Neu im islamischen Waffenarsenal: Der Treppen-Dschihad

Von Thomas Böhm

Unsere Beruhigungsbehörden versuchen ja immer wieder die alltäglichen Terroranschläge als Taten von psychisch gestörten Einzeltätern abzutun.

Dennoch scheint es in Zeiten der modernen Kommunikation Absprachen unter den „einsamen Wölfen“ zu geben.

Vor einigen Tagen sorgte das Überwachungsvideo aus einer Berliner U-Bahn-Station, dass die perverse wie feige Tat eines Treppentreters zeigte, für reichlich Aufregung. Mehrere Privatpersonen hatten sogar ein Kopfgeld ausgesetzt und siehe da, der mutmaßliche Täter konnte schnell gefasst werden.

Aber das war, wie so häufig in diesen Tagen, kein Einzelfall.

In München ist – nur wenige Tage nach dem Berliner Vorfall – eine 38-Jährige Frau Opfer einer ähnlich abartigen Trittattacke geworden. Nach Angaben der Polizei wollte die Frau auf dem Rückweg von einer Weihnachtsfeier eine Rolltreppe an der Bahn-Station Heimeranplatz hinunterfahren. Ohne Vorwarnung wurde sie getreten und überfallen. Die Frau stürzte, ihre Handtasche wurde geklaut, die Alltagsterroristen suchten das Weite und durch den Sturz erlitt die 38-Jährige laut Polizei mehrere Hämatome am linken Oberschenkel.

Einen identischen Fall gab es auch in Stuttgart. Dort hatten am Samstag unbekannte Täter einer 19-Jährigen am frühen Morgen auf dem Heimweg in den Rücken getreten. Die Frau stürzte zu Boden und verletzte sich. Die Angreifer konnten fliehen.

Das Treten gehörte schon immer zu den „Lieblingssportarten“ unserer südländischen Freunde, erinnern wir uns nur an die Tritte vor einigen Jahren auf dem Berliner Alexanderplatz mit tödlichem Ausgang für Jonny K.

Neu hinzugekommen ist jetzt die Treppe als Tatort und die Frauen als wehrlose Opfer und es zeigt, was diese Täter von uns halten- nämlich nichts. Wir sind für sie lediglich gottloses Freiwild, dass nicht nur in der Dämmerung gejagt und erlegt werden kann.

Von daher sind diese feigen Attacken auch als „Treppen-Dschihad“ zu bewerten.

Foto: Privat

Quelle: http://www.mz-web.de/25278360