Der deutsche „Indianer“

Foto: Pixabay/ bykst/ CCO Public Domain

Von Reiner Schöne

„Sind nicht die, die heute fordern, dass wir uns den Zugewanderten anpassen (Türkisch/Arabisch lernen, von ihrer Kultur vieles übernehmen), auch die, die sich darüber aufregen, dass die aus Europa gekommenen Amerikaner die einheimischen Amerikaner („Indianer“) besetzten, ihre Kultur nicht anerkannten, sich ihrer Kultur nicht anpassten, sie bekämpften? Und heute fordern sie, dass wir uns freiwillig in die Rolle der „Indianer“ begeben, damit die zugewanderten Muslime sich wohlfühlen und ausbreiten können?“

https://heplev.wordpress.com/2016/12/16/mal-vergleichen/

Wir haben uns unterzuordnen, die Kultur zu übernehmen (denn wir haben ja keine) damit sich alle die „hier noch nicht lange leben“ frei nach Frau Merkel, wohlfühlen.

Deklariert als Globalisierung ist heute die Kolonialisierung etwas ganz anderes. Sie kommen aus Kriegsgebieten, wie aus dem Irak oder Afghanistan, Kriegsgebiete die offiziell keine mehr sind. Sie möchten hier ein neues Leben beginnen, nach Ihren Vorstellungen und Ihren Wünschen, am liebsten so wie sie es gewohnt sind, wie beten auf öffentlichen Plätzen usw.

Sie kommen um zu bleiben, sie kommen um uns zu zeigen wie vielfältig ein Leben sein kann. Sie wollen unseren Staat verändern und wir dürfen zusehen. Mit voller Begeisterung, einem Grinsen auf dem Gesicht, und am liebsten ohne Gegenwehr, einfach so.

Walid Nakschbandi, Geschäftsführer der Fernsehproduktionsfirma AVE. Er ist „deutscher Staatsbürger” afghanischer Herkunft und sagte (http://www.verteidigt-israel.de/MWalid%20Nakschbandi.htm

„Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es für Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität. Ihr werdet es nicht verhindern können, daß bald ein türkischstämmiger Richter über Euch das Urteil fällt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheiten heilt, ein Tamile im Parlament Eure Gesetze mit verabschiedet und ein Bulgare der Bill Gates Eurer New Economy wird. Nicht Ihr werdet die Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir werden es tun – für Euch. Ihr seid bei diesem leidvollen Prozeß lediglich Zaungäste, lästige Gaffer. Wir werden die deutsche Gesellschaft in Ost und West verändern.”

Es tut mir sehr leid, Leute, aber ihr wart unfähig, Euer Land zu verändern, und jetzt wollt ihr es hier versuchen?

Menschen die ihr Land nicht verändern wollen, oder besser gesagt können, versuchen es nun einmal hier. Wie hat dieses euer Land geendet? Siehe oben. Krieg, Verbrechen, das Land in Schutt und Asche, Hunger.

Ihr seid unfähig, euer Land was ja eure Mentalität besitzt, zu verändern, das Land was Eure Sprache spricht, eure Religion hat, zu verändern, aber ihr habt nun den Mut unser Land zu verändern?

Habt ihr schon einmal uns gefragt ob wir das wollen, wir damit einverstanden sind, wir es für „gut“ befinden? Oder macht ihr das aus Witz und Tollerei? Oder ist es einfach ein Vernichtungsfeldzug unseres Lebens?

Diese Frage müßt Ihr Euch stellen lassen, denn nicht jeder möchte diese Veränderung, nicht jeder will so leben wie ihr.

Und mal ehrlich, als “ lediglich Zaungäste, lästige Gaffer“ lassen wir uns nicht bezeichnen. Und schon gar nicht von Menschen, die überhaupt nicht wissen, wie man ein Land verändern kann, der Beweis liegt doch vor und das schon seit Jahrzehnten.

Geht zurück, bringt Euer Land auf Vordermann, zeigt es uns dort, damit wir sehen können wie ihr es macht.

Und dann, vielleicht dann, lassen wir es zu, dass ihr unser Land verändern könnt.

Ihr seht uns vielleicht als die europäischen Indianer, wir haben aber eine andere Technik wie die Ureinwohner aus den USA.

Also vergeßt es, geht nach Hause. Herkommen und den großen Macker spielen, hat unsere Welt noch nicht verändert. Glaubt uns, das haben schon andere versucht, und auch sie mußten früher oder später zugeben, daß es ein Fehler war.

Unsere Geschichte ist gewachsen, unsere Werte sind aus dieser Geschichte gewachsen, ebenso wie unsere Religion, die uns am Anfang auch hemmte, aber nun ein Teil der Geschichte ist. Wir haben gelernt, dass die Trennung von Glaube und Staat die beste Form des Lebens ist, und der Glaube keine staatstragende Rolle spielen darf.

Ihr habt unsere Regierung eingewickelt, zumindest einen roten Teil davon, das sollte es aber auch gewesen sein.

Danke und einen guten Heimflug.

Wir haben den Haß gegen Schwule und Lesben soweit abgeschafft, wir haben fast die Gleichberechtigung von Mann und Frau, wir haben eine Religionsfreiheit, und wir hatten eine Meinungs- und Pressefreiheit, ja, bis ihr gekommen seid.

Wir alle leben friedlich und zufrieden miteinander, Religion spielt eine wichtige aber untergeordnete Rolle, wir haben Freiheiten von denen Ihr nur träumen könnt.

Bringt Euer Land soweit, und dann werden wir weiter sehen.

Foto: Pixabay/ bykst/ CCO Public Domain

Der deutsche „Indianer“

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