Trotz Fake-News und Medienbann: AfD erreicht höchsten Wert seit Monaten

Bild: JouWatch
AfD Demonstration (Bild: JouWatch)

Obwohl die Blockparteien und die ihnen ergebenen Mainstreammedien regelmäßig „Fake-News“ über die AfD veröffentlichen, AfD-Politiker mit einem Medienbann in öffentlich-rechtlichen Talkrunden belegt sind und mit aller Macht versucht wird, ein Bild der Zerstrittenheit der Partei zu zeichnen, erreicht die AfD aktuell ihren höchsten Wert seit drei Monaten.

In einer aktuellen Umfrage zur Bundestagswahl 2017 kommt die AfD auf ihr bestes Ergebnis seit Monaten und kann sich bei Werten um 10 Prozent festsetzten und das trotz der vereinten Anstrengung aus den Reihen der etablierten Parteien und den ihnen ergebenen Mainstreammedien.

Wie Medien und Politiker die AfD klein reden und schreiben

So fällt bei der Bildzeitung –  die in ihrer Wochenausgabe Wahlumfragen erstellt durch das INSA Meinungsforschungsinstitut  – auf, dass der Trend vom 18. Juli, der bei 10 Prozent lag nicht veröffentlicht wurde. Stattdessen druckte die Bild lieber den Sonntagsfragenchart mit Stand vom 10. Juli ab Da lag die AfD laut INSA noch bei 9,5 Prozent. Der angeblich aktuelle Wert von 9 Prozent wird sodann von den Mainstreamlern als Rekordwert verkauft.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) versteigt sich sogar in die Aussage, dass er den Nichteinzug der AfD im September in den Bundestag für möglich halte. INWT Statistiken zeigen auf, dass 99,8 Prozent der Befragten mit dem CDU-Funktionär Schäuble nicht übereinstimmen und davon ausgehen, dass die AfD im September als drittstärkste Fraktion in den Bundestag einziehen wird.

Hohes zweistelliges Ergebnis möglich

Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt von der Universität Dresden gibt laut des Münchner Merkurs zu bedenken, dass für die AfD durchaus ein hohes zweistelliges Ergebnis bei der Bundestagswahl möglich ist. Was ein Umfrageloch sei und was eine vorübergehende Schwäche, erkenne man erst im Nachhinein, so der Wissenschaftler, dem Linksextremisten wegen seiner Studien zur Pegida-Bewegung Ende März das Auto abfackelten.

Patzelt zeigte weiter auf, dass weder die für eine Partei normalen innerparteilichen Streitereien, noch die vermehrte Übernahme von AfD-Positionen in die Regierungspolitik der AfD schaden oder eine negative Entwicklung bis zur Bundestagswahl für die junge Parei haben müsse.

Ein Grund, der zum Absinken der AfD-Umfragewerte immer wieder laut und plakativ angeführt wurde, sei der angebliche Rückgang des ungeregelten Immigrationsdrucks gewesen. Obwohl die Bundesregierung alles möglich unternimmt, um das nach wie vor ungebremste  Anströmen von Immigranten nach Europa und insbesondere Deutschland herunterzuspielen und aus den öffentlich-rechtlichen Medien und somit aus dem Fokus der Bundesbürger bis zur Bundestagswahl zu verbannen, zeigt die aktuelle Nachrichtenlage das ganze verheerende Ausmaß der Merkelschen Politik und wird der AfD nur den Rücken stärken.

Beispiele, wie Mainstreammedien regelmäßig durch „Fake-News“ ein negatives AfD-Bild zeichnen:

Nachfolgend finden Sie vier Beispiele, die aufzeigen, wie  die etablierten Medien mit regelmäßigen kleineren „Unkorrektheiten“ in der Berichterstattung systematisch ein negatives Bild der AfD als angeblich ständig zerstrittener Partei erzeugen und versuchen, einen Keil zwischen unsere verantwortlichen Entscheidungsträger zu treiben.

Während unsere Pressemitteilungen in den letzten Wochen immer weniger in die Medien gelangt sind, scheut man in manchen Redaktionsstuben offenbar keine Mühen, Halbwahrheiten über die AfD zu veröffentlichen. Eine kleine Auswahl finden Sie nachfolgend:

Fake-News 1:
„Bei der Umstrukturierung der Parteizentrale wurde AfD-Wahlkampfchef Michael Büge entmachtet. […] Die AfD-Frontfrau war unzufrieden mit den von Büge verantworteten Plakatentwürfen, die sie als zu radikal empfand, erfuhr das Magazin.“
http://www.focus.de/politik/deutschland/streit-um-ausrichtung-der-afd-afd-spitzenkandidatin-weidel-findet-wahlplakate-zu-radikal-wahlkampfchef-entlassen_id_7378220.html

Richtig ist:
Herr Büge ist weiterhin Leiter des Kampagnenteams, die Plakatentwürfe stammten gar nicht von ihm.

Fake-News 2:

„Aus dem Papier geht laut der Zeitung hervor, dass ein siebenköpfiges Gremium mit dem Spitzenduo im Zentrum faktisch die Steuerung des Wahlkampfs übernommen hat. Die Spezialeinheit um Gauland und Weidel soll demnach ‚kluge Provokationen‘ entwickeln, die der AfD eine ‚erhöhte Medienaufmerksamkeit‘ verschaffen, und außerdem ‚Botschaften‘ formulieren, mit denen es gelingt, ‚das Parteiimage aufzuwerten‘.“
https://www.welt.de/politik/deutschland/article166823119/Gauland-sorgt-sich-laut-internem-Papier-um-Image-der-AfD.html

Richtig ist:
Es existiert keine siebenköpfige Spezialeinheit, welche die Steuerung des Wahlkampfs übernommen hat. Der Wahlkampf wird weiterhin zwischen Bundesvorstand, Kampagnenteam und unserer Bundesgeschäftsstelle eng miteinander abgestimmt.

Fake-News 3:

„In der Bundesvorstandssitzung von Freitag, in der Thor Kunkel seine Plakate präsentierte, lehnte Petrys Co-Chef Jörg Meuthen das Motiv vehement ab. Meuthen wollte sogar verhindern, dass das Baby-Plakat im AfD-Fanshop auftaucht, wo die Parteifreunde Material für den Wahlkampf bestellen können.“
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/frauke-petry-wahlplakat-zeigt-afd-politikerin-mit-ihrem-baby-a-1159095.html

Richtig ist:
Bundessprecher Jörg Meuthen war der Meinung, dass das Sondermotiv nicht gegen den Willen der beiden Spitzenkandidaten Alice Weidel und Alexander Gauland eingeführt werden sollte. Da diese keine Bedenken hatten, wird das Sondermotiv diese Woche im Plakatspendenshop ergänzt. Übrigens: Sobald es erhältlich ist, informieren wir natürlich an dieser Stelle darüber.

Fake-News 4:

„Seit die AfD ihrer Vorsitzenden die Spitzenkandidatur versagt und sich damit gegen Petrys Vorstellung von einer AfD als konservativer Bürgerpartei entschieden hat, verliert sie zunehmend an Rückhalt.“
http://www.tagesspiegel.de/politik/afd-wahlkampf-petry-und-ihr-baby-ein-tabubruch/20096758.html

Richtig ist:
Die Partei hat Frauke Petry die Spitzenkandidatur nicht versagt, sie hat von selbst darauf verzichtet. Außerdem ist die AfD selbstredend eine konservative Bürgerpartei. (BS)