Beim Kampf um elementare Tierrechte endlich den ideologischen Schaum vom Mund abwischen!

Ein Kommentar von Ulrich Dittmann

„Ein Gutteil des vermeintlichen Kampfes gegen „rechts“ ist nichts weiter als ein seelisches Wellnessprogramm für seine Betreiber. Gegen „rechts“ zu kämpfen, schafft definitiv ein gutes Gefühl. Schließlich weiß man ja heutzutage nicht mehr so genau, wofür und wogegen man zu sein hat, die Globalisierung ist zu anonym, die Klimakatastrophe ist unzuverlässig, Hitler letztlich nun doch irgendwie tot, und die Mülltrennung allein bringt das emotionale Gleichgewicht auch nicht ins Lot – also engagiert man sich gegen „rechts“. (…) – konstatiert sehr richtig Michael Klonovsky, Focus Redakteur, im Deutschlandradio schon am 22.10.2008.

Falls schlüssigen Denkens befähigt, müssten die tapferen Wächter der „richtigen“ politischen Gesinnung zu der logischen Erkenntnis gelangen, dass – wenn es eine politische „Mitte“ gibt – es auch zwangsläufig auch ein „links“ oder „rechts“ geben muss. Analog keine politische Grundhaltung per se „gut“ oder „schlecht“ ist – ist ernsthafter Tierschutz letztlich weder „links“ noch „rechts“ sondern geradeaus zum Wohle der Tiere angesiedelt.

Zum hysterischen Kampf gegen „rechts“ gehört leider auch, Begrifflichkeiten wie konservativ-wertebewußt, rechts und rechtsradikal, gar rechtsextremistisch, bewusst und zielorientiert und sophistisch wild durcheinander zu würfeln – damit letztlich alles zu einer „gefährlichen Rechtextremen-Szene“ mutiert.

Wenn auf fanatisch-anthropozentrisches Verhalten dressiertes Möchte-gern-Gutmenschentum argumentativ bei der Schächt-Thematik nicht mehr weiter weiß, zerrt man regelmäßig – mittlerweile ritualisiert und schlicht inflationär – im Rundumschlagverfahren die Allzweckwaffe „Nazi-Keule“ hervor. Die meisten, die sich dabei hervortun, haben aber noch nie einen Rechten, geschweige einen veritablen Neonazi gesehen. Und das Risiko, sich bei diesem Kampf eine Beule zu holen, tendiert erfreulich gegen Null, während die Lorbeeren garantiert sind – denn die vielen Politcal-Correctness-Claqueure werden artig Beifall klatschen.

Heuchlerisch unter den Terminologien „christlich“, „sozial-links“ , „grün“ oder „liberal“ firmierende etablierte Altparteien haben in Sachen „Schächten“ kläglich versagt. Hier leidet man unter chronischer Rückgraterweichung. Zudem sind Gehirnwindungen und Gefühlswelt von Hornhaut überwuchert. Seit 2007 (ver)modert ein moderat abgefasster Gesetzesentwurf (immerhin) des Bundesrates(!), der den sog. „Schächttieren“ etwas Linderung bringen sollte, bei unseren hochverehrten „Volksvertretern“ in Berlin. Doch man WILL dort keine Änderung der schrecklichen Verhältnisse, dass hier bestimmten kleinen Personengruppen der Muslime und Juden „Ausnahmegenehmigungen“ für ein betäubungsloses Abmetzeln von Tieren zugestanden wird.

Frage: Weshalb sind manche gleicher, als andere Gleiche? Weshalb genießen manche Personengruppen in Deutschland schlicht „Narrenfreiheit“? Ist jemand schon benachteiligt, wenn er nicht „per Sondergenehmigung“ zum betäubungslosen Schächtabmetzeln von Tieren bevorteilt wird? „Der größte Feind des Rechts ist das Vorrecht“ (Marie von Ebner-Eschenbach)

Gerechtigkeit und Toleranz ist keine Einbahnstraße und findet seine Grenzen immer an der Nasenspitze des Gegenübers und dessen religiös-kultureller Vorstellung – die sich hier eben nicht an Schari´a, Fatwas oder Hadith-Texten zu orientieren hat. Diese Erkenntnis ist zwingend von den hier – immerhin freiwillig (!) – lebenden Migranten einzufordern. Merke – weltweit gilt : „When you are in Rome, you have to do as Romans do“.

