EU-Faschisten wollen Konten einfrieren!

Foto: Durch Marina Zezelina/Shutterstock
So sieht eine Bank aus, nachdem die EU-Bürokraten ihren Hintern drauf gelegt haben (Foto: Durch Marina Zezelina/Shutterstock)

In der Schublade der EU Kommission liegen Notfallpläne für ein bis zu einen Monat dauerndes Einfrieren aller Bankkonten zur Rettung der Banken.

Von Martin Armstrong, übersetzt von Ingmar Blessing

Meine Kunden in der Finanzindustrie von London meinen, sie würden nach dem Brexit nach Frankfurt oder Paris umziehen. Sie werden ein hartes Aufwachen erleben. Das Vorhaben, wonach das Clearing in Euro ausschließlich innerhalb der EU stattfinden darf, wird für Europa der finale Sargnagel sein – und nicht die Wiedergeburt. Die dominierende Sichtweise in Brüssel besteht darin, dass die Finanzmärkte umfassend kontrolliert werden müssen, weil nur so zu verhindern ist, dass der freie Markt sich gegen die von der EU geschaffene Währung und Finanzvehikel drehen kann.

Neben dieser drakonisch anmutenden absoluten und diktatorischen Kontrolle über die europäischen Märkte sollen im Fall einer neuen Bankenkrise   EU-weit sämtliche Bankkonten auf einen Schlag eingefroren werden können. Die EU Kommission ist zutiefst besorgt über das, was drohen könnte, sobald die EZB das Gelddrucken beendet und damit die Lebenserhaltung für die Staatsschulden der Eurozone abschaltet. Sie denken sogar darüber nach, wie man ein mehrere Tage dauerndes Verbot für das Auszahlen von Geld praktisch durchsetzen kann, um den Banken damit zu einer Notrettung verhelfen zu können.

Die Pläne insgesamt laufen auf eine fortgestezte Banken- und Finanzkrise von weiteren 20 bis 30 Jahren heraus. Sollten die Staatsschulden bei einer Leitzinsanhebung aber einbrechen, weil die EZB ihr Aufkaufprogramm beendet, dann würde der Wert der Reserven der Banken schmelzen, was sofort eine neue Bankenkrise auslösen würde.

Die EU Kommission will in diesem Fall alle Bankkonten eine Woche lang einfrieren und sollte die Krise weitergehen, sogar bis zu einen Monat. Als in Spanien die Banco Popular in Schieflage geriet kam es zu einem Bankrun, der auf mehrere andere spanische Banken übergriff. In Griechenland wurden Konten eingefroren und Bargeldabhebungen für längere Zeit eingeschränkt. Bei diesen Plänen handelt es sich um noch nicht final entschiedene Vorschläge, da nicht alle EU Mitglieder zustimmen. In einigen Länder wie etwa Deutschland gibt es bereits Gesetze, die es erlauben, sämtliche Banken zu schliessen. Neben Notkrediten und Eigentümerbeteiligungen steht als nächstes also die völlige Enteignung an. Man kann davon ausgehen, dass so eine Maßnahme die Banken nicht retten wird, sondern weitere Banken mit in den Abgrund zieht.

Klar ist, dass die Menschen über die Gedankengänge in den staatlichen Behörden voll infomiert werden sollten. Denn sobald die freien Märkte zum Takt von Brüssel tanzen kann man das ganze als autoritär bezeichnen. Ich empfehle dringend, dass jeder zu Hause für den Notfall Bargeld für 30 Tage vorhält.

Martin Armstrong ist ein amerikanischer Finanzanalyst und gilt als die moderne Kassandra für Wirtschaftsprognosen. Mit seinem wirtschaftlichen Zuversichtsmodell schafft er es mit großer Zuverlässigkeit, selbst weit in der Zukunft liegende Ereignisse und Trends vorherzusagen. Ob Konjunkturzyklen, Markteinbrüche oder politische Krisen, Armstrong kennt bereits das Datum. Sein Geheimnis ist ein Computerprogramm namens Socrates, das er mit einer umfassenden Datenbank mit historischen Wirtschaftszahlen versehen hat und das ihm basierend auf Informationen aus der Vergangenheit ein Bild über die Zukunft vermittelt, da so Armstrong, „die menschliche Natur sich seit Jahrtausenden nicht verändert hat und die Menschen daher immer wieder die selben Fehler machen“.

Sein Ruf eilt ihm voraus und so berät er Kunden weltweit. Groß- und Zentralbanken gehören dazu, genauso dazu wie Autokonzerne und große Universitäten und seine Prognosen sind so genau, dass er aus fadenscheinigen Gründen sogar für fünf Jahre ins Gefängnis musste, weil er nicht bereit war, den US Behörden sein Geheimrezept zu verraten. Seine Geschichte wurde unter dem Titel „The Forecaster“ verfilmt.

Auf seiner Internetseite veröffentlicht Armstrong täglich Artikel zum Tagesgeschehen und gibt seinen Lesern Hinweise darauf, was kommen wird. Das war ein aktueller Beitrag von ihm.