5 Lügen über „Breitbart“ schnell widerlegt

Die amerikanische News-Website „breitbart.com“ ist hierzulande seit Monaten in aller Munde. Die konservativen US-Blogger und Journalisten sollen durch ihre Öffentlichkeitsarbeit nicht nur Donald Trump ins „Weiße Haus“ gehievt haben, sie planen angeblich auch einen eigenen Ableger ihrer Seite hier bei uns in Deutschland. Die Wut über Ersteres ist groß, die Panik vor Zweitem ist gigantisch. Nicht nur deutsche Journalisten fürchten sich vor der wortgewaltigen Konkurrenz aus den vereinigten Staaten, auch Privatleute aus der Internet-Community setzen alles daran, es den Amerikanern so schwer wie möglich zu machen, hier bei uns Fuß zu fassen.

Von Boris T. Kaiser

Die Methoden der Breitbartgegner sind bisweilen ziemlich zweifelhaft. So versuchen Netzaktivisten, die Gründung einer deutschen Version von breitbart.com unter Anderem dadurch zu verhindern, dass sie sich deutsche Breitbartdomains in den verschiedensten möglichen Wortkombinationen vorab sichern, so dass diese für die Macher der original Breitbartseite nicht mehr zur Verfügung stehen. In wie weit dies zulässig ist, wird wohl früher oder später ein Gericht entscheiden müssen. Auch finanziell will man den deutschen Breitbartableger möglichst schon im Keim ersticken. Nicht zuletzt, um deutsche Firmen, die auf breitbart.com werben, unter massiven Druck zu setzen, hat der Meinungsfreiheitsfeind Gerald Hensel einst die Aktion und den gleichnamigen Hashtag #KeinGeldFürRechts ins Leben gerufen. Deutsche Verlage sehen diesen Kampf gegen einen potentiellen neuen Konkurrenten aus Amerika natürlich mit Wohlwollen und liefern nur allzu gerne Munition in Form von massiven Vorwürfen gegen die Website. Viele dieser Vorwürfe sind, obgleich sie immer und immer wieder wiederholt und voneinander abgeschrieben werden, allerdings schlichtweg Falschbehauptungen. Dass diese noch nicht einmal sonderlich schwer zu widerlegen sind, soll im Folgenden bewiesen werden.

Behauptung: Breitbart ist antisemitisch

Dies ist wohl die am häufigsten auftauchende Falschbehauptung über die Seite. Die Abundanz dieses Vorwurfs muss vor allem auch deshalb verwundern, weil er am leichtesten zu widerlegen ist. Man könnte es sich hier ganz einfach machen und darauf verweisen, dass der Gründer und von den Machern der Website bis heute ikonenhaft verehrte Andrew Breitbart selbst Jude war. Kritiker könnten hier aber nicht ganz zu Unrecht anmerken, dass dies als Argument ein wenig dünn ist. Auch Jesus war schließlich Jude, was seine christlichen Anhänger später nicht davon abgehalten hat, Antisemiten zu werden.

Man sollte sich deshalb einmal genau anschauen, woher der Vorwurf des Antisemitismus kommt. Der meistzitierte Breitbart-Artikel in diesem Zusammenhang ist jener, in dem der Politiker Bill Kristol als „abtrünniger Jude“ bezeichnet wird. Was nur selten erwähnt wird, ist, dass der Verfasser des Textes David Horowitz selbst Jude ist. Mit der provokanten Formulierung kritisierte dieser die Distanzierung des Republikaners Kristol von Donald Trump im US-Wahlkampf. Horowitz vertrat in seiner Streitschrift die Meinung, dass dieser damit die Sicherheit Israels gefährdet habe, da Trump einer der wenigen war, der, entgegen des politischen Mainstreams, das Atomabkommen mit dem Iran kritisiert hatte. Auch viele weitere, angeblich antisemitische, Artikel stammen von jüdischen Autoren und fast immer ging es in diesen um israelkritische oder israelfeindliche Juden aus Politik und Kultur. Breitbart war und ist 100 prozentig pro Israel und betreibt sogar ein eigenes Büro in Jerusalem.

