US Eliteuniversität will männlichen Studenten die „toxische Maskulinität“ aberziehen

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Diese beiden Herren leiden anscheinend ebenfalls an toxischer Maskulinität (Foto: Pixabay)

An US Universitäten herrscht seit einiger Zeit der schiere Wahn. Der über die Jahrzehnte gepflegte linksprogressive Kulturmarxismus schlägt inzwischen voll durch, wobei sich die Universitätsverwaltungen wie es scheint in einem Wettrennen um die absurdeste Maßnahme befinden.

Von Ingmar Blessing

Nachdem andere US Hochschulen vorgeprescht sind und die Universität von New York beispielsweise einen Kurse in der „Abschaffung des Weißseins“ anbietet, die Rowan Universität die Meritokratie zur Mikroaggression erklärte und es in Kalifornien offenbar normal zu sein scheint, dass Antifaschläger sich ihre Brötchen als Lehrer und Dozenten verdienen, will nun die Princeton Universität einen „men’s engagement manager“ einstellen. Übersetzen lässt sich das in etwa mit „Dialogmanager für Männer“. Geschaffen wird diese Position für das Bekämpfen der „aggressiven Maskulinität auf dem Campus“, wie The College Fix berichtet.

Offenbar geht die Universitätsverwaltung davon aus, dass es genügend männliche Studenten an der Eliteeinrichtung gibt, die ein problematisches Verhältnis zu Gewalt, Männlichkeitsgehabe, dem Hinterherstellen von Studentinnen und Vergewaltigungen haben, weshalb nun ein zertifizierter klinischer Gewaltexperte (vermutlich eher eine Expertin) das Problem ausmerzen soll.

Dies soll in Zusammenarbeit mit einer Abteilung an der Universität namens SHARE geschehen, die sich um „Überlebende“ von sexueller Belästigung, Übergriffen, Gewalt bei Verabredungen und Stalking kümmert. Laut SHARE war im Semester 2015-2016 jede vierte Studentin Opfer eines dieser Vergehen. Ob es sich dabei um Veurteilungen, Verdachtsfälle, oder doch nur um Vermutungen handelt ist nicht bekannt.

Im Rahmen der neu geschaffenen Stelle sollen Initiativen durchgeführt werden, um „Geschlechterstereotypen“ zu bekämpfen, sowie um das Gewaltpräventionsprogramm der Universität zu erweitern, um die oftmals bemängelte „toxische Maskulinität“ auf dem Campus zu bekämpfen, wie es auf der Facebookseite der Betreiber des Präventionsprogrammes heisst.

Die Stellenbeschreibung bezieht sich dabei ausschließlich auf Männer als Täter und Frauen als Opfer, wobei mit der Stelle auch ein verpflichtendes Umerziehungsprogramm für männliche Studenten eingeführt werden soll, denen sexuelle Übergriffe vorgeworfen werden.

Ein Sprecher der Princeton Universität verteidigt die ausgeschriebene Stelle in einer Stellungnahme damit, dass andere Hochschulen vergleichbare Programme eingeführt hätten und eine „Kultur geschaffen werden soll, in der es keinen Platz für Gewalt gibt und wo sichere und gesunde Beziehungen die Norm sind“.

Laut College Fix soll mit dem seit 2013 bestehenden Gewaltpräventionsprogramm eine „gesunde Männlichkeit beworben werden,“ in deren Rahmen „toxische Maskulinität“ bekämpft wird, wobei das gesamte Programm auf der feministischen Theorie der „fragilen Maskulinität“ beruht. Nach dieser sind Männer schuld an den traditionellen Geschlechterrollen, deren Existenz als Mißstand erachtet wird.

Mit der Stelle soll auch ein Ausbildungsprogramm für Studenten entstehen, „die als Rollenvorbilder für männliche Studenten dienen sollen, um ihnen dabei zu helfen, gesunde Beziehungen und eine gesunde Männlichkeit zu entwickeln“, so die Stellenausschreibung. Für die Stelle selbst braucht es ein Master- oder Doktorgrad in Sozialer Arbeit oder Frauenstudien.

Wer sich also schon immer gefragt hat, wie man mit Gender Studies Geld verdienen kann, der hat jetzt eine Antwort. Tatsächlich ist es sogar so, dass die neuen Universitätsblockwarte in den USA teilweise sogar deutlich besser bezahlt werden als normale Professoren.

Wie die Situation in diesem Bereich in Deutschland aussieht und ob es schlimmer ist oder sehr viel schlimmer, ist aktuell nicht bekannt. Wie lange der Wahn noch anhalten wird, oder es erst noch schlimmer werden muss, bevor es wieder besser wird und ob die Universitäten ihren jetzt schon ramponierten Ruf noch retten können werden, ist ebenfalls unbekannt.