Eigene Ängstlichkeit als “Toleranz” preisend, kapitulieren in diesem Lande entscheidungstragende politische Ureinwohner in vorauseilendem Gehorsam immer mehr vor einem mittlerweile auch hier herrschenden islamistischen Gesinnungsterror – kultivieren geradezu gnadenlos ein devotes Möchte-gern-Gutmenschentum.

Ein Vorstoß kleiner Parteien könnte eine derart schlafende Gesellschaft aufwecken und gleichgeschaltete Politik der CDU/CSU/SPD/GRÜNE/LINKE/FDP-Fraktion motivieren, sich doch mehr um die nach hier importierte, grauenhafte Tierquälerei „betäubungsloses Schächten“ zu kümmern – sonst droht Stimmenverlust bei den nächsten Wahlen!

Ein Bemühen der NPD um mehr Tierschutz, hier ihr Engagement in Thüringen gegen das betäubungslose Schächten von Tieren, ist so sehr zu begrüßen – kommt aber offenbar aber aus „falschen Munde“. Es kann nicht sein, was nicht sein darf: Dass als „böse Rechte“ stigmatisierte, in den Hoheitsbereich der edlen„Möchte-gern-Gutsein-Menschen-Phalanx“ mit selbst aufgesetztem Heiligenschein eindringen – und auch „Rechte“ etwas Gutes im Sinne des Tierschutzes bewirken wollen!

Fakten: Es geht um etwas mehr Tierschutz – und um nicht mehr und nicht weniger.

Mit viel ideologisch-sophistischem Political Correctness Geschwätz und entsprechender Kampfrhetorik versucht man als „Religion“ verbrämt, anachronistische Glaubensphantasien in Westeuropa zu etablieren – und Brav-Michel nickt alles ab. Doch betäubungsloses Schächten von warmblütigen Tieren ist ZWEIFELLOS als bewusste, VORSÄTZLICHE Tierquälerei einzustufen – sonst wäre diese Tötungsart lt. TierSchG nicht explizit VERBOTEN.  Muslime fordern hier in Deutschland beständig krude Sonderrechte ein und fühlen sich offenbar schon benachteiligt, wenn sie nicht bevorteilt werden. Gnadenlos trampelt man auf den Gefühlen der “ungläubigen” deutschen Ureinwohner herum.

Archaische nach hier eingeschleppte Schächtriten leisten öffentlicher Verrohung Vorschub, fördern die Etablierung einer abgeschotteten Parallelgesellschaft, desavouieren um Integration bemühte Gläubige – und sind zudem religionswissenschaftlich nicht begründbar. Wer mit heutigem Wissensstand und nach der Verankerung des Staatszieles Tierschutz im Grundgesetz (Art. 20a GG) noch rechtsirrelevanten Phantasie-Glaubenswunschvorstellungen einzelner Glaubensgruppierungen betreff Begehr nach betäubungslosen Schächtungen rückgratlos nach dem Munde redet, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, gezielte, rechtswidrige Volksverdummung zu betreiben.
Bei diesem tabuisierten Bereich des Tierschutzes weicht die Gleichgütigkeit von Politik und Öffentlichkeit “…es sind ja nur Tiere”, leider oft erst dann einem empörten Gejaule, wenn orientalische Polit-Terroristen nicht mehr Schafen und Rindern, sondern westlichen Geiseln die Kehle durchschneiden. Siehe: .: http://www.liveleak.com/view?i=46327ba5c5 (Vorsicht – grausame Aufnahme einer Schächt-Hinrichtung )

Dass Tiere jedoch gleichermaßen leidensfähig sind wie Menschen, hat in den Hirnen bestimmter Spezies der “Dornenkrone der Schöpfung”, offenbar auch einiger selbsternannter Tierfreunde, leider vielfach noch keinen Einzug gehalten.

Gewisslich des Lesens kundig, wird abschließend zur Wissenserweiterung auf Artikel 3 und 4 unserer Verfassung hingewiesen. Das dort Stehende gilt es sich zu Gemüte zu führen, verstandesmäßig zu erfassen und in die Praxis umzusetzen. Mehr siehe: http://tierschutz-union.de/?p=1519

„Falls Freiheit überhaupt irgendetwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen“ – sei abschließend George Orwell zitiert.

Foto: Pixabay/ CC0 Public Domain