Bundestagsabgeordnete: Bei rot-dunkelrot-grün kaum Unternehmer

Bundestag (Bild: JouWatch)
Bundestag (Bild: JouWatch)

„Der Bundestag ist mal voller und mal leerer, aber immer voller Lehrer“. So kommentierte Otto Graf Lambsdorff die im Parlament vertretenen Berufsgruppen. Tatsächlich sind die Berufe höchst ungleich vertreten und spiegeln die Realitäten in der deutschen Bevölkerung kaum wieder. Einzig erfreulicher Lichtblick: Mit dem Einzug der AfD und der FDP hat sich die Anzahl jener, die nicht vom Staat abhängig ihr Brot verdienen, erhöht.

Im 19. Deutschen Bundestag werden soviel Abgeordnete wie niemals zuvor Platz nehmen. Bereits vorher waren unter diesen Volksvertretern übermäßig viele Juristen und Lehrer im Reichstagsgebäude vertreten. Hierbei stechen besonders Abgeordnete der SPD, der Grünen und der Linken hervor, die allesamt ihr Brot direkt beim Staat oder staatsabhängig verdient haben. Dort wimmelt es nur so von Oberstudienräten, Lehrern, Dipl. Psychologen, Juristen, Historikern, Sozialwissenschaftlern, Musikwissenschaftlern, Psychotherapeuten und Dipl. Soziologen.

Ausschließlich FDP und AfD hebt den Schnitt an

Schmerzlich unterrepräsentiert sind freie Berufe wie Handwerker oder Landwirte. Ebenso mit der Lupe zu suchen jene, die das Rad hier am Laufen halten: Die Unternehmer.

Allein durch den Einzug der AfD und der FDP in den neuen Bundestag wurde dieser Mangel etwas behoben, auch wenn die Mainstreammedien darüber den Mantel des Schweigens legen. Durch die FDP werden die Unternehmer durch 13 Abgeordnete vertreten sein, die AfD bringt 19 dieser selbstständig arbeitenden Menschen in den Bundestag. Somit ist es nahezu nur diesen beiden Fraktionen zu verdanken,dass Deutschland nicht ausschließlich von Lehrern, Juristen und Sozialpädagogen regiert wird.

Wir werden von Lehrern, Sozialpädagogen und Juristen regiert

Die CDU/CSU entsendet immerhin noch 30 Unternehmer in den Bundestag. Die Grünen, Linken und die SPD indes zusammen gerade einmal 14. Bei den nun 289 rot- dunkelrot- grünen Abgeordneten beträgt der Anteil jener Menschen, die nicht am Tropf des Steuerzahlers hängen, nicht einmal fünf Prozent.

Fast bar jeglicher Personen mit unternehmerischer Berufschronologie ist die Partei der LINKEN – diese ist annähernd unternehmerfrei.

„Übrigens: Wussten Sie, in welcher Partei der Anteil der Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst am höchsten ist?“, so die Frage bei Tichy. Die Antwort: In der Parteimitgliedschaft der Grünen. Dieser liegt bei 45 Prozent und ist somit so hoch wie in keiner anderen Partei. „Die Begeisterung dafür, anderen Menschen Vorschriften zu machen, hat vermutlich bei der Berufswahl ebenso wie bei der Wahl der Parteimitgliedschaft gleichermaßen eine große Rolle gespielt“.  (SB)

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