GoogleGate: „Politische Hexenjagden gehören zur Kultur bei Google.“

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So macht man die Menschen mundtot (Foto: Foto Durch Lightspring/Shutterstock)

Wie bereits gestern befürchtet hat Mutterfirma ABC, Inc. jetzt den Autoren eines kritischen Pamphlets zur Gleichstellungsideologie und Genderwahn bei Google entlassen.

Von Collin McMahon

„Ich wurde gerade entlassen, weil ich angeblich ‚Gender-Stereotype’ fördern würde“, so der entlassene Autor James Damore in einer E-Mail an Breitbart Tech. Google CEO Sundar Pichai sagte, Damore habe gegen den „Verhaltenskodex“ bei Google verstoßen.

JournalistenWatch hatte bereits in einer Serie von Artikeln über mögliche Zensur konservativer Suchergebnisse, Webseiten und Inhalte auf der marktdominierenden Suchmaschine berichtet.

In einem breitangelegten Exposé „Rebels of Google“ bringt Breitbart jetzt Insider-Berichte einer Kultur des Gesinnungsterrors bei Google. Im ersten Interview berichtet ein Google-Mitarbeiter namens „Hal“ (seinen richtigen Namen muss er aus Furcht um den Arbeitsplatz verbergen): „Politische Hexenjagden gehören zur Kultur bei Google.“ Es gebe sogar eine Bundesermittlung, nach der der Senior Vice President Urs Holzle und andere Topmanager aktiv Hexenjagden auf politisch aufmüpfige Mitarbeiter betrieben hätten. Manager würden „schwarze Listen“ von unliebsamen Angestellten führen und dafür sorgen, dass sie auch anderswo in der Technikbranche keine Anstellung mehr fänden.

„Viele dieser Social Justice Warriors (= militante Gutmenschen), machen den ganzen Tag nichts anderes außer den politischen Kultukampf innerhalb der Firma zu führen,“ sagte Hal. „Es geht nicht mehr darum, die beste Technik zu liefern, sondern politisch korrekt zu sein. In den firmenweiten E-Mails „Google Insider“ ging es mal um coole neue Technik und Erfindungen. Jetzt geht es nur noch um Social Justice. Das ist für konservative Mitarbeiter natürlich abschreckend. Wir halten einfach den Mund und versuchen nicht aufzufallen.“

Hal spricht von „einer Reihe von massiven Hexenjagden, bei denen hunderte von militanten Gutmenschen im ganzen Intranet mobil machen um Mitarbeiter abzustrafen, die dem gängigen Narrativ zuwiderlaufen. Der erste Fall war, als Mitarbeiterin Kelly Ellis ihren Ex-Manager unbegründeterweise der sexuellen Übergriffe bezichtigte, der daraufhin entlassen wurde. Jeder der ihm Beileid bekundete oder nach einem gerechten Vorgehen verlangte musste sich in der Personalabteilung sagen lassen, er schaffe ein „Klima der Angst“ für weibliche Mitarbeiter. In einem anderen Fall stellte ein Mitarbeiter die affirmative Action zur Bevorteilung von Frauen und Minderheiten in Frage, weil sie aktiv gegen weiße Männer diskriminiere. Man hat daraufhin seine ganzen Posts der vergangenen vier Jahre durchforstet bis man etwas gefunden hat, das man aus dem Zusammenhang reißen konnte, und ihn gekündigt.“

Die neue Google-Gleichstellungsbeauftrage Danielle Brown begründete die Lynchjustiz bei Meinungsmacher Google mit ihrem „Glauben an Vielfalt und Inklusion bei Google.“  Wie absurd es ist, jemand zu feuern, der eine abweichende Meinung vertritt, und dies mit „Vielfalt und Inklusion“ zu begründen, scheint der studierten Diversitätsbeauftragten nicht bewusst zu sein.

Ebenso absurd ist es, dass eine Megafirma, die mit Hexenjagden und Lynchjustiz gegen abtrünnige Mitarbeiter vorgeht, diese Einzelpersonen beschuldigt, ein „Klima der Angst“ zu schaffen – und nicht etwa sich selber.

Es gibt einen Solidaritätsaufruf auf Wesearchr für James Damore.

Kommentar von Stefan Molyneux

 

 

 

 

Collin McMahon ist Autor („Lukas und Skotti“) und Übersetzer („Gregs Tagebuch“). Er schreibt gerade an einem Buch über Donald Trump.