Massenvergewaltigung- Anklage steht

Symbolfoto: Pixabay/ninocare/CC0 Public Domain

Fast ein Jahr nach der Massenvergewaltigung durch neun Iraker, befindet sich eine junge Frau schwer traumatisiert immer noch in stationärer Behandlung in einer psychiatrischen Klinik in Deutschland, berichtet die österreichische Kronenzeitung.

In der Silvesternacht war die 28jährige Deutsche mit ihrer Freundin zum Feiern in Wien unterwegs. Betrunken verlor sie kurz nach Mitternacht die Freundin aus den Augen und traf auf die Iraker, die sie in ein Gespräch verwickelten und sie mit in eine Wohnung nahmen. Dort wurde die Frau von allen neun Männern nacheinander vergewaltigt. Sie scheuten sich nicht einmal, ihre grausame Tat mit Selfies zu dokumentieren.

Während einer der Täter die 28-Jährige vergewaltigte, warteten die anderen in einem Nebenraum „auf ihren Einsatz“. Obwohl die Frau mehrfach „Nein, ich will das nicht“ rief, ließen ihre Peiniger nicht von ihr ab. Später behaupteten die nicht geständigen Männer gar, die Frau habe freiwillig mitgemacht“, so der Kurier.

Nach ihrer Tat brachten die Iraker ihr Opfer netterweise noch zu einer Straßenbahnhaltestelle. Die Frau fuhr zur Polizei und erstattete Anzeige.

Jetzt wurde die Anklageschrift fertig. Die Tat war erst im August öffentlich geworden und hatte für große Aufregung im Nachbarland gesorgt. Wann den Irakern, die durch DNA-Spuren belastet werden, der Prozess gemacht wird, steht noch nicht fest. Alle Verdächtigen sitzen seit August in U-Haft.

Symbolfoto: Pixabay/ninocare/CC0 Public Domain

http://www.krone.at/oesterreich/massenvergewaltigung-selfies-mit-opfer-gemacht-anklage-fertig-story-542791