Es gibt da noch die Vorwürfe, der langjährige Breitbartboss und heutige Chefstratege von Donald Trump, Stephen Bannon, habe sich dagegen verwahrt, dass seine Kinder mit Juden zusammen auf eine Schule gehen. Diese Aussage stammt allerdings von Bannons Exfrau; wer die juristischen Scheidungs- und Sorgerechtskriege in den USA kennt, wird sie daher sehr genau einzuordnen wissen. Der Behauptung der Exfrau stehen etliche Aussagen von jüdischen Konservativen entgegen, die Stephen Bannon sehr genau kennen und ihn entlastet haben. Natürlich wurden diese (wenn überhaupt) deutlich weniger zitiert als die der wütenden Ex-Ehefrau. Wem all das nicht reicht, dem sei nochmals empfohlen, die unzähligen proisralischen Artikel die zu lesen, die er als Breitbartchef verantwortete.

Behauptung: Breitbart ist homophob

Auch hier gibt es eine Formulierung, die in fast allen Anti-Breitbart-Artikeln auftaucht. Homosexuelle, so heißt es, wurden in der Vergangenheit auf „Breitbart“ gerne mal als „Schwuchteln“ bezeichnet. Nun, das stimmt. Aber auch hier hilft mitunter der Kontext bei der Einordnung. Leitender Redakteur der „schwulenfeindlichen“ Nachrichtenseite war bis kürzlich ein bekennender Homosexueller. Milo Yiannopoulos ist einer der schillerndsten Stars der libertär-konservativen Szene. „Mio“, wie seine Fans ihn nennen, ist nicht nur extrem extrovertiert, er ist auch ein entschiedener Gegner der Political Correctness. Im Kampf gegen diese tourt er seit 2015 unter dem Titel „The Dangerous Faggot Tour“ (Auf deutsch: „Die Tour der gefährlichen Schwuchtel“) mit seinen Vorträgen durch die US-amerikanischen Unis. „Journalisten“ lügen also nicht, wenn sie über die Verwendung des Wortes „Schwuchtel“ in Breitbart-Kreisen berichten, sie reißen das Wort nur in sinnentstellender Weise aus jeglichem Kontext. Einen schwulen Autoren und die von ihm verantwortete Internetseite für die Verwendung des Begriff „Faggot“ ohne jeglichen Hinweis auf die Person und den ironischen Unterton der Formulierung zu brandmarken, ist journalistisch in etwa so redlich, als würde man die Mitglieder der legendären Rap-Crew „NWA“ (Niggaz Wit Attitudes) für die Bezeichnung „Niggaz“ als Rassisten abstempeln, ohne auch nur in einem Satz zu erwähnen, dass die Mitglieder der Gruppe allesamt schwarz waren.

Behauptung: Breitbart ist rassistisch

Die Behauptung, Breitbart sei rassistisch, beruht wohl im Wesentlichen auf zwei Tatsachen: Zum Einen auf der betont islamkritischen Ausrichtung des Meinungsmediums, hier prangerte der ehemalige Redaktionsleiter Milo Yiannopoulos beispielsweise immer wieder die Kriminalisierung von und die Gewalt gegen Homosexuelle in der islamischen Welt an. Auch der islamische Antisemitismus oder die sexuellen Übergriffe durch Moslems auf Frauen und Mädchen wie in Köln und anderswo sind immer wieder Thema auf breitbart.com. Nun sind das eigentlich alles Dinge, die jeder freie Journalist kritisieren sollte, auch ist der Islam noch immer keine Rasse, sondern eine Weltanschauung, leider hat sich beides bei den hiesigen Journalistendarstellern noch nicht umfänglich herumgesprochen.

Der zweite Grund, warum Breitbart in Deutschland und auch bei vielen Amerikanern als rassistisch gilt, ist, dass sie als erklärtes Oppositionsmedium jahrelang einen Präsidenten kritisiert haben, der nun einmal zufällig schwarz war. Für nicht wenige ist jede Kritik an einem Schwarzen rassistisch und eine Form von „White Supremacy“, selbst dann, wenn dieser Schwarze der mächtigste Mann der Welt ist.

