„Tchibo-Literatur-Vertreter“ schießt gegen Thorsten Schulte

(Bild:  Martin Kraft ; CC BY-SA 3.0; siehe Link)
Dennis Scheck (Bild: Martin Kraft ; CC BY-SA 3.0; siehe Link)

Mit welcher geballten Kraft der Mainstream und in vorderster Front der, durch Zwangsgebühren finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk, losschlagen kann, das demonstrierte 3sat-Moderator Denis Scheck ebenso in erschreckender Weise, wie Journalisten der angeblichen „Qualitätsmedien“.

Denis Scheck, „Literaturkritiker aus Leidenschaft“, der seine Passion – mutmaßlich fürstlich entlohnt durch den Zwangsgebührenzahler – beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf 3sat im Format „druckfrisch“ ausleben kann, „kommentierte“ am Sonntag die aktuellen Top Ten der Spiegel-Sachbuch-Bestsellerliste und klärte den Zuschauer darüber auf, was sich lohnt zu lesen und was auf gar keinen Fall. Angeblich tut er dies auf „unterhaltsamer Weise“.

Boris Palmer: „hui“ – Thorsten Schulte: „pfui“

In knapp sieben Minuten nudelte sich Scheck von Platz 10 des Bertelsmann-Rankings auf die vorderen Plätze vor. Das auf Rang neun platzierte Buch des grünen Bürgermeisters von Tübingen, Boris Palmer (Die Grünen), lobte Scheck über den ebenso grünen Klee.

Empfand er dieses Buch noch als „ eine Wohltat an Differenzierung in der von Rassismus, Hetze und Denkverboten vergifteten Diskussion um die Flüchtlingskrise“, kennt er – bei Platz zwei angekommen – kein Halten mehr. In geradezu unglaublicher Weise prügelt er sodann auf den Bestsellerautor Thorsten Schulte ein.

Schultes Buch „Kontrollverlust – Wer uns bedroht und wie wir uns schützen“ – aktuell auf Platz Eins der Spiegel-Bestsellerliste im Sachbuchbereich – wurde vor Schrecks öffentlich-rechtlichem Verriss bereits von führenden Buchhandelsketten wie Thalia oder bücher.de auf perfide Art und Weise flächendeckend boykottiert (JouWatch berichtete).

Das „hysterisches Rolltreppendickerchen“ kennt kein Halten mehr

Schreck, von seiner Kollegin Elke Heidenreich ehemals als „hysterisches Rolltreppendickerchen“ und „Tchibo-Literatur-Vertreter“ tituliert, kippte über Thorsten Schulte  ab der sechsten Minute seiner Sendung  wörtlich Folgendes aus:

Die Donald-Trumpisierung der Bundesrepublik schreitet scheinbar unaufhaltsam voran. Selten hatte ich den Eindruck, so direkt an den Stromkreis des populistischen Wahnsinns angekoppelt zu sein wie in diesem Pamphlet eines Investmentbankers, der vor der drohenden Abschaffung unseres Bargelds warnt – und in seinem Appell zur Stärkung individueller Freiheitsrechte auch gleich noch Schusswaffen für alle fordert: „Ist es nicht ein Naturrecht, sich selbst verteidigen zu dürfen?“, schreibt Schulte. „Sind nicht die reflexartigen Forderungen aus dem linken Lager nach einer völligen Entwaffnung freier Bürger der völlig falsche Weg, weil er uns gegenüber Terroristen oder im Rudel auftretenden Kriminellen sowie organisierten Banden völlig schutzlos macht?“ Sagen wir so: Mein persönliches Sicherheitsgefühl würde nicht unbedingt steigen, wenn solche durchgeknallten Verschwörungstheoretiker wie Thorsten Schulte und seine Leser in Deutschland nun auch noch mit Kurz- und Langwaffen durch die Gegend liefen!“

Diese Art von Journalismus ist eine Schande

Der öffentlich-rechtliche „Tchibo-Literatur-Vertreter“ Scheck ist jedoch nicht der einzige, der sich am medialen Rufmord gegen Schulte beteiligt.

Der, für den Tagesspiegel tätige, Journalist Gerit Bartels, macht in seinem Artikel „Rechts Erfolgsbuch ‚Kontrollverlust‘: Versilberter Populismus“  klar, wie er zum Herausgeber des Buches, dem Kopp-Verlag  und insbesondere zu Thorsten Schultes Buch steht, indem er schreibt: „Thorsten Schulte lehrt mit seiner verschwörungstheoretischen Schrift das Gruseln, und auf den einschlägigen Internetseiten finden sich einmal mehr die üblichen Vorwürfe, die ‚Mainstreammedien‘ und der Buchhandel würden das Buch ignorieren und boykottieren.“

Mehr als  perfide, da es Bartels bekannt sein muss, dass zum Beispiel Deutschlands Marktführer im Sortimentbuchhandel, die Thalia Bücher GmbH,  genau jenen Boykott gegen Schulte massiv betreibt, den er als erfundenen Vorwurf versucht darzustellen.

(Bild: JouWatch)
Thalia Bücherboykott (Bild: JouWatch)

Erschreckend aber nicht überraschend

Thorsten Schulte zeigt sich über die Vorkommnisse entsetzt. Die Wortwahl Schecks empfinde er als „ehrabschneidend und rufschädigend“.  Bartels Art des Journalismus ist in seinen Augen eine Schande für jeden ehrenwerten Journalisten.

Die Hetze der Mainstream-Medien, ist für den Autor jedoch trotzdem nicht überraschend; „Wäre mein Buch wirklich inhaltlich angreifbar, hätten diese Auftragsschreiber mein Buch längst auf inhaltlicher Ebene heftig verrissen. Da ich aber sauber recherchiert habe, versuchen diese Gutmenschen-Terroristen – entschuldigen Sie bitte diese Wortwahl – meinen Ruf zu zerstören“, so der Autor, der von Scheck, Bartels und Co. zum medialen Abschuss freigegeben wurde. (BS)

Im Kommentarbereich der ARD-Internetpräsenz zeigen die Zuschauer indes, wie die Verabredung zum medialen Rufmord aufgenommen wird:

(Bild: Screenshot)
ARD-Kommentarbereich (Bild: Screenshot)

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