„Bahnschubser“ wieder in Freiheit

Soll einer noch sagen, in Deutschland gebe es keine Rassen-Justiz. Dieser Vorfall belegt das Gegenteil:

Ein Mann wurde von einem Marokkaner und einem Libyer vor die S-Bahn gestoßen. Es war eine Woche, in der es an keinem einzigen Tag  keinen Vorfall mit unseren Bereicherern gab. Beispiel, Zitat: „Ein 40-Jähriger ist am Haltepunkt Dresden-Zschachwitz von zwei Männern attackiert und auf die Gleise geschubst worden. Eine S-Bahn musste eine Gefahrenbremsung einleiten (…) Gegen 4.45 Uhr stieg ein 40-jähriger Mann aus der S-Bahn aus und wurde dabei von zwei Personen verfolgt, die anschließend Feuer für ihre Zigaretten verlangten.
Als der Angesprochene dieser Aufforderung nicht nachkam, attackierten die beiden Männer den Reisenden. Ein Täter warf das Fahrrad des Geschädigten gegen ihn, woraufhin der Mann auf die rund einen Meter tiefer liegenden Gleise stürzte. Im Anschluss versuchte er, wieder mit seinem Fahrrad auf den Bahnsteig zu gelangen. Daran wurde er von einem der Angreifer mit Fußtritten gehindert (…) Die Beamten konnten die beiden Tatverdächtigen, einen 23-jährigen Marokkaner und einen 27-jährigen Libyer, im Zuge ihrer Fahndungsmaßnahmen in einer nachfolgenden S-Bahn vorläufig festnehmen (…) Bei dem Libyer wurden Betäubungsmittel (vier Haschischstücke á 5 Zentimeter) aufgefunden und sichergestellt. Beide Personen benutzten die S-Bahnen ohne Fahrscheine.“

http://m.sz-online.de/nachrichten/mann-vor-s-bahn-gestossen-3638344.html

Es kommt aber noch besser: Die Dresdener Staatsanwaltschaft lässt den „Bahnschubser“ (das klingt so niedlich, als hätten sie die Bahn geschubst…) wieder laufen. Sie ermittelt nun wegen Eingriffe in den Bahnverkehr und wegen gefährlicher Körperverletzung. Ich meine: Wenn man jemanden auf die Gleise stößt und ihn beim Herannahen eines Zuges am Verlassen der Gleise hindert, dann ist das ein erstklassiger Mordversuch

https://www.tag24.de/nachrichten/dresden-sbahn-zschachwitz-maenner-mann-gleise-schubsen-treten-staatsanwalt-laesst-laufen-228797

Michael Klonovsky kommentiert das so:

Noch nicht hinreichend gewürdigt beim beifälligen Bebrummeln der Buntwerdung unseres langweiligen Landes ist ein neues Willkommensdankspiel, das an Bahngleisen stattfindet, für einen der Mitspieler sogar auf dem Bahngleis. Immer öfter werden neuerdings Menschen, die schon länger hier leben, von Männern, die noch nicht lange (wenngleich womöglich dennoch schon viel zu lange) hier leben, auf Bahngleise „geschubst“ (nicht etwa „gestoßen“). Sogar in Pegida-Land, wo sonst Dunkelsachsen mit ihrer Fremdenfeindlichkeit täglich Gassi gehen:  „Am frühen Freitagmorgen hat es am Haltepunkt Dresden-Zschachwitz eine körperliche Auseinandersetzung zwischen drei Männern gegeben“, meldet die Sächsische Zeitung. „Gegen 4.45 Uhr stieg ein 40-jähriger Mann aus der S-Bahn aus und wurde dabei von zwei Personen verfolgt, die anschließend Feuer für ihre Zigaretten verlangten. Als der Angesprochene dieser Aufforderung nicht nachkam, attackierten die beiden Männer den Reisenden. Ein Täter warf das Fahrrad des Geschädigten gegen ihn, woraufhin der Mann auf die rund einen Meter tiefer liegenden Gleise stürzte. Im Anschluss versuchte er, wieder mit seinem Fahrrad auf den Bahnsteig zu gelangen. Daran wurde er von einem der Angreifer mit Fußtritten gehindert. Parallel zu den körperlichen Attacken fuhr die S-Bahn in Richtung Dresden in den Haltepunktbereich ein. Der Lokführer bemerkte die Auseinandersetzung und leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Der Zug kam nur wenige Meter vor dem Geschädigten zum Stehen. Die beiden Angreifer flüchteten.“

Die Bundespolizei konnten die Tatverdächtigen, einen 23-jährigen Marokkaner und einen 27-jährigen Libyer, dingfest machen. Beide Täter waren bereits „polizeibekannt“. Wir empfehlen nächtlichen Bahnreisenden eine „mürrische Indifferenz“ (Herfried Münkler).

http://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain