Darf die AfD keine Plakatwerbung mehr machen?

Es wird wirklich alles versucht, um die AfD daran zu hindern, ihre demokratischen Grundrechte wahrzunehmen. Ein Fall aus Nürnberg zeigt, wie antidemokratisch manche Bürger dabei agieren:

Plakate der AfD sorgen für Wirbel: Bürger fragten im Liegenschaftsamt nach, ob man die Aktion nicht unterbinden kann.

„Unsere Mitarbeiterin ist den ganzen Vormittag schon mit Telefonaten beschäftigt“, sagt Wolfram Gäbisch, stellvertretender Leiter des Liegenschaftsamts. Der Grund: Die Alternative für Deutschland (AfD) hat am Ring Plakate mit Sprüchen in deutscher und arabischer Sprache aufgestellt wie „Zwangsheirat ist lebenslange Haft“, „Genitalverstümmelung ist ewige Folter“, „Kopftuch bei Kindern ist Freiheitsberaubung“ oder „Nur Feiglinge schlagen Frauen“.

Passanten vermuten, dass mit den Aufschriften Stimmung gegen Flüchtlinge gemacht werden soll: „Die Plakate sind sehr eindeutig auf Ausgrenzung angelegt, das ist gegen die Menschenwürde gerichtet“, meint eine Zeitungsleserin…

…Die Plakate machen auf eine AfD-Veranstaltung mit der Kurdin Leyla Bilge aufmerksam, die schon öfter bei der Partei aufgetreten ist. Sie spricht am 23. März über „Frauen- und Kinderrechte“. Unbekannte haben bereits etliche der Pappe-Ständer entlang des vielbefahrenen Rings zerstört.

http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/25-afd-plakate-sorgen-in-nurnberg-fur-arger-1.5890729

Interessant oder? Da will eine Kurdin deutsche Bürger über islamische Foltermethoden aufklären und die „Passanten“ beziehen das auf die so genannten Flüchtlinge. Was ja eigentlich kein gutes Bild von diesen Menschen zeigt.

Auch in Köln soll der AfD die Werbung verwehrt werden. Die „Bild“ vermeldet stolz: „Diese Stimmungsmache ging in die Hose…“ Angeblich ließ die AfD unerlaubt, weil noch vor offiziellem Wahlkampfbeginn, Wahlplakate mit mehreren Motiven in Köln aufhängen. Angeblich ausschließlich rund um das große Hotel am Rhein, wo im April der umstrittene Bundesparteitag der AfD stattfinden wird. Die Aktion wurde nach einem Tag gestoppt – vorerst! Aktuell prüfen das städtische Rechtsamt und das Ordnungsamt, ob es sich wirklich bereits um Wahlwerbung zur NRW-Landtagswahl am 14. Mai gehandelt haben soll.

Natürlich wie fast immer eine glatte Lüge. „Die AfD ist im Recht!“, meint der Kölner AfD-Fraktionsvorsitzende Roger Beckamp, der rein zufällig auch für den NRW-Landtag kandidiert.

Hier seine Erklärung: