Die kraftvolle Reaktion einer kraftvollen (?) Nation auf einen Angriff aus dem Hinterhalt

Am 19.12. d. J. steuerte der abgelehnte tunesische Asyl-Bewerber Anis Amri mit mörderischer Absicht ein, im Vorfeld gewaltsam entführtes, vollbeladenes Sattelkraftfahrzeug (amtliche Bezeichnung) in einen Weihnachtsmarkt nahe der Berliner Gedächtniskirche, tötete im Verlauf dieser Aktion (bisheriger Stand) 12 Personen und verletzte 56 z. T. lebensgefährlich (d. h. die Anzahl der Todesopfer kann noch steigen).

Der Täter Amri konnte bereits bei seiner, im Juli 2015 erfolgten Einreise nach Deutschland auf eine bewegte kriminelle Vergangenheit sowohl in seinem Herkunftsland Tunesien, als auch in seiner ersten europäischen „Anlaufstelle“ Italien zurückblicken. Sein in NRW gestellter Asylantrag wurde im Juni 2016 abgelehnt, seine Abschiebung verzögerte sich jedoch aufgrund eines der üblichen „technischen“ Hindernisse – fehlende Ausweis-Dokumente und damit begründetem Zicken des Herkunftslandes.

Amri wurde gleich von mehreren bundesdeutsche Behörden als islamistischer Gefährder beobachtet, hatte zahlreiche – von Behördenseite registrierte – Kontakte mit der radikal-islamischen Szene (u. A. mit dem notorischen, in Hildesheim sein Unwesen treibenden Hass-Prediger  Abu Walaa), war in „normale“ kriminelle Handlungen verwickelt, versuchte – ebenfalls aktenkundig – sich über illegale Kanäle eine  automatische Schusswaffe zu besorgen, unterhielt (behördlicherseits registrierte) Verbindung mit dem IS und befand sich auf der sog. „No-fly-list“ der USA (auch dies den deutschen Behörden bekannt).

Ungeachtet dieses nicht unbedingt bürgerliche Rechtschaffenheit signalisierenden Gesamt-Bildes, konnte sich Amri im Zeitraum zwischen seinem Eintreffen in Deutschland (Juli 2015) bis zum Zeitpunkt seiner Tat (Dezember 2016) völlig ungehindert in der Bundesrepublik bewegen und  sich in Ruhe über eine Aktion schlüssig werden, welche ihm erlauben würde, möglichst viele Kuffar in die Dschahannam (Hölle nach islamischer Auffassung) zu schicken. Der Grund für die diesbezügliche Abfolge von „Pleiten, Pech und Pannen“ ist primär das hirnrissige Gewirr von verfassungsmäßigen und legalistischen Fallstricken, welches in der BRD einzig und allein mit dem Ziel ausgelegt worden zu sein scheint, alle Arten von Gefährdern unseres Gesellschaft-Gefüges und unserer Kultur zu schützen.

Amri entkommt zunächst nach dem Massaker an der Gedächtniskirche, wird, ungeachtet – nun plötzlich hektischer – Suche auf dem Gebiet der BRD nicht mehr aufgespürt, jedoch, nach allerneuestem Kenntnisstand, in den Morgenstunden des 23.12. in Mailand durch die örtliche Polizei erschossen.

Was ist seit dem Gedächtniskirchen-Massaker geschehen?

