Ist Deutschland bereits türkische Kolonie?

So leicht lassen sich die türkischen Islamfaschisten der AKP nicht einschüchtern. Der „Focus“ vermeldet:

Nach der Absage mehrerer Wahlkampfauftritte türkischer Minister in Deutschland hat Ankara eine Liste für 30 weitere geplante Veranstaltungen eingereicht. Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat nach eigenen Worten Bundesaußenminister Sigmar Gabriel die Liste bei ihrem Treffen am Mittwoch übergeben.

„Wir erwarten, dass Deutschland eine Lösung für dieses Problem findet“, sagte Cavusoglu laut dem Sender CNNTürk am Donnerstag in Bezug auf die geplanten Veranstaltungen in der Bundesrepublik…

http://www.focus.de/politik/deutschland/tuerkischer-minister-bei-ihrem-treffen-ueberreicht-cavusoglu-gabriel-eine-liste-mit-30-weiteren-wahlkampfauftritten_id_6764593.html

Dreister geht es eigentlich nicht, zumal man weiß, dass diese Auslandsauftritte sogar von türkischer Seite her eigentlich gar nicht gestattet sind. Wir lesen auf „n-tv“:

Wahlkampfauftritte im Ausland und in diplomatischen Vertretungen außerhalb der Türkei verstoßen gegen das türkische Wahlgesetz. Dort heißt es in Artikel 94/A: „Im Ausland und in Vertretungen im Ausland kann kein Wahlkampf betrieben werden.“ Wie der Vertreter der Oppositionspartei CHP in der Wahlkommission, Mehmet Hadimi Yakupoglu, sagte, hat die Regierungspartei AKP selbst das Gesetz 2008 eingeführt…

http://www.n-tv.de/politik/Wahlkampf-im-Ausland-nicht-erlaubt-article19737211.html

Bleiben eigentlich nur drei Möglichkeiten:

  1. Erdogan und seine Minister sind kriminell, weil sie sich nicht an Gesetze halten
  2. Erdogan und seine Minister meinen, sie würden über den Gesetzen stehen, was bedeutet, dass tatsächlich vorhaben, eine islamische Diktatur zu errichten, oder
  3. Erdogan und seine Minister, betrachten Deutschland gar nicht als Ausland, sondern als türkische Kolonie. Das aber funktioniert nur, wenn ihnen das hier von unverantwortlichen Politikern gestattet wird.

Wir neigen eher zur dritten Möglichkeit, so wie sich diese Fürsten hier aufführen.

Foto: Collage