WDR: Die AfD gehört zu Deutschland

Redakteur Golo Schmidt hat am Freitag mit seinem Kommentar zur AfD im Morgenecho bei WDR 5 einen wichtigen Diskussionsbeitrag zur Versachlichung des Umgangs mit dieser neuen Partei geleistet. Abseits von hyperventilierenden Empörungstiraden und faktenfreien Diffamierungen setzt er sich ernsthaft mit den von der AfD vorgebrachten Themen auseinander und erkennt, dass sich diese nicht im luftleeren Raum gebildet haben, sondern von breiten Bevölkerungskreisen geteilt werden. Seiner Meinung nach zwinge die AfD die etablierten Parteien zum Diskurs über Themen, die bisher als tabuisiert galten. Und wenn die AfD Nichtwähler zur Wahl bringe, die sich bisher von den anderen Parteien “nur noch gegängelt und belehrt oder missachtet fühlen”, könne die Demokratie davon ja keinen Schaden nehmen.

Von Michael Stürzenberger

Auszüge aus dem Text von Golo Schmidt:

Die AfD gehört zu Deutschland. Sie macht Sinn. Wenn Petry, Gauland und Co auf Asylbetrug und Klau-Kinder schimpfen, auf Gender-Gaga, Sprachpolizei und Öko-Wahn, dann greifen sie nichts aus der Luft, sondern sprechen aus, was sich in vielen Ecken des Landes nach und nach aufgestaut hat: Ärger, Frust, Ängste.

Es gibt sie eben unter deutschen Dächern: Menschen, die die Nase voll haben von ökosozialer Bevormundung und rotgrüner Zwangsbeglückung. Menschen, die sich an die Wand gedrückt fühlen von moralingetränkter Überheblichkeit. Menschen, die den Bekundungen islamischer Friedfertigkeit misstrauen, weil sie in den Nachrichten ganz andere Geschichten hören – von sexistischen Attacken bis zum islamistischen Attentat.

Hier sein gesamter hochinteressanter Kommentar. Dass dieser Beitrag ausgerechnet vom WDR veröffentlicht wird, zeigt, dass sich die AfD so langsam aus dem Schmuddelkind-Dasein herausarbeitet. Um diese Entwicklung nicht zu gefährden, ist es enorm wichtig, dass sich diese Partei ausschließlich auf die aktuellen wichtigen Themen konzentriert.

Eine umfassende sachliche und unaufgeregte Aufarbeitung der Geschichte muss aus der Gesellschaft selber kommen, falls irgendwann der Bedarf dazu gekommen sein sollte. Jetzt gibt es eine neue Generation von Deutschen, die zusehends einen gesunden Patriotismus verinnerlicht haben, stolz auf die jahrhundertelangen großartigen Leistungen ihres Landes nach 1945 und vor 1933 sind sowie keine “Schuld” für die abartigen Verbrechen insbesondere der Zeit 1935-1945 verspüren. Die damaligen Täter waren ausschließlich ideologisch verseuchte Nationalsozialisten mit ihrem arischen Rassenwahn, ihrem irrationalen und faktisch unbegründeten Judenhass sowie ihrer schnellen Bereitschaft zur kriegerischen Umsetzung ihrer Ziele, die ihnen durch ihre Teilnahme am 1. Weltkrieg und einem dadurch tief empfundenen Gefühl des Unrechts und der Schmach verinnerlicht war.

Diese Zeit ist längst vorbei und wir sind in einem neuen Deutschland, in dem sich die Freude an der Liebe zum eigenen Land von selbst entwickelt. Die moralisierenden Volksdressurversuche durch Politik, Medien und Bildungssystem erweisen sich als immer absurder. Äußere Bedrohungen durch den Islam und die Massenflutung mit gesellschafts-inkompatiblen Mohammedanern werden die Deutschen und auch die anderen Völker Europas weiter in ihrem Wunsch nach Identität und gemeinsamen Werten zusammenwachsen lassen.

Die historische Aufgabe der AfD ist es, die Initialzündung zu liefern, um die geistige Vorherrschaft der rotgrünen Alt-68er und ihrer geistigen Nachkommen in unserem Land zu beenden, eine politische Wende in Richtung Rechtskonservatismus einzuleiten und auf diesem Wege auch die Union dazu zu bringen, ihren durch Merkel oktroyierten Linkskurs zu beenden. All dies sind keine kurzfristig zu erreichenden Ziele, sondern ihre Umsetzung wird Jahre in Anspruch nehmen. Hierzu sind Beharrlichkeit, Ausdauer, Konsequenz und Leidenschaft vonnöten.

Foto: AfD-Plakat

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