Soros‘ Plan geht auf – und Orbán ist KEIN Verschwörungstheoretiker

Foto: Collage
George Soros und sein Spielzeug (Foto: Collage)

Die deutschen Mainstreammedien lassen nichts unversucht, um den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán medial als rechten Verschwörungstheoretiker an die Wand zu nageln.

Von Marilla Slominski

So titelte der Spiegel am 29.7.:

…Angeblich, so behauptet es die Orbán-Regierung, soll der US-Börsenilliardär für die Flüchtlingskrise in den vergangenen zweieinhalb Jahren verantwortlich sein und eine „Migranteninvasion“ von noch viel größerem Ausmaß planen. 

Zuvor hatte Kontraste am 23.2. die ganz große Nazi-Keule geschwungen und auch noch das Wort  „jüdisch“  hinzugefügt, damit auch jeder Zuschauer gleich weiß, auf welche Mine er tritt, wenn er tief im Inneren nur den leisesten Hauch Sympathie für die ungarische Haltung hegt.

 …Der Regierung Orban ist das ein Dorn im Auge. Soros dient als Feindbild. Vielen europäischen Rechtspopulisten und Rechtsextremen gilt er als Inbegriff einer angeblichen jüdischen Verschwörung, auch in Deutschland.

…Ungeniert bedient sich Regierungschef Orbán dabei obskurer Verschwörungstheorien, die auch unter Deutschlands Rechtsextremen kursieren.

Auch in Großbritannien sind die linken Leitmedien davon überzeugt, dass Orbán „Fake-News“ verbreitet. Die britische Guardian-Kolumnistin Natalie Nougayrède bescheinigte dem ungarischen Premierminister gestern sogar „paranoide Visionen“.

Doch die „obskuren Verschwörungstheorien“ entpuppen sich bei näherem Hinsehen als Fakt. Am 29. September 2015 veröffentlichte der US-Milliardär einen Artikel, in dem jeder genau nachlesen kann, wie Soros sich die Zukunft in Sachen Migration bzw. Flüchtlingskrise vorstellt. Fakt ist auch, dass die Ansichten der politischen Eliten deckungsgleich mit den  Vorstellungen Soros sind und sie sie Stück für Stück wie geplant umsetzen.

Hier Auszüge aus George Soros Sechs-Punkte-Plan von 2015:

  1. Die EU muss mindestens eine Million Asylbewerber pro Jahr in der nahen Zukunft akzeptieren. Dafür müssen die Lasten fair verteilt werden, ein Prinzip, dass die Mehrheit der EU-Staaten bei ihrem Treffen am 23. September beschlossen hat. Die Finanzierung ist kritisch. Die EU sollte 15 000 Euro für jeden Asylbewerber bereitstellen und ihm damit die Unterbringung , die Gesundheitsvorsorge und die Ausbildung in den ersten zwei Jahren finanzieren. Damit wird die Aufnahme von Asylbewerbern auch für die Mitgliedsstaaten anziehender. Diese Gelder können eingesammelt werden, in dem langfristige Bonds angeboten werden, die die hohe Kreditwürdigkeit nutzen und gleichzeitig einen fiskalischen Anreiz für die Europäische Wirtschaft bieten. Flüchtlinge da unterzubringen, wo sie hinwollen und wo sie erwünscht sind ist eine notwendige Bedingung für den Erfolg.

2. Die EU muss die Führung in der weltweiten Anstrengung übernehmen, Jordanien,      Libanon und die Türkei finanziell zu unterstützen, damit die vier Millionen Flüchtlinge dort versorgt werden können. Pro Jahr kostet das 5000 Euro pro Flüchtling, insgesamt eine Summe von 20 Milliarden. Die Türkei erhält bisher erst eine Milliarde.

Die EU sollte spezielle Wirtschaftzonen mit bevorzugtem Handelsstatus in diesen Regionen einrichten- einschließlich Tunesien und Marokko, um das Investment anzukurbeln und Jobs für Flüchtlinge und Einheimische zu schaffen.