Wie weit dieser Beschützerreflex gegenüber einem dunkelhäutigen Präsidenten bei vielen doch eigentlich zur kritischen Berichterstattung berufenen Journalisten geht, zeigt eine Episode, die sich während der Zeit der „Tea Party Movement“ ereignet hat und die Andrew Breitbart zu Lebzeiten enthüllt und immer wieder gerne erzählt hat:

Der Nachrichtensender „MSNBS“ brachte damals einen ausführlichen Bericht über die Bewegung, in dem man den Rassismusvorwurf gegen die Gruppierung auch damit unterstrich, dass dort bewaffnete Weiße aufmarschieren würden, um gegen einen schwarzen Präsidenten zu demonstrieren. Auf einem der Belegbilder war in dem MSNBS-Bericht nur der waffenumgürtete Körper, aber nicht der Kopf des Waffenträgers zu sehen. Andrew Breitbart veröffentlichte das ganze Bild, welches zeigte, dass der Demonstrant mit der Waffe ein afroamerikanischer Unterstützer der Tea-Party-Bewegung war. Es gibt viele solche Geschichten, mit denen Andrew Breitbart immer wieder enthüllte, wie undifferenziert „liberale“ Propagandisten und Interessengruppen den Rassismusvorwurf als Totschlagargument einsetzten und es dabei mit der Wahrheit oft nicht so genau nahmen. So wie jene, in der der legendäre schwarze Bürgerrechtler und Politiker der Partei der Demokraten, John Lewis, behauptete, er habe bei seiner Stippvisite bei der „Tea-Party“ 15 mal, von 15 verschiedenen Personen das „N-Word“ zugerufen bekommen. Andrew Breitbart hat Videos veröffentlicht, die zeigten, dass das Wort „Nigger“ auf dem gesamten Weg des Politikers an der Menge vorbei kein einziges mal gefallen ist. Aber nicht nur das. Der Begründer von breitbart.com war sich seiner Sache sogar so sicher, dass er eine Belohnung von 100.000(!) Dollar auslobte für ein Video, in dem auch nur einmal der rassistische Begriff von einem der Demonstranten zu hören sei. Er musste das Geld nie zahlen, denn niemand war in der Lage, ein solches Video zu liefern.

Lügen, Verdrehungen und das Weglassen von Details sind es, auf der auch die Rassismus-Beschuldigungen gegen die Breitbart-Website beruhen. Es gab übrigens tatsächlich einen rassistischen Blogger, der einen Beitrag für Breitbarts Seite „biggovernment.com“ geschrieben hat. Einen gewissen Kevin Pezzi. Als Andrew Breitbart von dessen Aussetzern auf anderen Seiten erfahren hat, hat er sofort jede Zusammenarbeit mit ihm beendet und sogar den unproblematischen Artikel auf seiner Seite entfernt. Auch an vielen anderen Stellen haben sich sowohl Andrew Breitbart wie auch Milo Yiannopoulos immer wieder von Rassismus und rassistischen Fans distanziert.

Für die Breitbartseite schreiben heute konservative schwarze Autoren und Autorinnen wie Jerome Hudson oder Sonnie Johnson. Aber all das kann die Kritiker nicht abhalten, die Seite als rassistisch zu brandmarken. Dass Breitbart auch von der „Black-Lives-Matter“-Bewegung, der die Breitbartmacher ihrerseits nicht ganz zu Unrecht Rassismus und Extremismus vorwerfen, angegriffen wird, kommt vielen da gerade recht.

