Diesel: Ist das Bundesumweltamt ein Hühnerstall?

Das "Steuerprivileg" Diesel (Foto: Pixabay)

Der mdr mit einer Meldung aus dem Bundesumweltamt, die an demenzgenerierter Dreistigkeit kaum noch zu überbieten sein dürfte.

Max Erdinger

Zitat: „Das Umweltbundesamt hat angesichts des Dieselskandals erneut die Abschaffung des Dieselprivilegs ins Gespräch gebracht“. – Zitatende

Was für ein Privileg soll es denn bitteschön sein, ein Produkt wie Diesel etwas niedriger besteuert zu haben als ein anderes. Was soll als nächstes der Steuergier von Kleptokraten in die Hand fallen? Das „Steuerprivileg“ der Benzinerbesitzer etwa, weniger Kfz.-Steuern zu bezahlen als Dieselbesitzer? Das sog. „Dieselprivileg“ gibt es schon ewig. Es stammt noch aus einer Zeit, als nur wenige PKW Dieselfahrzeuge gewesen sind, deren Besitzer wiederum das zweifelhafte „Privileg“ hatten, eine halbe Minute von 0-100 zu brauchen und sich mit einer Höchstgeschwindigkeit von 130 abzufinden, das Ganze bei unruhigem Motorlauf und beträchtlicher Lärmentwicklung. Die sensationelle technische Weiterentwickung des Dieselmotors soll ich mir jetzt als eine Verzichtsleistung des Staates andienen lassen? Schau´mir mal tief in die Augen, Bundesumweltamt: Kannst du meinen Blinddarm sehen?

Zitat: „Dieselfahrer zahlen pro Liter weniger als Besitzer von Benzinern. Das Umweltbundesamt hält es für angebracht, dieses Dieselprivileg zu überdenken.“ – Zitatende.

Das Bundesumweltamt sollte erst mal im Duden nachschauen, was ein Privileg ist. Und als nächstes sollte es sich einmal überlegen, ob es nicht das Beamtenprivileg abschaffen will, steuerfinanzierte Dienstwagen zu benutzen. Andere Leute fahren schließlich auch mit ihren Privat-PKW zur Arbeit.

Zitat: „Die Behörde sprach sich zudem für eine feste Quote für E-Autos aus.“ – Zitatende.

Das kommunistische Bundesumweltamt redete also der Planwirtschaft das Wort.

Zitat: „Präsidentin Maria Krautzberger sagte der „Rheinischen Post“, das Dieselprivileg bei der Mineralölsteuer müsse auf den Prüfstand.“ – Zitatende.

Auf Prüfständen werden technische Produkte geprüft und nicht, ob die Geldgier des Staates noch einwandfrei funktioniert, Frau Krautzberger. Bei einer Steuerquote von über 50 Prozent ist der Steuerzahler bereits „mit Dieselprivileg“ Arbeitssklave des Staates und kein freier Bürger mehr. Arbeitssklaven haben per se keine Privilegien, sondern Zwänge und Pflichten.

Zitat: „Krautzberger verwies unter anderem auf die Kosten für den Staat. Dieselfahrer zahlten pro Liter 18,4 Cent weniger als bei Benzin. Den Staat koste diese Subentionierung mittlerweile 7,8 Milliarden Euro pro Jahr. Gut dreieinhalb Milliarden Euro davon entfielen auf die Pkw-Nutzung.“ – Zitatende

Was soll das schwachsinige Gegacker, Krautzbergerin? Nicht abkassierte Zwangsgelder sind erstens keine Kosten, sondern allenfalls fehlende Einnahmen. Zweitens: Was diesem Staat bei einer prognostizierten Gesamtsteuereinnahme von über 700 Mrd. Euro für 2017 und einer Steuerquote jenseits der 50 Prozent „fehlen“ soll, das kann man vielleicht einem Trottel klarzumachen versuchen. Der glaubt so einen Blödsinn vielleicht. Ich nicht. Bin ich vielleicht schon mal auf die Idee gekommen, zu behaupten, der mir fehlende Differenzbetrag zum Kontostand von Donald Trump „koste“ mich Milliarden? Einen Preßschlag aufs Hirn des Bundesumweltamtes könnt ihr haben – sonst gibt´s nichts!

Zitat: „Selbst bei Abzug der höheren Kfz-Steuern für Dieselautos seien das rund eineinhalb Milliarden Euro vom Staat für die Selbstzünder pro Jahr.“ – Zitatende.

Wohl bescheuert, oder was? Nicht abkassierte Zwangsgelder sollen also „vom Staat kommen“? Alte, das wenige Geld, das der Staat nicht abkassiert, kommt nicht vom Staat, sondern es kommt von der Arbeit der Bürger. Man sollte alle staatskleptokratischen Funktionäre fristlos feuern, die das nicht mehr auseinanderhalten können. Auch für eine Kratzbergerin wird es irgendwo einen Job geben, wo sie sich darüber freuen kann, Geld vom Staat „bekommen“ zu haben dadurch, daß er es ihr lediglich nicht abgezogen hat. Geht´s noch? Und was diese „anderthalb Milliarden“ angeht, die der Staat angeblich „verschenkt“, weil er sie lediglich nicht einkassiert: Streichung der Förderung von Gender-Mainstreaming brächte bis zu 1,3 Milliarden Euro im Jahr an Einsparungen beim Verpulvern meiner sauer verdienten Kohle. Der Staat könnte ja endlich mal bei der Ausgabenseite anfangen, als ständig auf die Einnahmenseite zu schielen. Vorschlag zur Güte: Bundesumweltamt ersatzlos abschaffen, sämtliche Mitarbeiter samt Präsidentin entlassen – und die eingesparten Kosten des Steuerzahlers per Steuersenkung an ihn zurückgeben.

Ztat: „Zum Vergleich verwies Krautzberger auf die Förderung der Elektromobilität. Diese betrage knapp eine Milliarde Euro bis 2020.“ – Zitatende.

Und das wäre das nächste: Ihr Staatskleptokraten geht alle zum Arzt und laßt euch eine Spritze gegen die grässliche Begriffsverwirrung geben, die in euren kommunistischen Schädeln marodiert. Wenn E-Mobilität für die Masse jemals praktikabel und „gut“ werden sollte – („gut“ auch im Sinne einer Belastung der lieben, lieben „Umwelt“ bei der Produktion der langweiligen Flüsterkisten) – , dann wird sie ihren Siegeszug auch ohne die traumtänzerische, ideologiegetriebene „Förderung“ mit meinem Geld antreten. Wenn nicht, dann eben nicht. Meinereiner hat auch in Zukunft kein Problem damit, seinen sparsamen, daher umweltfreundlichen und zuverlässigen Diesel mit Hurra durch die arg gepeinigte „Umwelt“ zu prügeln. Die zerebralen Blähungen einer Krautzbergerin in einem obsoleten Umweltbundesamt interessieren mich nicht die Bohne. Wo ist Trump, wenn man ihn einmal braucht? – „You´re fired!“

Beim mdr scheint man auch jeden Anstand verloren zu haben, mir das schwachsinnige Gegacker einer Krautzbergerin als überlegenswerten Standpunkt anzudienen. Daß man sich dort allerdings – und leider wohl zu Recht – ausgerechnet hat, der Bürger würde sich den krautzbergerischen Blödsinn als überlegenswert in die Augen schmieren lassen, beweist nur, wie es um den kollektiven Geisteszustand dieses Volkes bestellt ist. Dieses Volk läßt sich inzwischen erzählen, was es den Staat „kostet“, auf die Besteuerung von Hühnerfürzen verzichtet zu haben.