Wenn menschliche „Geschenke“ nicht mitspielen

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Danke, lieber Herr Lammert! (Foto: Fotolia)

Von Ulla Wedler

An diesem Wochenende feiert die westliche Welt, feiert Deutschland, Weihnachten – das Fest der Liebe, das Fest der Familien, das Fest des Friedens – und der Geschenke.

Für Menschen wie die Grüne Kathrin Göring-Eckardt war 2016 das ganze Jahr Weihnachten, denn sie hatte „Menschen geschenkt bekommen“. Ihr völlig sinnfreier Jubel „Wir bekommen Menschen geschenkt!“, klang wie bei einem Kind das sich freut:„Juchhu, ich habe ein Fahrrad bekommen!“

Während der Sklaverei in Amerika wurden Sklaven nicht nur als „Humankapital“ verkauft, sondern an gute Freunde oder Geschäftspartner auch schon mal verschenkt. Seit der offiziellen Abschaffung der Sklaverei im Jahr 1865 war der normal denkende Bürger eigentlich der Auffassung, dass sich damit auch das „Verschenken“ von Menschen erledigt haben sollte.

Auch unsere „Geschenke“ wurden nicht gefragt, ob sie sich selber als Geschenk für dekadente Gesellschaften, als Humankapital für Wirtschaft und Asylindustrie, oder gar als Auffrischung des europäischen Genpools sehen, den Schäuble ja bereits durch Inzucht bedroht sah (Zitat Schäuble: „Abschottung würde uns in Inzucht degenerieren lassen“). Diese Sichtweise auf Menschen, sie ohne ihr Einverständnis für eigene Zwecke zu nutzen, ist übrigens wirklicher Rassismus.

Weil diese menschlichen Geschenke sich eventuell nicht einfach so auf den Weg zu uns gemacht hätten, half man nach und setzte durch geschickt inszenierte (Bürger)Kriege ganze Migrationswellen aus dem Nahen und Mittleren Osten in Gang. Gleichzeitig verteilten gutmeinende Helfer auf den Fluchtrouten Wegweiser und Handlungsanweisungen für die potentiellen Geschenke.

Seit 2015 kommen diese zweibeinigen Geschenke nun in großer Zahl tatsächlich bei uns an: teils schwer traumatisiert, immer entwurzelt, manchmal voller Hoffnung auf ein besseres Leben. Und niemand kontrollierte, wer alles mit dem Flüchtlingsstrom kam. Mit ihnen kamen daher auch Kriminelle, kamen religiöse Fundamentalisten, die voller Hass und Abscheu auf unsere Art zu leben schauen. Die keine redlichen Absichten haben, die nicht so funktionieren, wie es sich z.B. die Refugees-Welcome-Klatscher vorstellen. Es sind eben keine Geschenke auf zwei Beinen, sondern eigenständige Menschen, die alle ihre ganz eigenen Motive haben.

Was mag in den tatsächlich traumatisierten Menschen vorgegangen sein, als sie auf den Bahnhöfen mit Luftballons, Teddybären und „Refugees Welcome“ Schildern begrüßt wurden?

Ein traumatisierter Mensch will nach langer Flucht vermutlich eher von souveränen Erwachsenen über weiteres Vorgehen instruiert werden, als von total infantilen Bahnhofsklatschern („wir haben uns jetzt alle ganz doll lieb“) begrüßt werden. Ein solches Verhalten musste in höchstem Maße befremdlich wirken. Diese Menschen sind nicht hierher gekommen, um Dekadenz und infantile Spaßgesellschaft mit uns zu teilen. Hier sind Kulturen aufeinander gestoßen, die einander diametral gegenüberstehen.

Nicht wenige dieser „geschenkten Menschen“ der Frau Göring-Eckardt, haben sich mittlerweile als tickende Zeitbomben entpuppt. Sie spielen nicht mit, sind nicht der freundliche „Refugee“, sondern attackieren Frauen und Mädchen, schänden Kirchen, töten die eigene oder fremde Frauen, rauben, treten Frauen Treppen hinunter, gehen mit Messern auf ausländische Gäste los (Würzburg) und jetzt hat einer von ihnen mit einem schwerbeladenen LKW, auf einem Weihnachtsmarkt und vor einer christlichen Kirche, 12 Menschen getötet. Nur dem mutigen, polnischen LKW-Fahrer ist es zu verdanken, dass es nicht zu noch mehr Toten und Verletzten gekommen ist.

Jeder Bürger, der in diesem Irrenhaus Deutschland noch halbwegs bei Verstand ist, will eigentlich nur noch, dass Politiker (allen voran Merkel) endlich Verantwortung übernehmen. Aber Fehlanzeige. Merkel liest erst am nächsten Tag hölzern und emotionslos, eine für sie geschriebene Rede vom Blatt ab. Linkspartei und GRÜNE benutzen das Attentat zum AFD-Bashing. Alles wie gehabt. Dazu die stereotypen Beteuerungen, „dass wir uns nicht spalten lassen dürfen, unser Leben einfach weiter leben sollen“. Na dann, der Attentäter ist tot, kümmern wir uns also nicht länger um so Banales wie Attentate, sondern machen fröhlich und in voller Dekadenz weiter, freuen wir uns doch einfach auf die nächsten explosiven „Geschenke“!

Ich wünsche Ihnen allen trotzdem friedliche Weihnachten!

Foto: Fotolia/ Trueffelpix

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