Kein „Einzelfall“: Kindesmissbrauch in Moscheen

Symbolfoto: Durch Aisylu Ahmadieva/Shutterstock
Symbolfoto: Durch Aisylu Ahmadieva/Shutterstock

Nur vereinzelt tauchte das Thema in den letzten Jahren in den deutschen Mainstreammedien auf: Sexueller Kindesmissbrauch in Moscheen. Aktuell wird darüber berichtet, dass es sich bei diesem Thema nicht um die berühmten „Einzelfälle“ handelt,  wohl wissend, dass die Ausbeutung und Unterdrückung Schwächerer ein immanenter Bestandteil der islamischen Ideologie ist.

So wurde 2012 der Fall einer Elfjährigen bekannt, die in einer Ingolstädter Koranschule vom dortigen Imam sexuell missbraucht wurde. Ebenfalls berichtete das Hamburger Abendblatt 2016 von sexuellem Kindesmissbrauch durch Mitarbeiter in der Vatan Moschee in Hamburg und der Tagesspiegel über den Missbrauch an einem siebenjährigen Jungen durch den Koranlehrer der Al-Ajurry-Moschee in Berlin-Spandau.

Kindesmissbrauch in Moscheen ein durchaus „relevantes Problem“

Dass es sich hierbei jedoch nicht um den berühmten „Einzelfall“ handelt, das machte der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) in seiner Sendung „Fakt“ am Dienstagabend deutlich. Bemerkenswerter wenig politisch korrekt wurde das bislang verschwiegene „Problem“ des Kindesmissbrauchs in Moscheen anhand des Falls eines missbrauchten Sechsjährigen thematisiert. Der „Lieblingslehrer“ des Kindes, das – wie weitere 70 Kinder – eine Koranschule einmal pro Woche seit einem halbem Jahr besuchen muss, nahm dort mit einer Toilettenbürste sexuelle Handlungen vor, was von der Mutter des Kindes schlussendlich zur Anzeige gebracht wurde. Nach Angaben der Familie habe der Vorstand der Moschee viel Geld geboten, wenn diese den Missbrauch verschweigen würden. Nachdem die Anzeige erfolgt war, setzte sich der Imam sofort ins Ausland ab.

Der muslimische Arzt Mimoun Azizi nannte den Kindesmissbrauch in Moscheen ein durchaus  „relevantes Problem“. Ihm als Neurologe und Psychiater würden immer wieder erwachsene Muslime von sexuellem Missbrauch  im Kindesalter erzählen. Prominentes Opfer, der sein als Kind erfahrenes Leid 2009 öffentlich machte, war der Autor, Politikwissenschaftler und Islamkritiker Hamad Abdel-Samad, als er in seiner Biographie von mehrfachem sexuellem Missbrauch im Kindes- und Jugendalter berichtete.

Islamverbände in Deutschland an Prävention nicht interessiert

Ministerialdirigent Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, zweifelt laut „Fakt“ nicht daran, „dass Kinder in Moscheen missbraucht werden, da es sich hierbei um „geschlossene Strukturen handle, in denen es machtvolle einzelne Personen gebe“. Hinzu komme, dass im islamischen Umfeld Sexualität mit einem starken Tabu belegt sei, was eine Schweigespirale in Gang setze. Die geringe Anzahl von gerade einmal vier angezeigten Fällen von sexuellem Kindesmissbrauch in Moscheen innerhalb der letzten fünf Jahre scheint ein Beleg für diese Aussage zu sein.

Die Kirchen in Deutschland kooperieren- was die Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch angeht- mit dem Bundesregierungsamt und haben bereits Schutzvereinbarungen mit dem Beauftragten abgeschlossen. Darin vereinbart die Verpflichtung, dass Mitarbeiter, denen Kinder anvertraut werden, ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen müssen und an regelmäßigen Schulungen zum Thema sexuelle Gewalt teilnehmen.

Auch der durch Aiman Mazyek vertretene und immer wieder unter Islamismusverdacht stehende  Verein „Zentralrat der Muslime in Deutschland“ e.V. (ZMD), habe dieses Jahr solch eine Vereinbarung getroffen. Und zwar als einziger muslimischer Verband. Weder die Allevitische Gemeinde noch der eingetragene Verein „Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland“ e. V. (IR) –  der angeblich 37 Mitgliedsvereine mit bis zu 60.000 Mitgliedern – darunter die türkische Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG)- vertritt, sahen sich bislang genötigt, mit dem Missbrauchsbeauftragten in Kontakt zu treten. Erst als das Rechercheteam von „Fakt“ nachfragte, wurde aktivistisch der Wunsch nach einem Treffen geäußert.

Muslimischer Kindesmissbrauch wird importiert

Der sexuelle Missbrauch von Kindern und insbesondere von Knaben ist in muslimischen Ländern wie Afghanistan ein weit verbreitetes Phänomen. Unter dem Namen  „Bacha Bazi“ wird mehr offen als verdeckt die Vergewaltigung von Jungen – mehrheitlich aus ärmlichen Verhältnissen stammend –  betrieben. Die Knaben werden ihren Eltern im Alter zwischen 11 und 13 weggenommen, um, in Frauenkleider gesteckt, tanzend und singend, Geschäftsleuten oder Warlords sexuell zu Diensten zu sein. Diese Praxis des sexuellen Kindesmissbrauchs ist in Afghanistan zwar gesetzlich verboten, wird aber nicht verfolgt.

Und wie der Missbrauch von Kindern in Moscheen wird auch der menschenverachtende ritualisierte „Bacha Bazi“- Missbrauch aufgrund des ungehinderten Zustroms von Muslimen ein Thema sein, mit dem sich die deutsche Gesellschaft notgedrungen wird auseinandersetzen müssen. (SB)

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