Iran: Gefängnis und Stockschläge für Christen

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Im Irak strengstens verboten: Alkohol (Foto: Durch Africa Studio/Shutterstock)

Im Iran ist eine Gruppe Christen zu hohen Gefängnisstrafen und Stockschlägen verurteilt worden, weil sie während der Heiligen Messe Kommunionswein getrunken hatten.

Pastor Yousef Nadarkhani, Mohammadreza Omidi, Yasser Mossayebzadeh und Saheb Fadaie wurden jeweils zu 10 Jahren verurteilt weil sie damit die „nationale Sicherheit gefährdet“ hätten.

Alkohol ist unter dem Gesetz der Scharia im Iran streng verboten, doch es wird davon ausgegangen, dass das „private Trinken“ in den eigenen vier Wänden bei den 80 Millionen Iranern weit verbreitet und beliebt ist.

Die Behörden werfen den Männern die Verbreitung von „Hauskirchen“ und die Unterstützung der „zionistischen Christen“ vor.

Omidi, Mossayebzadeh and Fadaie waren zusätzlich zur öffentlichen Auspeitschung verurteilt worden, wogegen sie Einspruch erhoben haben. Ihnen blühen jeweils 80 Stockschläge vor Publikum. In der Regel wird das Opfer nach bereits 8 Schlägen vor Schmerzen ohnmächtig.

Wann sie in die Bewußtlosigkeit geprügelt werden, steht noch nicht fest. (MS)