Besuch der Schauspielerin Carla Ortiz in Syrien entlarvt westliche Lügenpropaganda

Von Unzensuriert.at.

…Gerade über Aleppo und die dortigen Zustände ist in westlichen Medien viel geschrieben worden, und der Grundtenor war eine grundsätzlich negative Berichterstattung über die syrische Armee sowie über deren russische Unterstützung.

Nun berichtete allerdings die in den USA lebende bolivianische Schauspielerin Carla Ortiz über ihren Syrienbesuch. Sie bereiste das Land, um einen Dokumentarfilm zu drehen, und war deswegen bei der Evakuierung der Bewohner Aleppos direkt am Ort des Geschehens. Was sie sah, brachte ihr die Erkenntnis, dass der Westen dringend seine Außenpolitik bezüglich Syriens ändern müsse. Denn wie sie Sputniknews gegenüber erklärte, seien die Ereignisse von westlichen Medien völlig verdreht berichtet worden.

Falschmeldungen um Stimmung gegen Präsident Assad zu machen

Man habe etwa mit zahlreichen gefälschten Twitteraccounts sogenannte „Fake-News“ verbreitet, die Ereignisse in ein völlig falsches Licht gerückt hätten. So wurde etwa über einen massiven Beschuss Ost-Aleppos von Assads Armee zur Zeit der Evakuierung berichtet, der laut der dort anwesenden Carla Ortiz gar nicht stattgefunden hatte.

Angebliche Berichte eines 7-jährigen Mädchens aus der Kriegshölle

Ebenso hegt die Hollywoodschauspielerin starke Zweifel an den Twitter-Einträgen eines siebenjährigen Mädchens namens Bana Alabed, die in perfekter englischer Sprache über ihr Leben im Bombenhagel Aleppos berichtet haben soll (mittlerweile wurde dieses Mädchen bereits vom türkischen Präsidenten Recep T. Erdogan, einem vehementen Assadgegner, empfangen).

Carla Ortiz kommentierte diese Twitter-Botschaften, die von den westlichen Medien rührselig angenommen worden sind, so:

Es ist unmöglich, ich war dort, dort gibt es kein Internet. Im Osten Aleppos gibt es schon seit mehr als 85 Tagen keine Elektrizität und nur wenige haben 3G Internet. Es ist unmöglich, dort einen Tweet zu senden, wenn du dich auf der Frontlinie befindest.

Sämtliche Regierungsgegner sind Terroristen

Ebenso hat Carla Ortiz durch ihren Besuch in Aleppo erfahren, dass für die dortigen Zivilisten sämtliche Gruppen, die im Osten Aleppos ihr Unwesen treiben, allesamt Terroristen seien, egal wie sie sich nennen würden, „Aufständische“, „Freie Syrische Armee“ oder sonstwie.

Denn die Regierungsgegner sämtlicher Gruppierungen hätten die Zivilisten einfach ausgehungert. In Gesprächen mit den nun befreiten Menschen erfuhr Carla Ortiz, „wie ihnen die Möglichkeit auf Bildung entzogen wurde und die Terroristen alle umgebracht haben, die es wagten, auf die andere Seite überzugehen.“

So appelliert Carla Ortiz an alle westlichen Mächte, die Stimme der Menschen Ost-Aleppos, „die echte Stimme Syriens, zu hören“, damit dieser schreckliche Krieg endlich beendet wird.

Möglicherweise, so die Schauspielerin, habe der Westen die Opposition ursprünglich mit guten Absichten unterstützt. Doch wie sie durch Kontakt mit den Menschen Syriens und durch Gespräche mit ihnen erlebt habe, könne sie nur sagen, diese Opposition gebe es schon lange nicht mehr. Mittlerweile sei alles „außer Kontrolle geraten“…

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Foto: Screenshot