Deutschland – eine offene Klappsmühle?

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Das kam gerade wieder rein:

In einem Eschborner Feld ist ein 36-Jähriger niedergestochen worden. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Die Polizei sprach von einer psychischen Vorerkrankung des Verdächtigen…

http://hessenschau.de/panorama/19-jaehriger-sticht-einen-passanten-nieder,messerstecher-eschborn-100.html

Der Begriff „psychisch gestörter Einzeltäter“ kurz pgE genannt, der seit einiger Zeit vermehrt durch Gazetten und Pressemitteilungen der Polizei schwirrt, taugt als Täterbeschreibung ziemlich wenig und als Motiv überhaupt nichts.

Denn jeder Mensch, der einem anderen etwas antut, ist psychisch gestört, es sei denn er verteidigt sein Leben. Man könnte, um die Bürger nicht noch mehr zu verunsichern und das Begriffskaleidoskop weiter auszuschmücken, es auch auf die einfache Wahrheit bringen: Homo sapiens greift Mensch an.

Der Begriff „pgE“ wird mit Absicht verwendet, weil er den Bürger, dem angesichts eingewanderter IS-Fans angst und bange wird, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr erkennen läßt.

Um die Bürger zu schützen, müsste man eigentlich erkunden, warum in letzter Zeit so viele psychisch gestörte Einzeltäter frei durch unser Land streifen können und nicht in Gummizellen verwahrt werden, wo doch anscheinend Atteste, also psychiatrische Gutachten, wie im Fall des Düsseldorfer Axt-Täter zu Hause auf dem Tisch liegen, wie ausgefüllte Lottoscheine.

Ist hier vielleicht ein Muster zu erkennen, das viel besser als Täterbeschreibung verwenden werden könnte, als diese vielen verwaschenen Blitz- und Fernanalysen, die der Öffentlichkeit als Krankheitsbild präsentiert werden, bevor überhaupt entsprechende psychiatrische Gutachten vorliegen?

Die Zeitungsredaktionen in Deutschland verfügen alle über gut ausgestattete Archive, warum erklären sie uns nicht, dass auch in den 70er und 80er Jahren jede Menge durchgeknallte Psychopathen wie Hans, Hermann oder Heino mit Äxten und Messern durch die Straßen zogen, um andere Bürger abzuschlachten?

Wahrscheinlich, weil sie nicht fündig werden würden.

Wenn man also heutzutage den Begriff „pgE“ verwenden will, muss man als Polizist, Staatsanwalt oder Journalist auch etwas genauer hinschauen, um die Unterschiede zwischen einem psychisch gestörten Einzeltäter, der mit der Zahnbürste die Toilette schrubbt oder versucht Bananen gerade zu biegen und einem psychisch gestörten Einzeltäter, der die in  seiner „geistigen Umnachtung“ irgendwie auch die Befehle des IS ausführt, festzustellen.

Wenn jemand psychisch gestört ist und eine Einzeltat begeht, muss man sich doch die Frage stellen, was ihn so krank gemacht hat, vor allen Dingen wenn die Täter die Gemeinsamkeit eines ausländischen Namens aufweisen. Hatten sie eine schlimme Kindheit, oder sind es am Ende doch wieder die kulturell-religiösen Umstände, dies sie so irre machen.

Natürlich würde kein Mensch behaupten, dass alle Menschen, die aus bestimmten Kulturkreisen stammen und einen ganz bestimmten Gott anhimmeln, nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Aber wenn rein statistisch, die meisten Abgedrehten eben diesen Herkunftsnachweis mit sich bringen, ist doch zumindest eine klare Tendenz zu erkennen.

Und noch ein Hinweis auf den Begriff „Einzeltäter“. Wenn ein Oberbefehlshaber aus strategischen Gründen seine Armee in kleinstmögliche Truppenteile aufteilt, um so erfolgreicher zuschlagen und den Feind vernichten zu können, befinden wir uns im Krieg gegen viele, viele Einzeltäter eben dieser Armee.

Das haben wir dazu auf Facebook gefunden:

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain