„Google ist wie ein religiöser Kult.“

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Meinungsmacher: Google-Mitarbeiter sind ultralinks und stolz darauf (Foto: Screenshot/Twitter)

Die Entlassung von Google-Mitarbeiter James Damore aufgrund eines sehr ausgewogenen, durchdachten Memos über Genderunterschiede am Arbeitsplatz schlägt weltweit Wellen. Nachdem JouWatch bereits über mögliche Zensur konservativer Suchergebnisse, Webseiten und Inhalte auf der marktdominierenden Suchmaschine berichtet hatte, bestätigen sich nun die Vorwürfe von Gesinnungsterror beim weltweit größten Meinungsmacher.

Von Collin McMahon

„Es herrscht die Meinung, dass die Rechten unwissenschaftlich sind“, sagte der entlassene James Damore im Gespräch mit Stefan Molyneux. „Und das stimmt vielleicht in Bezug auf Evolution oder Klimawandel. Aber was Geschlechterunterschiede angeht ist die Linke mindestens genauso unwissenschaftlich.“

Damore schlafe zwar schlecht und chatte manchmal noch nachts mit Menschen aus Australien oder Europa, bisher sei ihm aber der Shitstorm erspart geblieben: „Es gibt zwar viele negative Reaktionen in der Öffentlichkeit, aber diese Leute schreiben mir nicht. Das sind Menschen, die nur ihren Freunden zeigen wollen, Guckt her, ich bin einer von den Guten und der da ist böse. Die wollen nicht wirklich diskutieren oder mir aufzeigen warum ich unrecht habe. Die wollen nur ihre eigene Selbstgerechtigekeit zur Schau tragen. Dafür habe ich sehr viel Ermutigung per PN erhalten.“

Anders erging es zwei weiblichen Psychologinnen, die für Damore das Wort ergriffen. Die australische Psychologin Claire Lehmann hatte auf ihrem Online-Magazin Quilette vier Wissenschaftler befragt, die die Thesen von James Damore im Großen und Ganzen stützten. James Damore habe „nur ein paar Fakten und Studien aus der relevanten Forschung zusammengetragen. Das ist das Erschreckende daran: Das ist alles ganz gängige Wissenschaft, völlig unkontrovers,“ sagte Lehmann dazu im Gespräch mit Mark Latham. Dafür wurde ihre Website mit einem DoS-Angriff gehackt und zum Absturz gebacht. Für ähnliche Äußerungen wurde Psychologin Dr. Debra Soh auf Facebook von aufgebrachten Feministinnen aufs übelste als „Verräterin“ und „Teil des Problems“ beschimpft und musste ihre Kommentare sperren.

Eine Enthüllungsserie auf Breitbart.com dokumentiert nun die Kultur des linken Meinungsterrors bei der größten Technologiefirma der Welt. Alle Mitarbeiter mussten aus Angst um ihren Arbeitsplatz ihre Namen schützen.

Ein Mitarbeiter namens „Gordon“ erinnerte sich, wie Google-Manager nach der Trump-Wahl „fast geweint“ hätten „und Weltuntergangsreden gehalten haben. Es war echt peinlich.“ Ein autistischer Mitarbeiter war bei den wöchentlichen „Thank God It’s Friday“ Mitarbeitertreffs bei Google immer wieder mit skurrilen Fragen aufgefallen. Es habe aber keinen gestört bis er es eines Tages gewagt hat, die linke These in Frage zu stellen, dass Geschlecht nicht binär sondern „ein Spektrum“ sei. Kurz darauf wurde er entlassen.

Ein anderer Mitarbeiter hatte in Frage gestellt, ob Minderheiten tatsächlich benachteiligt seien. „Es gab eine interne Diskussion, bei der Angehörige von Minderheiten aufgrund ihres Opferstatus mehr Gehör verlangten. Dieser Mitarbeiter fragte, in wie fern sie persönlich konkret benachteiligt wurden, und wenn nicht, warum ihnen eine Sonderbehandlung zustehe. Er bekam eine Rüge von der Personalabteilung.“ Ein anderer Mitarbeiter berichtete von Kollegen, die für einen politisch inkorrekten Post schon mal „aufs Maul“ gekriegt haben.

„Google ist wie ein religiöser Kult. Wer sich anpasst und die Riten ausführt, wird belohnt und gelobt. Aber sobald du anfängst, unbequeme Fragen zu stellen oder bei den falschen Leuten anzuecken, dann folgen ganz schnell Drohungen und öffentliche Erniedrigung. Ihre Religion ist in dem Fall der intersektionelle Feminismus, seine Dogmen sind Vielfalt und Inklusion, sein Beelzebub sind Vorurteile, und die Beichte besteht aus erniedrigenden „Workshops“, die an maoistische Umerziehungslager erinnern.“

Ein ehemaliger Google-Ingenieur namens „Emmett“ sagte, es gebe eine „Massenflucht“ von „integren“ Mitarbeitern bei Google „die die Nase voll haben von diesen korrupten Ideologien und diejenigen, die sie predigen, unterstützen und alle abstrafen, die anderer Meinung sind. Was für Leute bleiben da noch, wenn so ein Klima vorherrscht? Das kann man sich an einer Hand ausrechnen.“

Schrecklich wie er ist, könnte uns der Gesinnungsterror bei Google egal sein, wenn das Unternehmen nicht mittlerweile eine uneinnehmbare marktbeherrschende Stellung bei allen Suchanfragen im Internet hätte.

Emmett bestätigte, es gäbe „Bemühungen, alles was politisch inkorrekt, anti-kommunistisch oder anti-Islamisch ist in den Suchergebnissen zu benachteiligen.“ AdSense Mitarbeiter würde „aktiv Kunden ermutigen, keine Anzeigen mehr bei Breitbart oder Rebel Media zu schalten.“ Er sei selber Zeuge geworden, wie linke Mitarbeiter versuchten, den Google-Algorithmus zu beeinflussen, damit konservative Videos nicht mehr in den „Empfohlen“ Listen auftauchten. „Ich habe Mails gesehen, in dem linke Mitarbeiter stinksauer waren, weil Videos z.B. von Sargon of Akkad als Empfehlung auf ein linkes Video folgten. Sowas passiert, wenn der Algorithmus politisch neutral ist. Sie wollten dass das geändert wird.“

Google und Angela Merkel verbindet ein langes freundschaftliches Verhältnis. Merkel hat z.B. vorgezogen, mit dem gescheiterten Google+ zusammenzuarbeiten statt mit anderen, erfolgreicheren Social-Media-Kanälen wie Facebook oder Twitter. Google-Chef Eric Schmidt hat auch Barack Obama und Hillary Clinton im Wahlkampf unterstützt, wie erst durch Wikileaks bekannt wurde.

Wir haben bei EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager (Radikale Linke, Dänemark) und EVP-Vorsitzenden Manfred Weber (CSU) angefragt, was die EU zu Vorwürfen von Zensur und Meinungsterror bei Google zu sagen hat.

Auf WeSearchr wurden in drei Tagen $32.000 für James Damores Verteidigung gesammelt.