Fakt:

Libanon 6.11.2015: Die Europäische Union finanziert den größten Teil der Hilfsmaßnahmen in der Region. In den vergangenen Jahren flossen 4,2 Milliarden Euro. Unter dem Eindruck der Flüchtlingsströme stockten die EU-Staaten sein Budget zusätzlich noch einmal auf: 200 Millionen Euro kann er in diesem Jahr zusätzlich verteilen, im kommenden Jahr werden es weitere 300 Millionen Euro sein.

Türkei-Deal März 2016: Türkei verbessert Grenzschutz. Dafür stellt die EU bis 2018 sechs Milliarden Euro zur Verbesserung der Lebensumstände der Flüchtlinge in der Türkei bereit. 

3.3.2017: Angela Merkel hat Tunesien 250 Millionen Euro aus Steuergeldern versprochen. Im Gegengeschäft wurden Massenabschiebungen von Flüchtlingen vereinbart. Zuvor hatte Merkel Ägypten eine halbe Milliarde Euro zugesagt.

Soros:

3. Die EU muss eine einzige Asyl und Migrationsbehörde schaffen und unter Umständen eine gemeinsame Grenzsicherungstruppe. Das jetzige System, in dem jeder Mitgliedsstaat sein eigenes Asylsystem hat, ist ineffektiv und zu teuer…

Fakt:

6.4. 2016 EU-Kommission schlägt Reform des Europäischen Asylsystems vor

Ziel ist,  Asylbewerber künftig fairer auf die Mitgliedstaaten zu verteilen und europaweit gleiche Bedingungen für Asylbewerber zu schaffen. „Unser gegenwärtiges Konzept ist nicht zukunftsfähig“, sagte der Erste Kommmissionsvizepräsident, Frans Timmermans. „Unterschiedliche nationale Herangehensweisen fördern das Asylshopping und die irreguläre Migration, während die Dublin-Regeln einigen wenigen Mitgliedstaaten zu viel Verantwortung aufbürden, wie die aktuelle Krise zeigt.“

Soros:

4. Es müssen sichere Einreisemöglichkeiten für Asylbewerber aus Griechenland und Italien zu ihren Zielländern geschaffen werden…

Fakt:

8.2.2017 Paolo Mengozzi, Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof (EuGH), fordert, dass Flüchtlinge, denen Folter oder eine andere unmenschliche Behandlung droht, legal nach Europa einreisen dürfen. Dazu sollten diplomatische Auslandsvertretungen außerhalb Europas ihnen humanitäre Visa ausstellen.

Soros:

5. und 6. Die operativen und finanziellen Maßnahmen der EU sollten dafür genutzt werden, weltweite Standards im Umgang mit Asylbewerbern und Migranten einzuführen, das wäre der fünfte Punkt meines weitreichenden Plans.

Um eine Million Asylbewerber und Migranten pro Jahr in der EU aufzunehmen, braucht die EU die Unterstützung des privaten Sektors. NGOs, Kirchen und Geschäftsleute müssen als Sponsoren und Helfer agieren.

Fakt:

Februar 2016: Das Projekt „Wir zusammen“ wird von der Deutschen Wirtschaft gegründet: „Die Aufnahme in unsere Gesellschaft und ein schneller Start in die Arbeitswelt sind die wichtigsten Voraussetzungen, damit sich Flüchtlinge in Deutschland integrieren können…“ 

Sieht man sich den Plan von Soros an, kommt man zwangsläufig zu dem Schluss, das Viktor Orbán kein Verschwörungstheoretiker ist, sondern ein Politiker, der weiß, wer seine Gegner sind und was sie vorhaben.

Orbáns Sprecher macht noch einmal seinen Standpunkt klar: „Das Recht der Bürger auf funktionierende Grenzen und Sicherheit kommt vor den nicht existierenden Menschenrechten von illegalen Migranten. Es ist kein Menschenrecht, die Zusammenarbeit mit den Einwanderungsbehörden des Landes abzulehnen. Es ist kein Menschenrecht, weiter zu ziehen, bevor festgestellt worden ist, das ein Asylgrund vorliegt. Es ist kein Menschenrecht die Grenzpolizisten mit Steinen zu attackieren, “ so Dr. Zoltán Kovács.