Behauptung: Breitbart ist Ultrarechts und sexistisch:

„Journalisten“, die sich nicht allzu eingehend mit der Materie, über die sie schreiben, beschäftigen wollen oder sich vielleicht manchmal sogar so gut darin auskennen, dass sie wissen, dass sich die Rassismus- und Antisemitismusvorwürfe nachweislich nicht aufrechterhalten lassen, greifen gerne zu der etwas allgemeineren Pauschalformel: „Breitbart ist ultrarechts.“ Hier kommt es immer auf die Perspektive an. In einer typisch deutschen Redaktionskonferenz wird sicherlich tatsächlich keiner auch nur annähernd so weit rechts sitzen, wie irgendjemand in der Breitbartredaktion. Auch haben Breitbartnews nicht nur Angela Merkel immer wieder scharf für ihre EU- und Flüchtlingspolitik kritisiert, sondern stehen unverkennbar sehr weit rechts von der Partei, die die Kanzlerin aus der CDU gemacht hat. Aber ist das ultrarechts? Viele politische Ansichten, die die Redaktion vertritt, wie der Forderung nach sicheren Grenzen oder konsequenter Abschiebung illegaler Einwanderer, galten in Deutschland lange Zeit als klassisch konservativ. In vielen anderen Ländern tun sie das im Übrigen bis heute. Eine Redaktion, deren Besetzung aus Juden, Homosexuellen und Menschen mit den verschiedensten Hautfarben und kulturellen Backgrounds besteht, dafür pauschal als ultrarechts oder rechtsextrem zu brandmarken, macht nur ein weiteres Mal überdeutlich, wie weit die meisten Meinungsmacher mittlerweile nach links gerückt sind. Zwar hat auch Steve Bannon Breitbart vor langem einmal als „Plattform für die Alt-Right-Bewegung“ bezeichnet, er hat aber immer eine klare Trennlinie zu deren rassistischen, antisemitischen und homophoben Elementen gezogen, die er mit den extremistischen Flügeln innerhalb der politischen Linken verglich, mit denen offenkundig die wenigsten Linken ein Problem haben.

Der Sexismusvorwurf geht wohl zu einem großen Stück auch auf die Kappe des kürzlich ausgeschiedenen Redaktionsleiters Milo Yiannopoulos. Dieser befindet sich in einer Art Meinungskrieg mit den modernen Feministinnen. Yiannopoulos, der sich selbst mehr als Entertainer denn als Journalist versteht, schießt immer wieder, auf oft sehr sarkastische Weise, in Richtung der Feministinnen. Eine seiner „Grundaussagen“ lautet: „Feminism is Cancer“. In Internetumfragen fragt er die User gerne mal, ob es ihnen lieber wäre, wenn ihre Tochter Krebs oder Feminismus hätte? Man muss vielleicht Brite sein, oder zumindest dem britischen Humor sehr zugeneigt sein, um das lustig zu finden, es zeigt aber in jedem Fall, wie ernst gemeint Milos Kampf gegen die westliche Frauenbewegung in weiten Teilen ist.

Völlig ernst gemeint und zurecht kritisieren er und auch die heutigen Breitbartverantwortlichen die mit unter bizarren Entwicklungen innerhalb des westlichen Feminismus. Wenn Frauen hierzulande oder in den USA mit blanken Brüsten gegen eine herbeifantasierte westliche „Rape-Culture“ oder gegen den Sexismus eines Donald Trumps demonstrieren und dabei „Allahu Akbar!“ kreischen, um sich mit den muslimischen Einwanderern und deren Kultur zu solidarisieren, kann man sie dafür gar nicht hart genug kritisieren und verhöhnen.

Behauptung: Breitbart verbreitet „Hate Speech“ und „Fake News“

All die bisher widerlegten Lügen über Breitbart fassen Kritiker unter den Modebegriffen „Hate Speech“ und Fake News“ zusammen. Beides, so hört und liest man immer wieder, würde die Seite massiv verbreiten.

Nun gab es auf der konservativen US-Nachrichtenseite sicherlich die ein oder andere Meldung, die sich im Nachhinein als so nicht ganz haltbar erwiesen hat. Diese gibt und gab es aber bei nahezu jeder Zeitung. Im analogen Zeitalter nannte man so etwas eine Falschmeldung oder eine Ente. Es gibt auf Breitbart auch immer wieder News, die etwas aufgebauscht wirken oder in Teilen auf Spekulationen beruhen, wie zuletzt die Berichterstattung über den angeblichen Abhörbefehl von Barack Obama. Aber wo gibt es die nicht? Wer wissen will, wie aufgebauschte Meldungen und aufmerksamkeitsheischende Überschriften in Zeiten des „Clickbaiting“ aussehen, muss nur einmal die Facebookseite der „Huffington Post“ abonnieren.

