Italien: Migrantenkrise eskaliert!

In der italienischen Hafenstadt Triest kam es zu heftigen Bürgerprotesten, nachdem eine 18jährige angeblich von Migranten belästigt worden war.

Die junge Frau war ihren Angaben nach in der Nähe einer Flüchtlingsunterkunft von drei Migranten umzingelt worden, als sie aus einem Bus stieg.

Die Mutter des Opfers klagt gegenüber der italienischen Tagenszeitung Gazzettino: „Meine Tochter ist durch den Vorfall traumatisiert, ich weiß nicht, ob sie jetzt noch in der Lage ist, weiter die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzten“.

Als der Übergriff bekannt wurde, versammelten sich rund 400 Triester Bürger zum Protest. Die Situation eskalierte, als Migranten begannen, die Demonstranten mit Steinen zu bewerfen.

Daraufhin musste die Polizei eingreifen.

Die Flüchtlingsunterkunft in Villa Nazareth di Trieste, in der Nähe der slowenischen Grenze, steht im Fokus einer Bürgerbewegung namens Stop Before Trieste, die sich gegründet hat, nachdem etliche Frauen Belästigungen durch die dort lebenden Migranten beklagt hatten.

Die Stimmung zwischen Flüchtlingsunterstützern und gegen die Flüchtlingspolitik protestierenden Bürgern ist aufgeheizt.

In der italienischen Hafenstadt mit ihren rund 200 000 Einwohnern halten sich mittlerweile 7000 Migranten auf. Die Stadt hat im vergangenen Jahr rund 11 Millionen Euro für sie ausgegeben. Unter ihnen sind auch mehr als 1000 Afghanen und Pakistani, denen die Triester vorwerfen, keine Kriegsflüchtlinge zu sein.

Auch in der Hauptstadt Rom kippt die Stimmung. Virginia Raggi warnt inzwischen, die Stadt befinde sich am Rande eines Bürgerkriegs zwischen den armen Römern und den neuankommenden Migranten. Sie stehe weiter hinter einer warmherzigen Willkommenspolitik, so die frisch gewählte Bürgermeisterin und verurteilt die jüngsten Proteste der Römer gegen die Unterbringung einer marokkanischen Familie in ihrer Nachbarschaft.

Auch im Süden des Landes spielen sich dramatische Szenen ab. In der Stadt Potenza nahmen drei Migranten zwei Flüchtlingshelfer als Geiseln und drohten ihnen die Kehle durchzuschneiden.

Die Männer aus Nigeria und Gambia hatten gerade Kleidung, Essen und ihr tägliches Taschengeld von knapp 4 Euro erhalten, was sie für unangemessen hielten.

„Wenn Ihr uns nicht sofort besseres Essen und mehr Geld gebt, werden die beiden sterben,“ drohten sie wütend.

Die drei Männer wurden von der Polizei verhaftet und nach drei Tagen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die italienische Tageszeitung Il Giornale kommentiert: „Immer wieder rufen viele dieser Migranten in den Flüchtlingsunterkünften „wir brauchen mehr Geld, Essen, dass unserer Herkunft gerecht wird und bessere Lebensbedingungen“. Sie fordern Respekt und Humanität ein und dann stellen sie sich hin und wollen den Menschen die Kehlen durchschneiden, die ihnen helfen. Keiner von ihnen spricht von Arbeit und das wird dann Integration genannt.“

 

Foto: Video/Screenshot

http://www.express.co.uk/news/world/744014/Italians-protest-after-migrant-attacks-teenage-girl

http://www.express.co.uk/news/world/743558/Rome-war-migrants-poor-Italians-Vatican-City-Virginia-Raggi

http://www.express.co.uk/news/world/744373/Italy-migrant-crisis-refugees-threaten-aid-workers-Potenza-italy