Flüchtlingsfrauen: Vergewaltigungen schon während der Reise

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Menschenrechtsorganisationen beklagen die Situation von Frauen auf der Flucht.

Frauen, die versuchen sich vor Krieg, politischer Instabilität und Armut in Sicherheit zu bringen, seien dem ständigen Risiko von sexueller Gewalt ausgesetzt, so die „Japan Times“. Viele würden schon zu Beginn er Reise Verhütungsmittel nehmen, weil sie fest davon ausgehen, vergewaltigt zu werden.

“Sie wissen um das Risiko der Vergewaltigung und sind trotz allem entschlossen, ihren Weg fortzusetzen,” berichtet Hillary Margolis von Humans Right Watch.

UNICEF beklagt, dass auch in Europa vor allem Kinder in den Asyllagern in Frankreich täglich Gewalt, Missbrauch und Vergewaltigung ausgesetzt sind.

Frauen werden gegen das Versprechen ihnen dafür bei der Einreise nach Großbritannien zu helfen, zu sexuellen Handlungen genötigt. Das sei kein auf Frankreich begrenztes Problem, so UNICEF.

Auf ihrer Reise nach Libyen seien Frauen ständig in Angst vor Vergewaltigungen, so dass sie schon vorbeugend Verhütungsmittel nehmen, bestätigt auch Amnesty International.

Das Frauen auf der Flucht besonderen Gefahren ausgesetzt seien, sie kein neues Phänomen, und es sei kein Ende abzusehen, stellt auch Joanne Liu von Ärzte ohne Grenzen fest.

Weltweit sind 65,3 Millionen Menschen im vergangenen Jahr auf der Flucht gewesen, allein in der Türkei leben knapp 3 Millionen Syrer.

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Rights groups: Rape so prevalent female refugees, migrants taking contraceptives before journey

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