„Bild“ und „ARD“ – Die Totengräber des deutschen Journalismus

Wenn die Not am Größten, ist die ARD am nächsten… Diese Phrase ist international, gibt’s sogar auf Englisch, Polnisch. Natürlich immer mit GOTT nach dem Komma … Immerhin: Fast gottgleich stürzten sich Mittwoch Abend die ERSTEN nach dem beschissenen Fußballspiel im ZWEITEN (8,4 Mio, 27 %) in die „Nervöse Republik“ (1,12 Mio Zuschauer, 6,9%). Dokumentation: „Ein Jahr Deutschland“. Seufz? Ja! Und viel Gähn! Vor allem einen unfaßbar bescheuerten Kaischi Diekmann, der tatsächlich auch auf Nachfrage darauf BESTAND und GESTAND:Wir berichten nicht über die AfD, wir bekämpfen sie!

Von Peter Bartels

Gut, der Mann ist heute kein Journalist mehr. Er ist nur noch Berater bei UBER. Das ist dieser US-Privat-Taxen-Unternehmer, der gegen heftigsten Protest auch in Deutschland zum halben Preis fahren will. Der Totengräber von BILD soll neuerdings helfen, die UBER-Reifen aufzupumpen, damit die Räder auch hierzulande endlich für den UBER-Sieg rollen. Aber der Mann w a r mal Journalist. Jedenfalls behauptete er das immer. Der Herrr Kohl, der ihn einst in Bielefeld „entdeckte“, glaubte ihm, war sogar sein Trauzeuge. Friede Springer offenbar auch. Schließlich ließ sie ihn ja 15 Jahre lang die einst über 5 Mio große BILD-Zeitung auf weniger als 1,8 Mio verbuddeln. Totengräber halt. Dieser Kaischi war aber noch BILD-Chef, als die ARD ihn nach 53:20 Minuten in ihrer Aktuellen Doku ums Wort bat. Kaischi, schick unrasiert, weißes Slimline, im Hintergrund das riesige BILD-Logo, das den letalen Zustand des einst so großen Blattes künstlerisch brutal wiedergibt…

Dabei hatte der ARD-Reporter ihm eine fast wertfreie Frage gestellt: „Wie berichten Sie über die AfD?“ Und Kaschi fing auch journalistisch fast korrekt an, sagte, mit lässig überschlagenem Bein:“ Wir berichten … ähhh … kritisch über die AfD … ähhh…“ Und dann kam’s:“Ähhh… weil wir das GEFÜHL haben…ähhh … dass hinter der … ähhh… AfD gefährlicher… Antisemitismus steht…“.

GEFÜHL! Der Totengräber hat das GEFÜHL. Er weiß nix. Aber weil er das GEFÜHL hat, m u ß BILD gar nicht erst recherchieren. Postfaktisch, gefühlt also, reicht!! Der ARD-Reporter scheint nicht so recht zu glauben, was er hört, fragt sicherheitshalber noch mal nach, baut fast eine goldene Brücke: „Sind Sie Journalist oder Aktivist?“ Schiebt dann hörbar verdattert nach: “Bislang war ich der Meinung, Journalisten berichten, kämpfen nicht…“

Kaischi merkt nichts, macht auf lässig, breitet kurz die Ärmchen aus: “Wir haben kein Problem damit, gegen Antisemitismus zu kämpfen … oder, Refugees Welcome … wir haben letztes Jahr für die, die zu uns kommen, gekämpft, dass sie offen und freundlich und mitmenschlich empfangen werden… Es gibt ja diesen Satz von Hanns Joachim Friedrichsen: Ein Journalist macht sich mit keiner guten Sache gemein…Diesen Satz hab ich schon immer für falsch gehalten.“

Schnitt! Der leider verstorbene Anchormann der ARD-Tagesthemen, Hanns Joachim hieß nicht FriedrichSEN, sondern schlicht Friedrichs. Und sein berühmter Satz, den heute jede ordentliche Journalistenschule lehrt, wird von Wikiquote („überprüft“) so für die Ewigkeit bewahrt:“Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache – auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört.“

Da Hajo Friedrichs 5 Jahre bei der BBC in London gelernt und gearbeitet hatte, Kaischi Diekmann nur die SPRINGER-JOURNALISTENSCHULE besuchte, muß man sich weder über das eine, noch das andere wundern. Auch nicht darüber, warum Kaischi 2015 seine Redakteure „5 Gründe“ lang nötigte zu schreiben, warum das Millionenheer von Merkels Flüchtlingen Facharbeiter, Ingenieure und Ärzte waren, die mal unsere Rente verdienen würden. Er sah nicht, was alle sahen – 80 Prozent stramme, gesunde MOSLEM-Macker in H&M-Klamotten und Smartfon am Ohr. Er druckte BILD auf Arabisch, als selbst die grünsten GRÜNEN längst wußten, dass die meisten nicht lesen konnten, weil sie Analphabeten sind.

Nicht mal darüber muß man sich wundern, was ein früherer BILD-Reporter (heute Harry Haller) zu Kaischis UBER-Karriere hiermit exklusiv für JOUWATCH enthüllt: “Letztes Jahr ließ Kaischi seinen Wirtschaftschef Jan Schaefer (jetzt FOCUS) nach LA jetten zum EXLUSIV-Interview mit dem UBER-CEO. Einen Tag hin, nächstenTag zurück. Tanit (Kaischi frühere Vorzimmerdame und spätere BILD-Chefin) soll not amused gewesen sein …

Tja, immer diese Scheißgespenster aus der Vergangenheit. Solche Sorgen müssen sich die HerrInnen der ARD natürlich nicht machen:“Brexit, Trump, AfD, „Volksverräter“-Rufe, Fake-News. Die politische Klasse Deutschlands steht mächtig unter Druck. Auch Journalisten erleben einen Umbruch. Der Film hat einige der wichtigsten Protagonisten ein Jahr lang beobachtet.“ So heißt es im Vorspann.

To whom it may concern: Der dicke SPD-Gabriel zeigt den Stinkedfinger, die SPD-Sprecherin ekelt sich. Und Frauke Petry verteidigt Bernd Höcke… Ehrlich!! Eigentlich hätte die „Nervöse Republik“ eine Wiederholung verdient. Zur besten Sendezeit. Weil sie alles und jeden entlarvt. Auch sich selbst…

Foto: Sceenshot/ Video

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