  • In der Kirche wurde ein Kondolenz-Buch ausgelegt;
  • Im Rahmen diverser Gedächtnis-Gottesdienste haben diverse christliche Geistliche bewegende Predigten gehalten;
  • Bundespräsident Gauck und Kanzlerin Merkel haben coram publico ihr Mitgefühl mit den Opfern und (wo zutreffend) ihren Angehörigen zum Ausdruck gebracht;
  • Bundes-Innenminister de Maiziere hat, in dem ihm eigenen staats-tragenden Tonfall, im Rahmen diverser Pressekonferenzen, verkündet, dass die Lage zwar ernst sei, man diese aber völlig unter Kontrolle habe;
  • Aus diversen politischen Lagern (erwartungsgemäß primär aus dem der Grünen) wurde vor “General-Verdacht“ und „verallgemeinernder Schuld-Zuweisung“ gewarnt sowie betont, dass der Vorfall nichts mit dem Islam zu tun habe;
  • Die Bevölkerung wurde (und wird) von offizieller Seite aufgefordert „Besonnenheit zu wahren“ (was auch immer dies bedeuten mag, angesichts der Aussicht, jederzeit von einem LKW überrollt, durch einen detonierenden Sprengstoff-Gürtel in Stücke gerissen oder, im Rahmen eines Feuergefechtes von einer Kugel getroffen zu werden).
  • Das System-Fernsehen sendet gezielt Interviews mit Passanten, welche ihrer Entschlossenheit Ausdruck geben „sich nicht unterkriegen zu lassen“ (ein Verhalten, für das die englische Sprachen den Ausdruck „whistling past the graveyard“ kennt);
  • Vertreter sämtlicher System-Parteien sowie der gleichgeschalteten Medien prügeln routinemäßig auf die AfD ein, aus deren Reihen Stimmen gekommen sind, die es gewagt haben, den obigen Vorfall zum Anlass zu nehmen, um die Zuwanderungs/Asyl-Politik von Zarina Angela zu kritisieren;
  • Die italienische Polizei hat Anis Amri für uns erschossen.

Was ist seit dem Gedächtniskirchen-Massaker NICHT geschehen?

 

  • Es sind keinerlei Bestrebungen der Bundes-Regierung zu erkennen, welche darauf abzielen würden, ab sofort die konsequente Anwendung der Bestimmungen der sog. „Dublin III-Verordnung“ von Juni 2013 zu gewährleisten („konsequent“ ist in diesem Zusammenhang als „ohne Ausnahme“ zu verstehen). Die genannte, von allen Schengen-Staaten unterzeichnete Übereinkunft schreibt vor, dass die Verfahren Asyl-Suchender in dem Land durchzuführen sind, in dem der Betreffende als Erstes den Schengen-Raum betreten hat (und – qua Inferenz – dass alle anderen Signatar-Staaten ihm den Zutritt zu ihrem Territorium verwehren bzw. ihn in das Land des Erst-Eintritts überstellen können). Zur Wiederbelebung dieses modus operandi wären in Deutschland keinerlei Gesetzes-Änderungen oder -Neu-Auflagen erforderlich, da Dublin III bereits Gesetz ist.
  • Es sind keinerlei Bestrebungen der Bundes-Regierung erkennbar, die nötigen Grundlagen für eine wirksame Unterbindung illegaler Einreise zu schaffen;
  • Es sind keine Vorbereitungen für eine Aktion erkennbar, welche das Ziel hätte, die Hunderttausende derzeitig in Deutschland befindlichen Asyl-Suchenden mit Status „Antrag abgelehnt“ mit sofortiger Wirkung in Abschiebehaft zu nehmen und zügig in ihrer Herkunftsländer zurückzuführen;
  • Es sind keine Vorbereitungen für Gesetzes-Änderungen erkennbar, welche in Zukunft erlauben würden, Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit bereits nach der ersten rechtskräftigen Verurteilung wegen eines Gewalt- oder Eigentums-Deliktes abzuschieben;
  • Es sind keine Vorbereitungen für Gesetzes-Änderungen erkennbar, welche die sofortige Abschiebung aller derzeit in deutschen Strafanstalten wegen Straftaten der o. g. Art einsitzenden Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit ermöglichen würden. Unterbringung, Verköstigung ud Bewachung dieses Personen-Kreises kosten den deutschen Steuerzahler per annum Milliarden; außerdem dient ihre Inhaftierung erfahrungsgemäß nur ihrer Weiterbildung in Sachen Verbrechen sowie – in vielen Fällen – ihrer islamistischen Radikalisierung.
  • Es existieren keinerlei Anzeichen für eine Initiative der Staatsmacht, mit dem Ziel, die über 500 den Sicherheits-Behörden bekannten salafistischen Gefährder in Deutschland einzusammeln, diejenigen ohne deutsche Staatsbürgerschaft in ihre Herkunftsländer zu expedieren und den Rest in Sicherungs-Verwahrung zu nehmen;
  • Last-but-not-least: Die Bundeskanzlerin ist nicht mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.

Wollen wir hoffen, dass sie den Anstand hat, dies noch zu tun. Kindheit und Jugend in einem durch geistlichen Einfluss geprägten Elternhaus müssten eigentlich das Vorhandensein von Anstand garantieren.

Quo usque tandem

Foto: Collage

 

 

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