Studentenvertretung der Uni Köln linksextreme Außenstelle für Gewalt der SPD

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Antifa (Foto: JouWatch)

Vor gut einem Jahr gab es im „Studierendenparlament“ der Universität von Köln einen Beschluss, der eindeutiger nicht sein könnte. Der kurz gefasste Beschluss lautete „Die Studierendenschaft der Uni Köln begrüßt die Aktivitäten des Antifa AK gegen die AfD und sagt: Danke Antifa!“ Antragssteller war Langzeitstudent und Juso-Mitglied Patrick Schnepper.

Von Ingmar Blessing

Schnepper ist kein Unbekannter im hochschulpolitischen Bereich. Der im Jahr 1980 geborene „junge“ Mann studiert offiziell Biologie, aber wie es bei RP-Online heißt, verbringt er mehr Zeit mit Politik als mit Studieren, wie das Beispiel des Bildungsstreiks in NRW von 2009 zeigt, dessen „Kopf“ er war. Da er inzwischen nicht mehr in den Protokollen des Studentenparlaments von 2017 zu finden ist, kann davon ausgegangen werden, dass er mittlerweile einen Abschluss hat – oder er nun in Vollzeit mit „Höherem“ beschäftigt ist, zumal er in diesem Jahr auch das Höchstalter für Juso-Mitglieder überschritten hat.

Davor aber war Schnepper höchst aktiv beim Schaffen von „sozialer Gerechtigkeit“ der Marke SPD an der Uni Köln. Sein Antifa-Antrag war nicht seine einzige Leistung, er hat bis 2016 regelmäßig erfolgreiche Anträge für den „Arbeitskreis Antifa“ eingebracht und konnte zuletzt noch die Durchführung eines „Festival contre le racisme“ für 2017 sicherstellen, einer einschlägigen linksextremen Veranstaltung.

Und hier, weil er so schön ist, Patrick Schneppers studentischer Schulterklopfantrag für die Antifa:

Laut der ehemaligen Familienministerin und heutigen Landeschefin von Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig soll ja vor allem der Rechtsextremismus ein großes Problem sein, während der Linksextremismus irrelevant sei. Das stimmt. Es gibt keinen Linksextremismus, es gibt nur die SPD und ihre gewaltbereiten, staatsfeindlichen Tentakel an den Bildungseinrichtungen, sowie jene in den Medien, die auf dem linken Auge blind sind.

Als kleine Ehrenverteidigung der Studenten an der Universität zu Köln sei darauf hingewiesen, dass die Wahlbeteiligung bei den Parlamentswahlen selten über 15 Prozent liegt und die Jusos aktuell mit 22,1 Prozent vertreten sind. Schneppers Jungsozialisten wurden also nicht einmal von einem von 30 Studenten gewählt.

Auf der anderen Seite müssen die vielen Nichtwähler unter den Studenten aber trotzdem jedes Semester den „Asta Beitrag“ von 8,77 Euro berappen plus ein paar kleine von der Studentenvertretung beschlossene Pflichtextras. Das jährliche Budget allein aus dem Astabeitrag liegt angesichts der knapp 50.000 Kölner Studenten bei stattlichen 800.000+ Euro. Gleichzeitig konnte sich eine sektiererische kleine Meute dank der Ignoranz der großen Mehrheit das System und seine Mittel für sich zu eigen machen und missbraucht es in hochgradig demokratiefeindlicher Weise gegen politisch Andersdenkende.

Vielleicht wäre das mal ein Ort, wo die „Demokratie leben“ Kampagne des noch immer SPD geführten Bundesfamilienministeriums einmal ansetzen könnte.