„Facebook-Polizei“: Flüchtlinge kontrollieren Interneteinträge

Foto: Pixabay - Symbolfoto

Von Michael Grandt

In Deutschland entscheiden auch geflüchtete Syrer, was über Facebook gepostet werden darf und was nicht.

Deutsche Meinungsdiktatur?

In Deutschland gibt es 28 Millionen Facebook-Mitglieder, die jeden Tag kommunizieren. Natürlich haben Kinderpornos, Folter, Mord und Kriminalität im Netz NICHTS zu suchen, müssen gelöscht und die Verantwortlichen bestraft werden.
Doch wie sieht es mit den sogenannten „Hass-Kommentaren“ aus? Wie wird genau entschieden, ob ein Kommentar ein Hass-Kommentar ist oder nicht? Ist eine unbequeme Meinung zu einem Politiker oder einer politischen Aktion zukünftig schon „Hass“?

Wird aus unserer sowieso schon überbordenden politisch-korrekten Republik eine Meinungsdiktatur?

„Lösch-Teams“ schnüffeln in Facebook

Justizminister Heiko Maas (SPD) jedenfalls hatte von Facebook den Aufbau eines „Lösch-Teams“ in Deutschland gefordert. Dieses wurde dann auch von Facebook im Herbst 2015 ins Leben gerufen.
Das 600 (!) Mann starke Team arbeitet auf Hochtouren in Berlin. Angestellt bei Arvato, einem Unternehmen der Bertelsmann-Gruppe, zu der auf die RTL-Group gehört. Ein politisch korrekter Medienkonzern also.

Syrische Flüchtlinge als Facebook-Polizei für Deutschland?

Jetzt gibt es erstmals Erkenntnisse über die Teams:
• Mitarbeitern ist es verboten, mit Journalisten und Behördenvertretern zu sprechen.
• Viele Mitarbeiter klagen über schwere psychische Probleme.
• Vorgabe: Rund 2000 Beiträge pro Tag prüfen und Löschentscheidungen treffen
• Es gibt u.a. Teams für die Sprachen: Arabisch, Türkisch, Italienisch, Französisch
• Der Hammer: Syrische Flüchtlinge müssen belastendes Material durchsuchen und auch Gewaltvideos ansehen

„Lösch-Regeln“ sind (eigentlich) STRENG GEHEIM!

Der SZ und dem SZ-Magazin ist es gelungen, die geheimen Lösch-Regeln einzusehen und darüber zu berichten:

„Darin steht beispielsweise: Was auf dem Bild zu sehen ist, spiele keine Rolle, sondern nur die Kombination von Bild und Text. Als Beispiel werden Kommentare aufgezählt, die Gewalt bejubeln. Wenn jemand unter ein Foto eines Sterbenden schreibt: ‚Seht euch das an – so cool‘ oder ‚Fuck yeah‘ – nur dann müssen solche Bilder nach dieser Bestimmung gelöscht werden.“
Und weiter:

„Auch über den Umgang mit Fremdenhass finden sich konkrete Anweisungen in den Dokumenten. Stehen bleiben können etwa Sätze, die Migranten als ‚dreckige Diebe‘ bezeichnen, da nur die Zuschreibungen ‚Terrorist, Mörder oder Sexualstraftäter‘ von Facebook entfernt werden. Gelöscht werden müssen hingegen Sätze, die Migranten mit Dreck oder Ungeziefer vergleichen, aber nur, wenn dieser Vergleich als Substantiv erfolgt (‚Migranten sind Dreck‘)“.
BILD nennt ein „schockierendes Beispiel“ aus der SZ:Das Foto eines Erhängten darf demnach gezeigt werden, samt Kommentar ‚Hängt diesen Mistkerl auf‘, da es sich laut Facebook-Regeln um die erlaubte Befürwortung der Todesstrafe handele.“

Ist auch nicht mein Ding und man mag dazu stehen, wie man will. Doch das ist Meinungsfreiheit auf amerikanisch, da Facebook ein US-Unternehmen ist und in den USA Meinungsfreiheit tatsächlich die Freiheit bedeutet, seine Meinung zu sagen.

Politische Hysterie

Die politische Hysterie über „Hass-Kommentare“ und „Fake-News“ nimmt jedoch immer unglaublichere Dimensionen an.

Ich wiederhole: Kinderpornografie, Mord und Folter haben im Internet nicht zu suchen.

Doch ich befürchte etwas anderes: Mit dieser Hysterie und den noch zu verabschiedenden Gesetzen KANN die außerparlamentarische Opposition im Internet immer mehr mundtot gemacht werden.
Seit feststeht, dass Donald Trump über die sozialen Netzwerke gepunktet hat, geht Angst um bei den Etablierten. Angst um Pöstchen, Macht und ihre Abgeordneten-Stühle.

JETZT wissen sie, dass sich die „Wutbürger“ im Netz formieren und eine riesige Kraft entfalten können.

Hinter dieser Hysterie um Hass-Kommentare und Fake-News steckt für mich daher nur eines: Die Angst vor dem nächsten Wahlausgang und die Angst vor der AfD.

Foto: Pixabay.com (Symbolbild)

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