Eine der „Fake-News“, die in Zusammenhang mit Breitbart immer wieder zitiert wird, ist die Behauptung, Breitbart habe berichtet, dass nach 9/11 in New Jersey tausende Moslems über den Fall der Twin Towers in New York gejubelt haben. Auch diese Nachricht hat es auf Breitbartnews in dieser Form nie gegeben. Was es gegeben hat, ist ein Bericht über Donald Trump und dessen Behauptung, er habe tausende Moslems über den islamistischen Anschlag jubeln sehen. Der Artikel geht den Aussagen Donald Trumps auf den Grund und bemüht sich, diese teilweise zu rechtfertigen.

http://www.breitbart.com/big-journalism/2015/12/01/7-pieces-of-documentation-that-vindicate-trumps-claim-of-911-muslim-celebrations/

Fakt ist: Es haben sich rund um den Globus mehr als nur ein paar tausend Moslems über die Anschläge am 11. September 2001 gefreut. Das belegen nicht nur etliche Fernsehbilder aus der ganzen Welt, das weiß auch jeder, der viele Muslime persönlich kennt.

Es gibt auf Breitbart wohl nicht mehr „Fake-News“ als in vielen anderen News-Formaten. Im Gegenteil: Die Redaktion geht häufig sogar Falschbehauptungen anderer Medien auf den Grund.

Zuletzt sah sich der aus einer muslimischen Familie stammende Journalist Raheem Kassam im Zusammenhang mit dem #LastNightInSweden-Skandal in Schweden um, um zu belegen, dass in Schweden doch nicht alles so rosig aussieht, wie es viele Vertreter der Mainstreammedien in ihrer Kritik an Trump suggeriert haben.

Im Gegensatz zu noch so verrückten Texten über eine angebliche westliche „Rape Culture“, gilt das Schreiben über Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe durch Asylsuchende und Migranten aus dem islamischen Kulturkreis auch nach der Silvesternacht von Köln für viele immer noch als rassistische Hetze. Genau wie die Thematisierung der in gestiegenen Kriminalität in vielen weiteren Bereichen. Die bloße Benennung von Fakten ist aber weder Rassismus noch Hetze. Im Gegenteil; gerade das Verschweigen oder die Beschönigen der Realität, die die Bürger in ihrem Alltag erleben, hat wesentlich zur Spaltung der Gesellschaft und dem tiefen Misstrauen der Bürger gegenüber den Altmedien beigetragen. In Deutschland haben sich viele Menschen lange Zeit an diese Form der politischen Überkorrektheit gewöhnt. In den USA galt vieles von dem, was heute „Hate Speech“ sein soll, früher als „Free Speech“. Diese ist für einen beachtlichen Teil der freiheitsliebenden Amerikaner eine heilige Kuh, die sie nicht zu schlachten bereit sind.

Was bleibt?

Breitbart ist eine durchaus kontroverse und äußerst streitbare Nachrichtenseite. Sie ist schrill, laut und behandelt auch komplizierte politische Fragen in boulevardeskem Stil. Diese Art und Weise der Berichterstattung kann man mögen oder nicht, sie unterscheidet sich aber nicht wesentlich von der britischen „The Sun“ oder deutschen Boulevardmedien wie Bild, Express, BZ und Hamburger Morgenpost. Die politische Ausrichtung ist sicherlich eine andere als in den meisten deutschen Redaktionen. Dies könnte der Meinungsvielfalt hierzulande aber durchaus gut tun. In diesem Sinne könnte ein deutscher Ableger von Breitbar-News sogar eine echte Bereicherung der in den letzten Jahren sehr einseitig gewordenen hiesigen Presselandschaft darstellen. Vor diesem Meinungsgegengewicht muss sich nur fürchten, wer für seine Haltung keine guten Argumente hat.

Foto: Michael Vadon/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

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