„Flüchtlinge“: Integration in den Arbeitsmarkt doch schwieriger als gedacht!

All diejenigen, die noch logisch denken können und davor gewarnt haben, dass die vielen hunderttausend „Flüchtlinge“ unsere Sozialkassen belasten, wurden beschimpft und isoliert. Und nun dürfen wir folgendes in der „FAZ“ lesen:

Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt läuft nach Einschätzung des Arbeitgeberverbands BDA schwieriger als erwartet. „Die Vorbildung der Flüchtlinge ist vielfach deutlich schlechter, als wir gehofft hatten“, sagte BDA-Vizepräsident Gerhard Braun.

„Dies ist ein langwieriger Prozess. Wer davon träumt, dass nach einem Jahr Hunderttausende schon in Beschäftigung sind, kennt die Zusammenhänge nicht.“ Die Flüchtlinge kämen leichter in Berufen unter, in denen Sprachkenntnisse und berufliche Vorbildung weniger wichtig seien. „Als Dachdecker und Maurer braucht man nicht so perfekt Deutsch sprechen zu können wie beispielsweise in der Chemieindustrie.“

Im November waren rund 120.000 Menschen aus außereuropäischen Asyl-Herkunftsländern in Beschäftigung, 34.000 mehr als ein Jahr vorher, berichtet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Mehrere Wirtschaftsverbände haben Aktionsprogramme gestartet, um Flüchtlinge als Azubis und Arbeitskräfte zu gewinnen…

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arbeitgeberverband-vorbildung-der-fluechtlinge-ist-schlechter-als-wir-gehofft-hatten-14590432.html

Wer schon mal auf einer Großbaustelle gearbeitet hat, weiß, dass auch Dachdecker und Maurer gutes Deutsch sprechen müssen, um bei der komplexen Logistik nicht den Überblick zu verlieren. Außerdem: Wer sagt denn, dass es in diesen Bereichen überhaupt freie Arbeitsplätze gibt?

Werden jetzt extra Arbeitsplätze geschaffen, damit die „Flüchtlinge“ in Lohn und Brot stehen können?

Symbolfoto: Pixabay/CC0 Public Domain