Die Globalisierung der Antifa trifft in den USA auf Widerstand

Symbolfoto: Durch Bumble Dee/Shutterstock
Linke Gewaltttäter fühlen sich auf der ganzen Welt wie zu Hause (Symbolfoto: Durch Bumble Dee/Shutterstock)

Am Dienstagabend wurde eine Lehrerin aus Berkeley verhaftet, der vorgeworfen wird, anlässlich einer Demonstration für Redefreiheit, Ausschreitungen der Antifa organisiert zu haben, wie CBS berichtet.

Von Ingmar Blessing

Yvonne Felarca wird vorgeworfen, die Ausschreitungen provoziert zu haben, an den Ausschreitungen teilgenommen zu haben und das mit dem Ziel der schweren Körperverletzung bei Demonstrationsteilnehmern.

Die fragliche Demonstration fand am 26. Juni 2016 vor dem Parlamentsgebäude von Sacramento statt. Mit ihr sollte die an amerikanischen Universitäten immer stärker durch Sprach- und Verhaltensvorschriften unter Druck stehende Redefreiheit verteidigt werden. Laut Mainstream Medien wurde die Demonstration von weißen Rassisten durchgeführt.

Felcara ist Mitglied der Aktivistengruppe „By Any Means Necessary“ („um jeden Preis“), ein Ableger der Antifa, deren Mitglieder in den Vereinigten Staaten im Dunstkreis dubioser linksextremer Parteien und Organisationen agieren. Nach den Zusammenstössen mit den Demonstranten gab Falcara sogar Fernsehinterviews, in denen sie ihre Sichtweise auf die von ihr angegriffenen Demonstranten darlegen konnte. In den Tagen nach den Ausschreitungen, als herauskam, dass sie als Lehrerin arbeitet, gab es Forderungen nach ihrer Entlassung.

Neben ihr wurden drei weitere Personen verhaftet, darunter Michael Williams, dem zusätzlich ein Übergriff mit einer tödlichen Waffe vorgeworfen wird, auch wenn die Verbindung mit dem Zwischenfall noch nicht voll geklärt ist. Ebenfalls verhaftet wurde William Planer, der sich in einem anderen Fall dafür verantworten muss, in Colorado einen Aufkleber an einer Synagoge angebracht zu haben, auf dem stand „Kampf dem Terror, greift Israel mit Atomwaffen an“.

In Kalifornien gab es im letzten Jahr immer wieder Ausschreitungen zwischen Verteidigern der Redefreiheit und dem Schwarzen Block der Antifa. Den bisherigen Höhepunkt bildeten schwere Krawallen anlässlich eines Auftritts von Milo Yiannopoulos an der Universität von Berkeley. Aufgrund der massiven Gewalt durch linksextremen Gegendemonstranten wurden in der Folge aus Protest im ganzen Land weitere Veranstaltungen zur Redefreiheit abgehalten, die dann erwartbar ebenso von der Antifa gestört wurden.

Während die Demonstrationen zur Redefreiheit in den Mainstream Medien generell als von weißen Rassisten organisiert und besucht dargestellt werden, meinen Beobachter vor Ort, dass dem nicht so ist. Weiße Rassisten machten lediglich einen kleinen Teil des breiten Spektrums an Demonstranten aus und sie werden von den übrigen Teilnehmer mitunter heftig für ihre Einstellung kritisiert.

Bereits zuvor konnte in den USA ein Antifa Mitglied des Schwarzen Blockes trotz Vermummung identifiziert werden, der in Berkeley der einem Demonstranten gefährlich am Kopf verletzt hatte. Anonyme Freiwillige im Internet, die sich lose im „/pol“ Unterforum bei 4Chan organisieren begannen nach dem gefilmten Zwischenfall mit einer systematischen Suche nach dem Täter, den sie kurze Zeit später auch finden konnten.  Bei dem Täter handelt es sich um Eric Clanton, einem Philosophiedozenten an einer Hochschule in Kalifornien. Der Mann muss sich nun wegen versuchten Mordes verantworten.

Während die Antifa in Deutschland von linken Politikern und Gewerkschaften protegiert und teilweise finanziell unterstützt wird und inzwischen sogar in Australien ein Schwarzer Block existiert, so gibt es in den Vereinigten Staaten zunehmend Widerstand gegen linksextreme Gruppen. Obwohl Black Lives Matter, eine Art Antifa für Schwarze, finanziell von George Soros aufgebaut wurde und von der Mainstream Kultur bejubelt wird, hat zumindest New Jersey Konsequenzen gezogen und den Aufstieg der Antifa in dem Bundesstaat im Keim erstickt, indem diese zur Terrororganisation erklärt wurde.

Auch die Subkultur der Hacker in den USA wechselt langsam die Seiten. Tim Pool erklärte vor zwei Tagen in einem sehenswerten Video die Entfremdung der Hacker von der politischen Linken. Während sie aufgrund ihrer antiautoritären Haltung in den vergangenen Jahrzehnten stets an der Seite der Linken standen, da es mit der Autorität einen gemeinsamen Feind gab, so kommt es seit einigen Monaten aufgrund der sich immer repressiver gebenden – und sich an der Macht befindlichen – Linken zunehmend zu Distanzierungen. Die Grenze zwischen Freund (Antifa) und Feind (vermeintlichen Rassisten) verliert ihre Kontur und, so Tim Pool, die politische Rechte beginnt, im Kulturkampf langsam die Oberhand zu gewinnen, da sich immer mehr herauskristallisiert, dass sie die Seite der Freiheit und der Vernunft vertritt.

 

Ähnlich äußert sich auch der konservative Psychologe Jordan Peterson. Er ist sogar der Ansicht, dass die politische Rechte mit Freiheit und Eigenverantwortung nun endlich etwas wertvolles hat, das sie jungen Menschen verkaufen kann. Schon seit längerem ist er ein ausgesprochener Kritiker der postmodernen linksprogressiven Agenda in Politik, Medien, Kultur und Bildung, die seines Erachtens nur dazu geschaffen wurde, die westliche Zivilisation zu vernichten.

 

Für den aufmerksamen Beobachter ist diese Stossrichtung der aktuellen Mainstream Kultur in Nordamerika genauso zu erkennen, wie in Deutschland. Während sich dort aber inzwischen eine schlagkräftige Gegenwehr entwickelt hat und Konsequenzen ob der kriminellen Umtriebe von Antifa und Co. gezogen werden, so stellt sich in Bezug auf Deutschland die Frage: Wo ist die deutsche Gegenkultur, wo ist unser Jordan Peterson und wann wird die Antifa endlich öffentlich zu dem erklärt, was sie ist? Eine terroristische Vereinigung!