emigrations-Entscheidung relativ normal verlief), sondern vielmehr, weil sich die ihnen vor ihrer Abreise aus der Heimat von Schleppern und IS-Agenten gemachten Versprechungen der Gestellung seitens der bundes-deutschen Gemeinschaft von Auto, Luxus-Wohnung und klotzig Knete, nicht erfüllt haben.

Diese bedauernswerten Menschen machen sich nun um die Zeit des Jahreswechsels per Bahn auf den Weg nach Köln, nur in dem Bestreben ihr dröges Leben in Turnhallen, Wohn-Containern oder von der Gemeinde angemieteten abgehalfterten Hotels, durch den Genuss von einigen Gläschen kühlen Kölsch und den (ebenso großen) Genuss der Silvester-Predigt des Kölner Erzbischofs, Kardinal Woelki, etwas aufzuhellen. Und da werden sie durch rüde Polizei-Schergen, nur auf Grund ihres „etwas anderen“ Aussehens, bereits bei ihrer Ankunft in der Domstadt abgefangen, eingekesselt und – Gipfel der Diskriminierung – gar noch nach ihren Identitäts-Dokumenten gefragt.

Wie konnte ein solcher Affront, ein solcher Verstoß gegen die erklärte Rolle Deutschlands als der Willkommens-Spielwiese par excellence für die gesamte Menschheit, nur geschehen?

Die Erklärung der Polizei, sie habe das Mandat gehabt einer Wiederholung der Ausschreitungen der Silvesternacht 2015/16 vorzubeugen, der von ihr in obiger Weise behandelte Personenkreis hätte eine starke Ähnlichkeit mit dem Täterkreis von vor einem Jahr aufgewiesen und die Anreise – gerade zu Silvester – aus teils weiter entfernten Orten sei doch zumindest suspekt, ist, in allen Punkten, völlig inakzeptabel: Das korrekte und gebotene Procedere wäre gewesen (wie dies von der trefflichen Frau Käßmann auch in Bezug auf die IS-Kämpfer empfohlen wird) mit Liebe, mit Herzen und Küssen auf unsere  nord-afrikanischen Gäste zuzugehen. (Ob allerdings Herzen und Küssen durch Polizisten genau den Vorstellungen entsprochen hätte, welche diese Gäste in die Domstadt getrieben haben, wäre noch zu klären.)

Als Produkt nochmaligen Nachdenkens meinerseits über die gesamte Situation (und insbesondere über die Reaktion von grünen und sonstigen Gutmenschen-Kreisen), möchte ich die in der Artikel-Überschrift gestellte Frage dahingehend umformulieren: Sind wir Deutschen eigentlich mehrheitlich zu einer Nation hoffnungsloser Pappnasen verkommen?

Quo usque tandem

 Foto: Collage/Autor

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