Behörde verweigert krebskranker Mutter die Unterstützung

Während in Deutschland die so genannten Flüchtlinge auch im Gesundheitsbereich rundum gut versorgt werden, sieht es für „die, die schon länger hier leben“ nicht so gut aus. Der „Focus“ hat diesbezüglich eine Horror-Meldung für uns:

Nächster Tiefschlag für eine krebskranke Frau aus dem osthessischen Hünfeld: Ein Jahr nach der Horror-Diagnose Brustkrebs hat das örtliche Kreisjobcenter Christina Witzel die Unterstützung gestrichen. Die Begründung der Behörde macht die junge Mutter fassungslos.

Eine freiwillige Versicherung wird Christina Witzel zum Verhängnis. Vor dem Ausbruch ihrer lebensgefährlichen Krankheit hatte sich die 26-Jährige zusätzlich abgesichert. Dank ihrer Vorsorge bekommt sie nun jeden Tag rund 20 Euro Krankengeld. Dem Kreisjobcenter Fulda ist das zu viel: Weil das Krankengeld die Bedarfsgrenze überschreitet, hat die Behörde der krebskranken Frau das Arbeitslosengeld gestrichen…

http://www.focus.de/regional/fulda/ein-jahr-nach-horror-diagnose-amt-streicht-krebskranker-mutter-die-hilfe-begruendung-macht-fassungslos_id_6411940.html

Wie genau doch die Behörden arbeiten können, wenn es darauf ankommt. Das traurige daran ist nur, das in anderen Fällen gerne mal beide Augen zugedrückt werden und die Ämter „bedarfsgrenzenlos“ arbeiten.

Symbofoto: Pixabay/ CC0 Public Domain