Welt: Die Angst vor dem Terror und dem Rassismus

Fotolia/ : Rafael Ben-Ari

In der „Welt“ kommt heute eine Autorin zu Wort, die uns das ganze Dilemma der linken Denkweise demonstriert. Die Autorin heißt Sonja Gillert und hier sind ein paar Kostproben ihrer unfassbar selbstmörderischen Schreibe. Es geht um islamische Terroranschläge und um die Angst davor:

Dieses Gefühl kenne ich von meiner Angst zu gut, auch wenn Statistiken etwas anderes sagen. Die Gefahr, in einem Auto zu verunglücken, ist weit höher als die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann mit oder ohne Bart mich bei einem Terroranschlag umbringt…

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article160589131/Ich-kaempfe-gegen-meine-Aengste-an.html

Hier mal wieder der irrsinnige Relativismus. Es ertrinken auch mehr Kinder beim Baden, als dass sie geschändet werden, werte Frau Gillert. Dennoch hat das eine nichts mit dem anderen zu tun, dennoch sollte man jeden Kinderschänder bis zu seinem Tod in einen Knast stecken!

Aber das geht noch weiter:

Wenn ich doch wieder einmal aus einem Waggon aussteige, weil ich einen zotteligen Bartträger, der hektisch und laut auf Arabisch telefoniert, des Terrorismus verdächtige, dann ist mir das im Nachhinein peinlich – aus gutem Grund! Ich weiß, dass meine pauschale Furcht vor allem eines ist: rassistisch.

Ich verurteile eine ganze Gruppe von Menschen aufgrund ihrer vermeintlichen Herkunft, verführt von all den Bildern, die ich in meinem Kopf reflexartig zu einem bedrohlichen Klischee verwebe. Es ist aber eine Bürgerpflicht und Errungenschaft der Aufklärung, pauschale und dumpfe Gefühle zu hinterfragen und ihnen nicht zu verfallen…

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article160589131/Ich-kaempfe-gegen-meine-Aengste-an.html

Manchmal ist es klüger dem dumpfen Bauchgefühl nachzugeben, in unübersichtlichen Situationen kann es einen durchaus vor Schlimmerem bewahren.

Und was nützen all die Errungenschaften der Aufklärung, wenn diese von feindlichen, islamischen Armeen und ihren Einzelkämpfern vernichtet werden sollen?

Auch das Torschlagargument darf natürlich nicht fehlen:

Doch wir müssen unseren Verstand, unsere Vernunft gebrauchen, um uns nicht blind von unseren Gefühlen lenken zu lassen und Hunderttausende Menschen unter Generalverdacht zu stellen. Aus einer gesunden Vorsicht, die ein Schutzreflex sein kann, wird schnell ein übermächtiges, irrationales Gefühl…

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article160589131/Ich-kaempfe-gegen-meine-Aengste-an.html

Menschen mit Verstand wissen, dass uns der Islam bedroht, mit jedem Tag mehr. Menschen, die vernünftig sind, fangen an sich zu wehren, ohne alle Moslems unter Generalverdacht zu stellen.

Und so mancher, dem etwas passiert ist, sagt sich hinterher, hätte ich mal auf mein Gefühl gehört!

Übrigens sind nicht alle Bösewichter zottelige Bartträger, wie dieser Fall zeigt:

Nach dem Mordversuch an einen schlafenden Obdachlosen im Berliner U-Bahnhof Schönleinstraße konnten die sieben Tatverdächtigen gefasst werden: Es sind Flüchtlinge aus Syrien und Libyen. Sechs von ihnen sind polizeibekannt.

 Sie sieben Tatverdächtigen im Fall des angezündeten Obdachlosen sind gefasst! Wie die B.Z. erfuhr, sind bis auf einen alle Männer wegen verschiedener Delikte bei den Sicherheitsbehörden bekannt. Unter anderem wegen Körperverletzung.

Frau Gillert sollte dringend mal als Korrespondentin in Duisburg-Marxloh arbeiten – ohne Kopftuch.

Foto: Fotolia/ Rafael Ben-Ari